SPD Ortsverein ehrt seine Jubilare

Noch nie so sicher, in der richtigen Partei zu sein!

v. l. Ralf Stieneker, Andreas Sante, Hermann Hafer, Frank Sundermann, Hans-Jürgen Pump, Franziska Wirtz-Könighausen, Friedhelm Hundertmark, Marie-Luise Balter-Leistner, Adelheid Brune-Richter, Dr. Marc Schrameyer.

v. l. Ralf Stieneker, Andreas Rolke, Hermann Hafer, Frank Sundermann, Hans-Jürgen Pump, Franziska Wirtz-Könighausen, Friedhelm Hundertmark, Marie-Luise Balter-Leistner, Adelheid Brune-Richter, Dr. Marc Schrameyer.

Die Ehrung langjähriger Mitglieder ist immer etwas Besonderes. Geehrt wurden für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft Franziska Wirtz-Könighausen und Friedhelm Hundertmark. 25 Jahre SPD feierten Adelheid Brune-Richter, Hans-Jürgen Pump und Dr. Marc Schrameyer. Neben der Urkunde und der Ehrennadel gab es Blumen und SPD-Geschichte zum Nachlesen.

Emotional ging es daher auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der Ibbenbürener SPD zu. Beim Totengedenken wurde an Heinz Steingröver erinnert, der im November 2015 so plötzlich verstarb. „Die Nachricht hatte uns alle tief getroffen, wir waren wie gelähmt und hielten inne.“, so die Vorsitzende Marie Luise Balter-Leistner. Viel habe Heinz Steingröver für die Stadt und die SPD geleistet, so dass es tröstend sei, dass viele seiner Projekte von der SPD weiterbetreut werden. Man habe eine gute Kultur des Miteinanders in Ibbenbüren, konstatierte die Vorsitzende, und dass dies so bleibe, dafür setze sich die SPD auch weiterhin ein.

Für weitere Emotionen sorgten die Jubilare, die für 40 bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Jeder der fünf anwesenden Jubilare berichtete kurz darüber, wie es dazu kam, dass er/sie der SPD beitrat. Und ganz unterschiedlich waren die Beweggründe: manchmal angeleitet von den großen Vorbildern Willi Brandt und Helmut Schmidt, manchmal als Reaktion auf die damals vorherrschende Weltpolitik oder auch manchmal „zum Glück gezwungen“, da man als Betriebsrat klare politische Kante zeigen sollte. Allen Jubilaren war gemeinsam, dass sie sich heute noch in der richtigen politischen Umgebung aufgehoben fühlen, auch wenn es in der langen Zeit durchaus mal Zweifel an der ein- oder anderen politischen Entscheidung gab.

Neben der Jubilarehrung legte die Vorsitzende Rechenschaft über das vergangene Jahr ab. Es sei seit langem ein Jahr ohne Wahlkampf gewesen, so dass sich die SPD auf ihre Arbeit vor Ort konzentrieren konnte. Viele Dinge wurden/werden begleitet und gestaltet und an Aufgaben fehlte es nicht. Stets wurde der Spagat versucht, neben notwendigen Sparmaßnahmen zur Haushaltskonsolidierung wichtige Inventionen in Schule, Kinderbetreuung, Spielplätze und weiterer Infrastruktur voranzutreiben. Im nächsten Jahr stehen wieder zwei Wahlen an. An Muttertag trete der amtierende Landtagsabgeordnete Frank Sundermann für den Ibbenbürener Wahlkreis an. Die Ibbenbürener SPD garantiere ihm dabei vollste Unterstützung. „Frank, wir wollen dich unbedingt wieder im Landtag wiedersehen“, so die Überleitung der Vorsitzenden an den Gastredner.

img_0839Frank Sundermann griff diese Überleitung gerne auf und berichtete über seine Arbeit im Düsseldorfer Landtag. Drei große Bereiche standen in seiner Betrachtung im Fokus: Wirtschaft, damit verbunden der laufende Strukturwandel hier in Ibbenbüren, Schule und Flüchtlinge. Der Slogan der Kohlekonversion „Gute Aussichten“ beweise, dass man Strukturwandel beherrsche. Er drücke aus, dass man positiv an den Wandel herangehe, was wichtig sei, um neben den Fördermittel des Landes weitere Investoren nach Ibbenbüren zu holen. Das aktuelle Projekt der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft „Gute Schule 2020“ bringe 4,3 Mio Euro nach Ibbenbüren. Mit diesem Geld können dringend notwendige Investitionen in die Ibbenbürener Schullandschaft vorangetrieben werden. Beim Thema Flüchtlinge sei Ibbenbüren Vorzeigekommune. Das letzte, sehr schwierige, Jahr wurde mit geeinten Kräften bestens gemeistert, im kommenden Jahr geht die Zentrale Unterbringungseinheit (ZUE) am Schwarzen Weg unter Führung des Landes an den Start, was den Haupt- und Ehrenamtlichen hier vor Ort Luft zum Durchatmen verspreche.

Beim genauen Blick auf Ibbenbüren durfte natürlich der Bericht des Bürgermeisters nicht fehlen. Mittlerweile „365 Tage im Amt“ bewies Dr. Marc Schrameyer sehr beeindruckend, wie gut er im Amt angekommen sei. Sehr detailliert und mit viel Herzblut berichtete er über die laufende Haushaltskonsolidierung, die Arbeit in und mit der Verwaltung, den Fokus des nächsten Jahres, eine Kinder- und jugendgerechte Kommune zu werden, den Erfolg und die Bedeutung der eigenen Stadtwerke und die Wirtschaftsförderung.

Der dritte geplante Gastredner Jürgen Coße, seit September nachgerückter Bundestagsabgeordneter, konnte leider nicht anwesend sein, da er mit dem Auswärtigen Ausschuss kurzfristig nach Ostafrika reisen musste. Balter-Leistner wies darauf hin, dass sein Bürgerbüro ab sofort täglich am Vormittag an der Breiten Straße geöffnet sei, montags zusätzlich auch am Nachmittag. Eine offizielle Eröffnung würde noch folgen. Seinen Bericht werde man bei nächster Gelegenheit nachholen.

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Sommerfest der SPD

Bild Sommerfest 2016 Kopie

Traditionell mit dem Fahrrad starten die Genossen und Genossinnen des SPD Ortsvereines zu ihrem alljährlichen Sommerfest. Diesmal ging es bei optimaler Wetterlage vom SPD Büro in der Großen Straße über Püsselbüren zum Dickenberg. Der erste Stopp wurde am Wallheckenweg gemacht, an dem ein neues Baugebiet auch für junge Familien in Planung ist. Nächster Stopp mit komplett anderem Fokus war der Dickenberger Friedhof. Leicht erstaunt zeigten sich die Genossen hier über die Neugestaltung der Urnengräber, die sicherlich noch zu weiteren Gesprächen führen werden.

Abschließend präsentierte Andreas Sante, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des SV Dickenberg, mit Stolz das neue Vereinsheim des SVD. Die ambitionierte Radtour fand ihren gemütlichen Abschluss im Dickenberger Dorfgemeinschaftshaus. Dort begrüßte die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner alle Teilnehmer sowie unseren designierten neuen Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße. Dieser stand den Genossen zu seinem Engagement im Bundestag gerne Rede und Antwort. Trotz brisanter Themen wie die aktuelle Entwicklung in der Türkei, die Flüchtlingsarbeit und der Brexit zeigten die vielen anregenden Gespräche, dass politische Auseinandersetzung und Engagement viel Spaß bereiten können.

Das nächste Event wird die Teilnahme der SPD am Kutterrudern beim Dörenther Hafenfest am 21. August sein.


NRW ist besser als sein Ruf

SPD Referenten aus dem Landtag ziehen wirtschaftspolitisches Fazit

PM Nachbericht Mitgliederversammlung 070416

Hermann Hafer (Fraktionsvorsitzender SPD Ibbenbüren), Marie-Luise Valter-Leistner (Ortsvereinsvorsitzende), Frank Sondermann (Wirtschaftspolitischer Sprecher der NRW SPD), Michael Hübner (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Landtagsfraktion)

Nullwachstum – das wird der Landtagsregierung aus NRW stets unter die Nase gerieben, wenn über die wirtschaftliche Lage des größten Bundeslandes diskutiert wird. Aber, da waren sich beide Referenten aus dem Landtag am Montag während der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereines einig, müsse man schon ein wenig genauer hinschauen, um die Gründe dafür zu analysieren. Ein Grund läge in der negativen Umsatzentwicklung der zwei NRW-Energieriesen, RWE und eon, die beide massive Probleme mit dem Energiewende hatten und haben. Obwohl allein diese beiden Unternehmensriesen zusammen ca. 16 Mrd. € weniger Umsatz gemacht hätten, würde trotzdem landesweit ein Nullwachstum realisiert. Andere Unternehmen müssten daher folgerichtig dies bestens ausgeglichen haben. „NRW ist besser als sein Ruf.“, so die Einschätzung von Michael Hübner, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag. Und das, obwohl sich NRW eindeutig wirtschaftlich im Wandel befände. „Den Wandel beherrsche man seit Jahren gut.“, so Hübner weiter. Der Ausstieg aus der Steinkohleförderung sei dafür nur ein prägnantes Beispiel. Dafür habe die Regierung in den letzten Jahren allerdings auch einiges geleistet: Der Bundesverkehrswegeplan stärke die Infrastruktur, die Digitalisierung (Breitbandausbau) in den Kommunen werde finanzkräftig gefördert, Industrie 4.0 und Gute Arbeit 4.0 seien Konzepte, die neue technische Möglichkeiten nutzen und flexiblere Arbeitsformen erfordern werden. Außerdem stärke die Landesregierung die Kommunen mit hohen Finanzmitteln. Durch den Stärkungspakt fließen jährlich 642 Mio. € in die höchst verschuldeten Städte und Gemeinden, die Gemeindefinanzierung wurde jüngst auf 10,3 Mrd. € aufgestockt, sorge für weitere Entlastung und helfe ebenfalls beim Strukturwandel.

Frank Sundermann, zweiter Referent des Abends und wirtschaftspolitischer Sprecher der NRW SPD, beleuchtete in seinem Vortrag vor allem energiepolitische Aspekte. Die Energiewende mit dem erklärten Ziel des kompletten Atomausstieges bis 2025 zu einem ökonomischen Erfolg zu führen, das sei für den Industriestandort NRW, seine Arbeits- und Ausbildungslätze und damit für die soziale Gerechtigkeit die zentrale Herausforderung. Dabei führte er eindrücklich vor Augen, dass die Energieversorgung immer drei Aspekte gewährleisten muss: sie muss sicher, sauber und natürlich auch bezahlbar bleiben. Zweiter Fokus von Sundermann war der Strukturwandel hier vor Ort in Ibbenbüren nach 2018. Die durchgeführte Potenzialanalyse sei ein wertvoller Leitfaden, den es gründlich zu studieren gelte. Dass 75 Hektar zusätzliche Gewerbegebiete im Regionalplan ausgewiesen wurden, sei einzigartig und gebe Hoffnung, dass der Wandel auch hier gelänge. Ibbenbüren trete in diesem Prozess als führende Kraft auf und nähme die Umlandgemeinden auf perfekte Weise mit. Das sei der richtige Weg, denn nur gemeinsam als Region würde man den Strukturwandel auch schaffen, so das Fazit Sundermanns.

Im Anschluss an die Themenreferate folgte einer rege Diskussion der ca. 50 Anwesenden, die der aktuellen Entwicklung entsprechend auch den Brexit und seine Auswirkungen auf NRW beinhaltete. Während der Mitgliederversammlung wurden außerdem die Delegierten für die anstehenden Landtags- und Bundestagskandidaturen gewählt.


Zukunftsregion NRW – Starke Kommunen, starke Wirtschaft, gerechte Gesellschaft

SPD Ibbenbüren lädt zu Themenabend

Frühzeitig bevor das kommende Wahljahr mit der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September 2017 beginnt, stimmt die SPD Ibbenbüren auf einige ihrer Themenfelder eiSundermann-Presse_kleinn. Welche Positionen im Bereich Wirtschaft und Energie bezogen werden, beleuchten Michael Hübner und Frank Sundermann als fachkundige Referenten. Der Landtagsabgeordnete Michael Hübner ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der NRW SPD und zuständig für die Bereiche Wirtschaft und Energie. Frank Sundermann, amtierender Landtagsabgeordneter dieses Wahlkreises, ist wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Beide haben damit ohne Frage das fachliche Know-how, um den Zuhörern Themen wie „Gute Arbeit 4.0“, Strukturwandel, Energiewende, Anti-Stau-Programm und vorbeugende Wirtschaftspolitik zu erläutern. Diese und weitere wirtschaftliche und energiepolitische Aspekte werden sich im Wahlhuebner_presse_kleinprogramm der NRW SPD wiederfinden, das für eine starke Wirtschaft, gute Arbeit und mehr Ausbildungsplätze stehen soll.

Die SPD Ibbenbüren freut sich, zwei Experten aus dem Landtag für diesen Themenabend gewonnen zu haben und lädt alle Interessierten, ausdrücklich auch Nichtparteimitglieder, dazu ein. Parallel zu den Themenreferaten werden die Delegierten zu den Wahlkreisdelegiertenkonferenzen gewählt.

Der Themenabend Zukunftsregion NRW findet statt am Montag, den 4. Juli 2016, um 18 Uhr im Saal Linnenschmidt (Restaurant Il Gabbiano) in Laggenbeck.

Rückfragen gerne an das SPD Büro, Tel. 3460.


SPD-Fahrt nach Berlin

DSC_0369Gut gelaunt starteten 50 Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener am heutigen Tage mit dem SPD-Ortsverein zu einer viertägigen Fahrt nach Berlin. Auf dem Programm stehen neben einer Besichtigung des Reichstages viele weitere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.


SPD fordert Beleuchtung der Fahrradstraße

SPD vor Ort: SPD-Radtour, Start an den neuen Räumen der Freien Schule (Gebäude der Kreishandwerkerschaft an der Wilhelm-Sir.)

SPD vor Ort: SPD-Radtour, Start an den neuen Räumen der Freien Schule (Gebäude der Kreishandwerkerschaft an der Wilhelm-Sir.)

Regelmäßig ist die SPD vor Ort unterwegs und „erfährt“ auf ihren Radtouren die Ibbenbürener Stadtteile. Am letzten Freitag stand bei bestem Wetter Laggenbeck auf dem Tourprogramm. Startpunkt war der neue Standort der Freien Schule in den Gebäuden der Kreishandwerkerschaft. Danach führte der Weg über den Wieskebrook, der tagtäglich von einer Vielzahl an Schülern aus Laggenbeck als Schulweg genutzt wird. Die Genossen konnten sich davon überzeugen, dass dieser Weg sich ideal als Fahrrad-Schulweg eignet. Allerdings müsse dieser besser beleuchtet werden, damit er auch in den Wintermonaten ähnlich gut und sicher befahrbar bleibt. Daher fordert die SPD die Verwaltung auf, eine entsprechende Beleuchtung und deren kurzfristige Umsetzung zu prüfen.

Natürlich fehlte auf der Tour Richtung Laggenbeck nicht die Besichtigung der geplanten Trassenführung der K24n.

SPD VorOrt: Fahrradbrücke über die K 24n

SPD VorOrt: Fahrradbrücke über die K 24n

Die Bedeutung des weiteren Ausbaus war allen Anwesenden offensichtlich, denn nur eine optimale Verkehrsinfrastruktur macht zukünftige innovative Wirtschaftsansiedlungen nach 2018 möglich. Ohne den nördlichen Anschluss der K24 braucht man über Konversionsmaßnahmen auf dem Schafberg nicht ernsthaft zu diskutieren.

Der kulinarische Abschluss der SPD-Tour fand passend zur Jahreszeit auf dem Hof Löbke statt. Doch bevor der Spargel verspeist wurde, schauten die Genossen auch hier hinter die Kulissen. Sie bestaunten den Verarbeitungsprozess des Spargels, der dank intelligenter Maschinen hoch automatisiert ist, aber immer noch vieler manueller Handgriffe bedarf. Mit Stolz berichtete Tobias Löbke, dass sein Betrieb mittlerweile so gewachsen sei, dass seine Spargelbeete aneinandergereiht von Ibbenbüren bis Kassel reichen würden.

SPD VorOrt: Laggenbeck, Bahnhofsumfeld, Parkplatzsituation, ...

SPD VorOrt: Laggenbeck, Bahnhofsumfeld, Parkplatzsituation, …


Internetseite der Ibbenbürener Flüchtlingshilfe

fluechtlingshilfe-logo-kleinSeit zwei Wochen läuft sie – und sie hat sich so umgehend wie gut etabliert: Die Internetseite www.fluechtlingshilfe-ibb.de wird nicht nur rege frequentiert und genutzt, sondern fährt zudem Lob aus unterschiedlichsten Richtungen ein.

Die Infoseite, welche in Zusammenarbeit mit der Stadt Ibbenbüren, der Freiwilligenbörse Kiste im SkF, der Telaos GmbH sowie dem Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche entstanden ist, soll sowohl unseren Gästen als auch den Ehrenamtlichen mit vielfältigen Informationen und konkreten Ansprechpartnern helfen. Die Kreissparkasse Steinfurt steuerte darüber hinaus eine finanzielle Unterstützung bei. Leute, die sich in der Ibbenbürener Flüchtlingshilfe engagieren, bestätigen bereits, dass diese Seite eine gute Hilfestellung für ihre Arbeit und für Flüchtlinge in unserer Stadt ist.

Die Internetseite www.fluechtlingshilfe-ibb.de schafft einen Überblick über die in Ibbenbüren vorhandenen Angebote im Bereich der Flüchtlingshilfe. Sie wartet außerdem mit der Möglichkeit auf, unterschiedlichste Informationsbroschüren und Formulare herunterzuladen – eine wichtige direkte Hilfe nicht zuletzt für viele Flüchtlinge vor Ort. Viele Initiativen und Verbände haben inzwischen schon ihre Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe bekannt gegeben.

Wichtig für alle Beteiligten und Engagierten: Über die Mailadresse homepage-fluechtlingshilfe@skf-ibbenbueren.de können Änderungswünsche zu eigenen Angeboten wie auch Hinweise auf hilfreiche Themenlinks mitgeteilt werden. Andere Interessierte – egal ob Vereine, Verbände, Privatleute oder Unternehmen – können über diese Mailadresse einen Button für die Verlinkung auf ihrer eigenen Website anfordern. Damit diese gute Seite Ibbenbürens weiter die Runde macht.


Gemeinsam Infostand der Ibbenbürener AsF mit Frauen der IGBCE, SkF und kfd zum Equal Pay Day

"Gemeinsam stark für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen"

„Gemeinsam stark für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen“

Am vergangenen Freitag, den 18. März, machte die Ibbenbürener AsF gemeinsam mit Frauen der IGBCE, sowie von SkF und kfd aufmerksam auf den Equal Pay Day, der in diesem Jahr am 19. März datiert ist. Dieser Tag markiert den Zeitpunkt, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um dasselbe Gehalt zu erhalten, welches ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember des Vorjahres haben. In vielen Arbeitsbereichen herrscht immer noch ein Lohnunterschied bei der Bezahlung von Männern und Frauen in Höhe von ca. 21%. Auf diese Ungerechtigkeit wiesen die Teilnehmerinnen des Marktstands interessierte Passanten hin; bei Kaffee und frischem Popcorn gab es gute Gespräche, Informationsmaterialien und die beliebten roten Taschen mit Equal Pay Day-Aufdruck.

Und solange Frauen und Männer immer noch nicht in jedem Berufsfeld gerecht und gleichwertig bezahlt werden, wird es auch in den nächsten Jahren wieder gemeinsame Veranstaltungen Ibbenbürener Frauenverbände anlässlich des Equal Pay Days geben.“


Gutachten von Rödl & Partner stand im Mittelpunkt der SPD-Klausurtagung

SPD lehnt Streichung einer Dezernentenstelle zum jetzigen Zeitpunkt ab!

SPD-Ratsfraktion

SPD-Ratsfraktion

Zur Klausurtagung kam am Samstag die SPD-Fraktion in den Seminarräumen der Feuerwache zusammen. Im Mittelpunkt der Klausur stand das Gutachten zur Haushaltskonsolidierung, das von den Wirtschaftsprüfern Rödl & Partner erstellt wurde und 62 Handlungsfelder für potenzielle Einsparmaßnahmen enthält. Bürgermeister Dr. Schrameyer und Kämmerer Martin Burlage stellten das Gutachten in komprimierter Form vor. Trotz intensiver Diskussion einzelner Ansatzpunkte wurde sich die SPD Fraktion darüber einig, dass das Maßnahmenpaket auch als Paketlösung in die nächste Entscheidungsrunde übergehen soll, um dann von der Verwaltung in konkrete Handlungsempfehlungen überführt werden zu können. Danach könne an einzelnen Stellschrauben gedreht werden. Ebenso einig wurde sich die SPD, dass die Leitplanungen in den drei Themenfeldern Sportplätze/Sportstätten, Bäder und Spielplätze vorerst abgewartet werden müssen, um in diesen Bereichen die richtigen Entscheidungen für Ibbenbüren treffen zu können.

Beim letzten Punkt der Gutachtenliste, der vorgeschlagenen Verringerung der Dezernenten um eine Stelle, vertritt die SPD Fraktion eine klare Position. Zum jetzigen Zeitpunkt wird die Stellenstreichung entschieden abgelehnt. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: zu massiv sind die organisatorischen und prozessrelevanten Änderungen innerhalb der Verwaltung, die im Gutachten herausgearbeitet wurden und zu erheblichen Einsparungen in der Zukunft führen sollen. Dazu wird auch Manpower dringend benötigt, vor allem in den Fachdiensten, die von der jetzigen ersten Beigeordneten verantwortet würden. Jetzt hier den Kopf wegzunehmen, sei grob fahrlässig, so die Meinung der SPD. Außerdem würden sich die gewünschten monetären Einsparungen gar nicht einstellen. Zu hoch seien die nötigen Pensionsrückstellungen, die Aufgabenverlagerung würde weitere Beförderungen in den Fachdienstleitungen nach sich ziehen, auch die Position des 1. Beigeordneten müsse innerhalb der verbleibenden Dezernenten nachbesetzt werden und hätte eine Gehaltssteigerung zur Folge.

Wieso sollte man überhaupt jemand frühzeitig in den Ruhestand schicken, wenn er gute, hoch qualifizierte und vor allem wichtige Beiträge zum Gelingen beiträgt? Die jetzige erste Beigeordnete verantwortet immerhin 50 % des gesamten Stadthaushaltes, darunter die Bereiche Schule, Jugendhilfe, Recht und Ordnung inklusive Flüchtlinge, Sport und Soziales! Alles Bereiche, die in naher Zukunft weitreichende Herausforderungen stemmen müssen und bei denen die Haushaltskonsolidierung am meisten greifen wird. Nicht zu vergessen, dass weitere langjährige Fachdienstleiter altersbedingt in den kommenden Jahren ausscheiden werden und ein riesiges Kompetenzloch hinterlassen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Dezernentenreduzierung daher aus Sicht der SPD unsinnig. Erst, wenn der erste Dezernent regulär in den Ruhestand geht, ist laut SPD diese Stellenstreichung ernsthaft diskutierwürdig.

 


AsF zu Besuch bei der AWO in der Klosterstraße

 PM AWO 2016_kleinSie wollten einen Blick hinter die Kulissen werfen und haben diesen auch bekommen! Die SPD Frauen besichtigten am 22. Februar das Seniorenzentrum der AWO an der Klosterstraße. Markus Dahlhoff-Pleimann, der Einrichtungsleiter, begrüßte gut 15 interessierte Frauen und Männer und machte mit Ihnen einen Rundgang durchs gesamte Haus. Sogar der Blick in ein bewohntes Zimmer wurde ermöglicht! Eine Bewohnerin war so freundlich und offen, dass sie überhaupt kein Problem damit hatte, dass die Gruppe quer durch ihre Privatsphäre marschierte.

Nach dem Einblick in die Örtlichkeiten erläuterte Markus Dahlhoff-Pleimann das Konzept der AWO, die unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten an beiden Standorten (Hinweis der Redaktion: Eine zweite Einrichtung existiert an der Weberstraße und bietet ganz andere Wohnbedingungen.) und die beruflichen Situation der vielen Beschäftigten. Erwartungsgemäß seien dies vorwiegend Frauen, im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbranchen aber auch durchgängig in allen Hierarchieebenen. Von den insgesamt 59 Einrichtungsleitern der AWO im Westlichen Westfalen seien 40 Frauen, so der Bericht von Markus Dahlhoff-Pleimann.

Auch über den alltäglichen Ablauf der Bewohner wurde berichtet. Damit das Programm umfänglich angeboten werden könne, seien auch hier viele Ehrenamtliche aktiv. Jeden Tag gäbe es mindestens 1 Angebot und auf die Geselligkeit bei den Mahlzeiten würde ebenfalls sehr viel Wert gelegt. In der vergangenen Woche wurde dies leider durch einen Magen-Darm-Infekt vollkommen stillgelegt. Auch normal, wenn auch sehr ärgerlich für alle Beteiligten.

Verwundert hatte die Zuhörer, dass die durchschnittliche Verweildauer der Bewohner bei nur 7-8 Monate läge. Natürlich gebe es Ausnahmen. Vor allem an der Weberstraße, wo Service-Wohnen und Betreutes Wohnen angeboten würde, gäbe es auch Bewohner, die dort bereits länger als 15 Jahre wohnen. Im klassischen Fall aber, bei dem ein Bewohner direkt aus dem Krankenhaus zuerst in der Kurzzeitpflege aufgenommen würde, um dann normal in einen Vollzeitpflege-Bewohner überzugehen, seien die Durchschnittswerte halt nur so gering. Ein Grund könne sein, dass pflegebedürftige Menschen auch heute noch erst relativ spät die Vollzeitpflege in Anspruch nehmen würden, also erst dann, wenn die Angehörigen es selbst gar nicht mehr managen könnten.

Die intensive Fragerunde und Diskussion machte deutlich, dass die AsF mit dem Thema Pflege ein wichtiges Thema aufgegriffen hat, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt. Egal, ob man selbst zu pflegende Angehörige erwartet oder sich mit seinem eigenen Weg im Alter auseinander setzen möchte. Gerade die Möglichkeiten mit seinem Partner gemeinsam, frühzeitig, lang bevor man wirklich pflegebedürftig ist, eine betreute Wohnform zu wählen, scheint für viele eine Option fürs Alter.