SPD Fraktion besichtigt zusammen mit MdB Jürgen Coße die BA Unternehmensgruppe

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Sichtlich beeindruckt sowohl von der Unternehmenstätigkeit als auch vom gesamten Firmengelände war eine Delegation der SPD Fraktion, die der Einladung des geschäftsführenden Gesellschafters Timo Dörr zu einer Firmenbesichtigung nachgekommen war. Mit dabei unser MdB Jürgen Coße, der regelmäßig vor Ort bei den hiesigen Unternehmen ist und wenn möglich für einen Tag mitarbeitet. Nach einer Einführung in die Geschäftsfelder und die Unternehmenshistorie gewährte der stolze Unternehmenschef Einblicke in die Büros des Vertriebsinnendienstes, sein Mitarbeiter-Restaurant, in die Logistikhalle und sogar in den sterilen Medikamenten-Herstellungsprozess.

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Auch die Logistikhalle, hier der Versand, ist hochmodern.

Seit 2001 ist die BA Unternehmensgruppe am Standort Gildestraße nun bereits ansässig. Sie ist im pharmazeutischen Bereich tätig, stellt eigene Medikamente her und vertreibt sie innerhalb Deutschlands. Außerdem importiert das Unternehmen Medikamente aus dem Ausland. Seit 2001 wuchs das Unternehmen rapide an, so dass einige Erweiterungsbauten folgten. Weitere Ausbaupläne stehen erneut an, da für 2018 ein weiteres Verwaltungsgebäude geplant sei. Alle Expansionspläne wurden stets von der Stadt und von der SPD gefördert, so Dörr. Daher fühle er sich in Ibbenbüren auch sehr wohl. Trotz der positiven Unternehmensentwicklung berichtete Dörr auch offen über Rückschläge. Ein verheerender Brand im Dezember 2015 zerstörte einen im Bau befindlichen Verwaltungsteil und brachte damit das Unternehmen fast in Schieflage. Doch in dieser kräftezehrenden Phase, die viel Improvisation abverlangte, stand sein Team fest hinter ihm und sorgte dafür, dass der Geschäftsbetrieb überhaupt in der notwendigen Qualität aufrecht erhalten werden konnte. „Er konnte sich damals, wie heute, voll auf ein Team verlassen“, so fasste Geschäftsführer Dörr die damaligen Herausforderungen vor den SPD-Politikern zusammen. „Alle haben mit angepackt und dafür gesorgt, dass es weitergehen konnte.“

Dieser „Spirit“ der Gemeinsamkeit, Loyalität und Verbundenheit zum Unternehmen wurde auch anschließend von Dörr mehrfach betont. Dies sei Teil seiner Unternehmensphilosophie. Man verstehe sich wirklich als Team, es gebe ein gegenseitiges Nehmen und Geben, das auch ihn als Arbeitgeber fordern würde. Daher böte er seinen Mitarbeitern nicht nur faire Löhne, sondern auch attraktive Zusatzleistungen wie ein Firmenrestaurant, in dem täglich frisch zubereitetes Essen angeboten würde, Sommerfeste und einiges mehr. Alle Mitarbeiter müssten zum Team passen und die gleiche Arbeitseinstellung und Motivation mitbringen. Das sei gerade bei Neueinstellungen wichtig. Auf die Frage unserer Genossen nach einem Betriebsrat konterte er selbstbewusst, dass dies in seinem Unternehmen bislang noch nie Thema gewesen sei.

2014 beschäftige die BA Unternehmensgruppe ca. 350 Mitarbeiter. In 2016 ist das Unternehmen auf 440 Mitarbeiter angewachsen, für 2017 sind weitere 35 Neueinstellungen geplant. Dabei handelte es sich vielfach um gut ausgebildete Fachkräfte wie PTA und PKA. Damit zählt das Unternehmen zu den großen Arbeitgebern aus Ibbenbüren. „Der Fachkräftemangel sei bereits deutlich spürbar“, so Dörr weiter. Nicht alle Ausbildungsplätze könnten mehr besetzt werden. Natürlich würde versucht, Auszubildende nach ihrem Abschluss im Unternehmen zu behalten. Auch neue Vertriebsmitarbeiter würden intensiv in ihren Job eingeführt. Deren Einarbeitung kann bis zu einem halben Jahr und länger benötigen. Auf Frage der SPD, wie frauenlastig sein Mitarbeiterstamm sei, antwortete Dörr mit geschätzten 65 %. Für die Zukunft plant die BA Unternehmensgruppe weitere Produktinnovationen und ein wirtschaftlich vertretbares Wachstum.

Das sollte keine Frau verpassen!!

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