Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

Auch in diesem Jahr finden unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen wieder zahlreiche Veranstaltungen zum internationalen Frauentag statt. In der Zeit vom 16. Februar bis 23. März 2012 finden insgesamt zehn Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen statt.So ist sowohl für Unterhaltung etwa durch einen Tucholksy-Abend mit dem Duo Mitgift als auch für Diskussion und Bildung gesorgt.

Das aktuelle Programm finden Sie hier:

Handzettel intern. Frauentag 2012

AsF: Voller Tatendrang ins neue Jahr

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Ibbenbüren (AsF) ist zur ersten Vorstandssitzung des Jahres zusammengekommen, um die Termine für 2012 zu planen. Neben Veranstaltungen zum Thema Pflege, zum internationalen Frauentag und einer Betriebsbesichtigung bei Fischhaus Kittner wird es auch Ausflüge nach Hannover (inklusive frauenspezifischer Stadtführung und Besichtigung der Herrenhäuser Gärten), zum Landtag nach Düsseldorf (und dortigem Gesprächstermin mit Frank Sundermann und Angelica Schwall-Düren sowie Plenarsitzungsbesuch), sowie zum Weihnachtsmarkt nach Bremen geben.

Das AsF-Jahresprogramm mit näheren Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier. Zudem werden weitere Informationen vorher in der Presse und auf der Homepage veröffentlicht.

Der nächste Termin der Ibbenbürener AsF ist ein Infoabend zum Thema „Plötzlich Pflege – was nun?“ in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt Ibbenbüren. Diese Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 1. März, um 19.30 Uhr bei Gasthof Kunze in der Poststraße.

Tolle Jahresabschlussfahrt der SPD Frauen

Auf eine wirklich gelungene Jahresabschlussfahrt schaut die AsF Ibbenbüren zurück. Die Stadt Oldenburg mit ihrem Lambertimarkt war auf jeden Fall eine Reise wert, auch wenn die Reisegruppe krankheitsbedingt sehr minimiert antreten musste. Nach einer eineinhalbstündigen Stadtführung fühlten sich die sechs SPD Frauen schon deutlich sicherer auf dem fremden Gelände und nutzen den Samstag Nachmittag, um die Oldenburger Geschäftswelt und den wunderschönen Weihnachtsmarkt ausgiebig zu erkunden. Natürlich durfte auch der obligatorische Oldenburger Grünkohl mit Pinkel dabei nicht fehlen. Obwohl vorwiegend ganz privat unterwegs, fanden die Frauen vor allem während der Zugfahrt genügend Gelegenheit, um auch das ein oder andere Politische zu diskutieren. Fazit: so eine Fahrt wird sicherlich wiederholt - das nächste Städteziel ist bereits im Blick.

Fahrt der SPD-Frauen zum Oldenburger Weihnachtsmarkt

Am Samstag, den 26. November 2011, bietet die AsF als besinnlichen Jahresausklang einen Tagesausflug zum Lamberti-Markt in Oldenburg an.  Bei einer eineinhalbstündigen Stadtführung gibt es zunächst Interessantes über Oldenburgs Geschichte, seine Architektur, sowie mancherlei Oldenburger Anekdoten zu erfahren. Am Nachmittag können die Teilnehmerinnen dann auf dem Weihnachtsmarkt die vorweihnachtliche Atmosphäre genießen und vielleicht schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk besorgen.

Treffpunkt zu diesem Ausflug ist um 8.15 Uhr vor dem Eingang des Bahnhofs Ibbenbüren, die Rückkehr ist für 19.30 Uhr geplant. Die Kosten für diesen Ausflug belaufen sich auf € 18,- pro Person. Interessierte Frauen (auch Nichtmitglieder der SPD sind herzlich willkommen!) melden sich bitte bis zum 22. November per Vorabüberweisung an. Die Kontoverbindung erfahren Sie über asf@ibbspd.de oder telefonisch bei der AsF-Vorsitzenden Sonja von Gostomski Tel. 05451 999039.

Neues Unterhaltsrecht stellt viele Frauen vor schier unlösbare Herausforderungen

Ibbenbürener Anwältinnen referieren vor AsF über die aktuelle Rechtsprechung

Sehr kompetent und trotz ernstem Thema mit einigen durchaus unterhaltsamen Einlagen referierten Monika Haselon und Andra Lambrecht über das neue Unterhaltsrecht. Gefolgt waren sie einer Einladung des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen und referierten vor einem guten Dutzend interessierter Frauen. Reformiert worden sei das Unterhaltsrecht im Jahr 2008, um einerseits den gesellschaftlichen Veränderungen, wie z. B. dem steigenden Phänomen der Patchwork-Familien besser zu entsprechen. Andererseits entlaste das neue Gesetz die Gesamtgesellschaft, denn immer häufiger müssen die Sozialkassen geschiedene Familien unterstützen. Die Eigenverantwortung für den eigenen Lebensunterhalt wird seit der Gesetzesreform noch stärker betont, was zur Konsequenz hat, dass alleinerziehende Frauen nun ab dem dritten Lebensjahr des Kindes zur Vollzeitarbeit angehalten werden können. Trotz garantiertem Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte gehe dies total an der Realität vorbei, da waren sich alle Anwesenden einig.

Die Forderung des Staates, eine Vollzeitstelle anzunehmen, sei für viele Frauen nicht erfüllbar, da die Rückkehr in den vollzeitigen Berufsalltag schon allein aufgrund mangelnder offenen Stellen nicht gelinge. „Das neue Unterhaltsrecht sei wohl eher eine Eheerhaltungsregelung“, so Gundula Grommé, AsF-Vorsitzende des Unterbezirkes Steinfurt. Was ja auch ein durchaus förderungswürdiger Gedanke sei, bedenkt man, dass heutzutage bereits jede dritte Ehe geschieden wird.

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Mit einem bunten Blumenstrauß und viel Applaus für einen leicht verständlichen und informativen Abriss über das neue Unterhaltsrecht bedankte sich Sonja von Gostomski als AsF-Vorsitzende (links) bei den Ibbenbürenern Fachanwältinnen für Familienrecht Monika Haselon (Mitte) und Andra Lambrecht (rechts)