Zu Gast im Goethe-Gymnasium

DSC_1593Dr. Schrameyer stellt sich vor

Fünf Schüler, zwei Wochen, eine Kommunalwahl. Was passiert, wenn sich eine Hand voll Oberstufenschüler dazu entschließt, ihre letzten zwei Sommerferienwochen in die Bürgermeisterwahl zu investieren? Und das in erster Linie, um ihre Mitschüler dazu zu motivieren, am 13. September zur Wahl zu gehen und sich mehr mit lokalpolitischen Themen auseinandersetzen? Am städtischen Goethe-Gymnasium führt das dazu, dass eine optimal vorbereitete Podiumsdiskussion entsteht.

DSC_1668Durch den Vormittag führte das Moderatoren-Trio die zahlreich anwesenden jungen Zuschauer. Neben den üblichen Vorstellungsrunden fühlten die drei Schüler den Bürgermeisterkandidaten mit einigen speziellen Fragen auf den Zahn. Dabei standen nicht nur jugendpolitische Themen wie Schule und Freizeiteinrichtungen auf der Agenda. Auch allgemeine, die Kommune betreffende Aspekte wie das Magnus-Gelände wurden hierbei en détail besprochen. Schrameyer legte dar, dass ihm gerade auch die Beteiligung Jugendlicher an den politischen Entscheidungsprozessen am Herzen liege und er mit den Jugendlichen gerne auch diese Beteiligungsmöglichkeiten entwickeln will. „Ein Jugendparlament, wie bereits politisch von anderer Seite plakativ gefordert, macht nur dann Sinn, wenn es auch von und mit den Jugendlichen gemeinsam entwickelt wird,“ so Schrameyer.

Für den SPD-Bürgermeisterkandidaten, Dr. Marc Schrameyer, war die Veranstaltung ein Heimspiel. 1994 hat er nämlich hier „am Goethe“ sein Abitur gemacht. Bei dieser Gelegenheit traf er einige alte Lehrer, für die er seinerzeit pauken durfte. Heute, 21 Jahre später, kandidiert er für das höchste Amt der Stadt – und das aus Leidenschaft. Denn er ist mit Leib und Seele Ibbenbürener und setzt sich für die Belange der Menschen vor Ort ein.

Investitionen in Schulen

Am vergangenen Montag hat die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ibbenbüren einen Antrag an die Stadt Ibbenbüren beschlossen, der sich mit der Verwendung der in Aussicht gestellten finanziellen Mittel zur Förderung von Investitionen in finanzschwachen Kommunen befasst. Das Kabinett der nordrhein-westfälischen Landesregierung hatte vor wenigen Tagen den entsprechenden Beschluss über die Verteilung dieser Mittel gefasst. Insgesamt steht in Nordrhein-Westfalen ein Betrag in Höhe von 1,126 Milliarden Euro zur Verteilung. Ibbenbüren wird hieraus ca. 2.225.504,88 Euro erhalten. Dieses ist ein guter Tag für Ibbenbüren. Die Mittel werden pauschal zur Verfügung gestellt, damit jede Kommune ihre eigenen Schwerpunkte hinsichtlich des Einsatzes der Mittel setzen kann. Entsprechende Investitionsmaßnahmen werden mit den Mitteln zu jeweils 90% gefördert. 10% sind in Eigenmitteln aufzubringen. Die genauen Förderrichtlinien sind allerdings noch abzuwarten.

Mit dem nun von SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer formulierten und von der Ratsfraktion eingebrachten Antrag, beantragt die SPD-Fraktion, diese Mittel ausschließlich dafür zu verwenden, um die notwendigsten Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten in den Ibbenbürener Schulen durchzuführen. Die Initiative hierzu kam von SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, der im Rahmen seiner zahlreichen Termine vor Ort unter anderem auch alle weiterführenden Schulen besucht hat und sich dabei von dem teilweise doch sanierungsbedürften Zustand selber ein Bild machen konnte. „Ich habe mir bewusst gerade auch die weiterführenden Schulen in Ibbenbüren im vergangenen Jahr angesehen. Ich bin der Meinung, dass es Handlungsbedarf an einigen Stellen gibt. Die Fördermittel kommen uns nun wie gerufen, um erste Sanierungen an den Schulen vorzunehmen. Andernfalls hätte ich mich für eine nötigenfalls auch kreditfinanzierte Sanierung einzelner Bereiche in den Schulen stark gemacht,“ so SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer.

Die SPD-Fraktion will mit dem Antrag die Verwaltung beauftragen, bereits vor Zurverfügungstellung der Mittel eine Liste mit den notwendigsten Sanierungsmaßnahmen, insbesondere auch an den weiterführenden Schulen zusammen zu stellen, damit dann, wenn die Mittel zur Verfügung gestellt werden, kurzfristig die Ausschreibungen dieser Arbeiten erfolgen und dann auch mit der Sanierung begonnen werden kann.

Dr. Schrameyer besucht Großpflegestelle „Lilliput“

DSC_1392Ibbenbüren stellt für jedes Kind einen Betreuungsplatz zur Verfügung. Ob in Kitas oder bei Tagesmüttern. In Ibbenbüren sind Familie und Beruf vereinbar. Dank der Erzieherinnen in der Großpflegestelle „Lilliput“ in Püsselbüren ist diese Versorgung für die 0 bis 3 Jährigen wieder ein Stückchen besser geworden. Die beiden Leiterinnen Petra Wesselmann und Angelika Bulk können seit April 2015 mit ihrer Kollegin gemeinsam bis zu neun Kinder in der neuen Einrichtung betreuen. Derzeit sind noch vier Plätze frei, bedingt durch den Wechsel einiger Kinder in den Kindergarten.

Der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, die 1 stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff sowie die SPD-Wahlkreisvertreter Gernold Mudrack und Guido Ölgemöller schauten sich vor Ort an, wie die Kleinsten untergebracht sind. „Wir können hier ganz deutlich sehen, dass die Frauen sich mit Leib und Seele und um unsere Jüngsten kümmern“, lobt Dr. Schrameyer ausdrücklich die Arbeit, „früher haben sich die Großeltern noch um den Nachwuchs gekümmert. Das hat sich in der heutigen Zeit verändert. Deshalb ist es großartig, dass solche Angebote vorgehalten werden.“

Mütter und Väter können flexibel bis zu 55 Stunden wöchentlich buchen. In Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie dem Jugendamt wird dieses ermöglicht.

Stolz berichten die beiden Leiterinnen von der positiven Resonanz, die sie beinahe tagtäglich erhalten und zeigten die Einrichtung am Püsselbürener Damm: von den Spielzimmern über den Schlaf- und Ruheraum, das Bällebad bis hin zum Sandkasten mit angrenzender Rasenfläche wurden alle Räumlichkeiten vorgestellt. Schrameyer zeigte sich hocherfreut, wie gelungen die Nachnutzung in den Räumlichkeiten sei und machte zum Ende nochmals deutlich, dass man sich auch weiterhin für den Ausbau der Betreuung einsetzen werde.

Integrationsarbeit in der Praxis

DSC_0190Dr. Schrameyer beim Bildungswerk

Das Bildungswerk hält, was es verspricht. Davon konnten sich der der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer und die stellv. Bügermeisterin Angelika Wedderhoff direkt vor Ort überzeugen. Präsentiert wurde der SPD-Delegation die Vielfalt des Vereins von den Vorständen Gernold Mudrack und Wilhelm d‘Laclaverie als auch von der Geschäftsführerin Anja Greskamp. Die Leiterin freute sich darüber, dass sie den Anwesenden das mannigfaltige Angebot vorstellen konnte.

Dabei betont Greskamp, dass sich das Thema Integration wie ein roter Faden durch die Arbeit der Institution ziehe. Im Rahmen der Integrationskurse werden etwa Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Doch diese Lehrgänge beschränken sich nicht nur auf den reinen Spracherwerb. Sondern auch Politik, Kultur, Recht und Geschichte gehören ganz selbstverständlich zum Curriculum mit dazu. Ebenso hängt der nächste Bereich mit der Sprachthematik zusammen. Bei den Alphabetisierungskursen geht es schwerpunktmäßig nämlich darum, das Sprachniveau B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens zu erreichen. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls Sprachprüfungen für Deutsch als Zweitsprache angeboten.

Weiterhin hat sich das Bildungswerk die Förderung von ausländischen Frauen auf die Fahnen geschrieben. Themen wie Alltagsbewältigung, Gesundheit, Bildungssysteme und „Rund ums Kind“ stehen dabei im Vordergrund. Mit dem Projekt „Ibbenbürener Integrationslotsen“ – ehrenamtlich für eine gemeinsame Zukunft unterstützt das Bildungswerk Zuwanderer bei ihrer sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Da Integration schon bekanntlich im Kinderzimmer beginnt, gibt es auch eine entsprechende Betreuungseinrichtung für die Sprösslinge. Während die Eltern sich weiter qualifizieren, können sie ihre Kleinsten sorglos „im Spielzimmer“ behüten lassen. Außerdem ist bei den „Krümmelmäusen“ für die U3-Betreuung gesorgt. Dabei passt sich die Kindertageseinrichtung den Bedürfnissen von Vater und Mutter flexibel an.

Die große Bandbreite sorgt bei den Sozialdemokraten für Begeisterung. Schrameyer lobt das „vielfältige und wichtige“ Angebot, dass das Bildungswerk der Stadt Ibbenbüren bietet, welches auch in Zukunft angesichts der aktuellen Entwicklung mehr denn je benötigt wird.

Fordern Sie uns!

DSC_0751Fordern Sie uns, so lautete das einmütige Credo von Dagmar Schnittker, der Leiterin der Stadtbücherei, Rolf Janßen-Müller, dem Leiter der Musikschule und Dr. Tobias Pischel de Ascensão, dem Leiter der Volkshochschule als diese ihre Einrichtungen der SPD-Fraktion vorstellten. Die SPD-Fraktion tagte im Rahmen ihrer Fraktion vor Ort Reihe dieses Mal in der Alten Sparkasse. Die Leiterin der Stadtbücherei sowie die Leiter der Musikschule und der VHS nutzten die Gelegenheit, um den Fraktionsmitgliedern die Arbeit ihrer jeweiligen Einrichtungen vorzustellen und auch Wünsche und Anregungen den Fraktionsmitgliedern mit auf den Weg zu geben.

Janßen-Müller, der im Herbst ausscheiden wird, bedauerte in seiner Vorstellung den aktuellen Rückgang bei den Schülerzahlen. Man habe im Vergleich zum Vorjahr Einbußen von ca. 15 % hinzunehmen. Dieses sei im Wesentlichen seiner Meinung nach auf die verkürzten Schulzeiten und die damit fehlende Freizeit zurückzuführen. Man sei intensiv damit befasst, das Angebot der wohnortnahen Versorgung mit Musikschulunterricht an den Grundschulen auszubauen. Man hoffe hier zukünftig die Schülerzahlen wieder steigern zu können.

Frau Schnittker konnte den Fraktionsmitgliedern froh verkünden, dass die weiteren Fördermittel für den 3D-Drucker bewilligt worden seien und dieser nun angeschafft werden könne. Insgesamt sah sie die Stadtbücherei gut aufgestellt. Es gelte allerdings insgesamt auch für die Stadtbücherei den Blick in die Zukunft zu wagen. Auf Nachfrage von Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, erklärte Frau Schnittker, dass sie nicht davon ausgehe, dass die Zukunft der Stadtbücherei in Gänze nur noch aus E-Books bestehen würde. In einigen Bereichen sei zwar deutlich ein Trend zum E-Book zu erkennen, so etwa im Fachbuchbereich, es werde aber auch immer Bücher geben, die von ihrer besonderen grafischen oder drucktechnischen Qualität leben würden. Auch sehe sie im Kinderbuchbereich weiterhin die Notwendigkeit von gedruckten Büchern.

Herr Dr. Pischel de Ascensão stellte abschließend die Arbeit der VHS vor. Diese befinde sich gerade auch in einer personellen Umbruchsphase. Man sei derzeit auch dabei über den bekannten Tellerrand der Volkshochschule hinauszuschauen. So könne man sich durchaus vorstellen, auch gerade im Bildungsbereich das Angebot der Volkshochschule noch weiter auszuweiten. Herr Dr. Pischel de Ascensão trug insoweit auch die klare Forderung an die Fraktionsmitglieder heran, die Volkshochschule als Leistungsträger zu fordern.

Die Fraktionsmitglieder nahmen diese und auch die vielen weiteren Informationen, die sich im Rahmen des Gesprächs ergaben, gerne mit auf ihren Weg und freuten sich ausdrücklich über so viel Engagement, welches auch weiterhin unterstützt werden müsse.

Kommunales Integrationszentrum gefordert

DSC_1247

Migration, Integration, Zuwanderung, wie man es auch nennen mag. Das Thema scheint zumindest allgegenwärtig zu sein. Vor allem beschäftigen sich die Kommunen damit. Doch wie schafft man es eigentlich, Menschen, die zu uns kommen, unter die Arme zu greifen? Das Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche e.V. zeigt es in beeindruckender Weise seit über 30 Jahren.

Über dieses Erfolgsmodell wollten sich der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, die 1 stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff und die stellv. Fraktionsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner vor Ort genauer informieren. Ralph Jenders, Anne Lahrmann, Julian Baar, Selcuk Özdemir und Heike Schürkamp-Korte nutzten die Gunst der Stunde und stellten ihre Arbeitsbereiche vor.

Ob „merhaba“, „privet“, „tung“ oder „cześć“ – im Kindergarten Pusteblume gibt es viele Möglichkeiten „hallo“ zu sagen. Und das kann wohl nicht nur der Nachwuchs selbst bestätigen. Denn über zwei Drittel der Sprösslinge verfügen über einen sog. Migrationshintergrund. Für Leiter Julian Baar sei das alles andere als ein Problem. Er sieht es vielmehr als „Bereicherung“ an. Mit seinem bunt gemixten Team seien viele verschiedene Herausforderungen gut zu bewältigen. Sprache spiele hierbei eine entscheidende Rolle.

Auch für Selcuk Özdemir ist das der „Schlüssel zum Erfolg“. Deshalb lobt er vor allen Dingen die für die Flüchtlinge kostenlosen Sprachkurse im Begegnungszentrum. Schule, Ausbildung und  Arbeit sind seinen Angaben zufolge das „Herzstück einer erfolgreichen Integration“. Dr. Schrameyer stellte heraus: „Wir sind heute de facto ein Einwanderungsland und wir brauchen und wollen diese Zuwanderung – auch wegen des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels. Wir müssen die Menschen, die zu uns kommen, integrieren. Und das wichtigste Instrument der Integration ist noch immer das Erlernen der Sprache. Entsprechend fördert Ibbenbüren seit vielen Jahren die nötigen Sprachkurse.“

Um die Arbeit noch weiter optimieren zu können, fordert der Geschäftsführer Ralph Jenders klar und deutlich die Errichtung eines kommunalen Integrationszentrums. In diesem Zusammenhang hob er die diesbezüglichen Bemühungen der SPD-Kreistagsfraktion besonders hervor. Diese 5,5 Stellen seien ihm zufolge dringend erforderlich. Darüber hinaus werden über diese Einrichtung auch weitere Mittel vom Land NRW verteilt, die ohne kommunales Integrationszentrum den Weg nicht in den Kreis Steinfurt – und somit auch letztendlich nicht in die Kommunen – finden würden, so Jenders.

Erzieher sind Mangelware

Dr. Marc Schrameyer zu Besuch bei Lernen fördern

DSC_0720Sie hatten ihn vorausgesagt – die beiden Geschäftsführer des Vereins Lernen fördern e.V. Bernhard Jäschke und Ludger Lünenborg. Den „Aha-Effekt“. Dieser stellte sich denn auch sehr schnell bei SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer und der stv. Bürgermeisterin, Angelika Wedderhoff ein, als Jäschke Zahlen und Fakten zum Verein präsentierte. Ca. 750 Mitarbeiter hat der Verein derzeit, darunter u.a. Erzieher, Sozialpädagogen, Dozenten und Anleiter. Außerdem beherbergt der Verein viele unterschiedliche Arbeitsfelder. Dazu zählen die Bereiche: Offene Ganztagsschule, Kooperation mit Schulen, Übergang Schule-Beruf, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, Vermittlung-Qualifizierung-Beschäftigung und individuelle Integrationsprojekte für Menschen mit Behinderungen.

Auch bei diesem großen Personal arbeitet das Unternehmen stets getreu der Losung „So viel betriebliche Interessen wie nötig und so viel private Interessen wie möglich“. Teilzeitmodelle gehören genauso wie Gesundheitsmanagement zur selbstverständlichen Firmenphilosophie dazu. Ob es um die Bezuschussung von Kindergartenbeiträgen oder um Sommerferienmodelle geht, all das wird hier vor Ort „gelebt“. „Kein Wunder, dass der Betrieb als familienfreundlich zertifiziert wurde,“ lobte Schrameyer die vielfältigen Bemühungen des Vereins. Doch auch diese Leistungen passen optimal ins Bild. Denn der Geschäftsführer bekräftigt: „Unsere wichtigsten personalen Erfolgsfaktoren sind die Stärken und das Engagement unserer Mitarbeiter. Jeder wird an dem Platz eingesetzt, an dem seine individuellen Fähigkeiten optimal zum Tragen kommen.“

Und die Erfolge sprechen für sich. Wünsche hat man aber auch noch: „Wir brauchen mehr männliche Erzieher“, betonte Jäschke im Gespräch mit Dr. Schrameyer. Gerade die Vorbildfunktion von beiden Geschlechtern sei in der Früherziehung unabdingbar. „Wer sich bei uns als Mann bewirbt, hat – wenn alles andere stimmt – insoweit immer gute Karten“, ergänzte Lünenborg. Bewerbungen von Männern seien nach wie vor ausdrücklich erwünscht.

Schallschutz funktioniert

DSC_0727Dass der Schallschutz in der neuen Kepler-Halle funktioniert, davon konnten sich nun SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer und die SPD-Fraktionsmitglieder persönlich überzeugen. Im Rahmen einer weiteren Fraktionssitzung vor Ort, dieses Mal im Kepler-Gymnasium hatten die Fraktionsmitglieder Gelegenheit im Rahmen eines kurzen Rundgangs auch die Kepler-Sporthalle zu besichtigen. Schulleiter Paul-Georg Weiser und Hans-Dieter Mönninghoff erklärten den Fraktionsmitgliedern kurz die durchgeführten Maßnahmen. Aufgrund des laufenden Basketballtrainings war auch unschwer zu erkennen, dass die Maßnahmen zu einer erheblichen Reduzierung des Lärmpegels in der Halle geführt haben.

DSC_0713Herr Mönninghoff zeigte den Fraktionsmitgliedern noch den Multifunktionsraum. Dieser hatte sich durch die Sonneneinstrahlung über den Tagesverlauf stark erhitzt. Herr Mönninghoff wies darauf hin, dass der Raum nicht separat per Hand gelüftet werden kann, man insoweit davon ausgehe, dass der Raum zumindest in den Sommermonaten kaum zu nutzen sei. Die Fraktionsmitglieder nahmen dieses Problem nochmals mit auf.

DSC_0723Im Eingangsbereich der Sporthalle konnte noch ein Blick auf die Anzeigentafel der Photovoltaikanlage, die auf der Kepler-Halle installiert ist, geworfen werden. SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer freute sich insoweit, dass seit Inbetriebnahme mehr als 56 Megawattstunden Strom durch die Anlage produziert worden sind, die zu mehr als 80 % im Schulzentrum selbst verbraucht wurden. Schrameyer war gemeinsam mit der SPD-Fraktion Initiator des Antrages, die Photovoltaikanlage auf der Kepler-Halle zu errichten. Diese entlastet die Stadt bei den laufenden Stromkosten und trägt dazu bei, die Klimaziele der Stadt zu erreichen.

Die Fabi gehört zu Ibbenbüren

DSC_0654Dr. Marc Schrameyer und die SPD-Fraktion bei Familienbildungsstätte

Die Familienbildungsstätte gehört zu Ibbenbüren. Sie ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Stadt. Und seit fast dreißig Jahren wird sie von Wolfgang Flohre geleitet, der in wenigen Wochen den wohlverdienten (Un-)Ruhestand antritt. Grund genug für SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, SPD-Fraktionschef, Hermann Hafer, und die stellv. Bürgermeisterin, Angelika Wedderhoff, der Fabi, dem Leitungsteam und Wolfgang Flohre im Besonderen einen Besuch abzustatten um sich über die aktuelle Situation aber auch die Perspektiven der Fabi zu informieren.

Wolfgang Flohre und Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer kennen sich bereits seit vielen Jahren aufgrund gemeinsamer Projekte sehr gut. So sind beide etwa ehrenamtlich im Beirat der Watt fair Solarenergie Ibbenbüren GmbH & Co. KG tätig. Entsprechend freundschaftlich fiel bereits die Begrüßung aus.

Flohre berichtete, dass in der Fabi zwischen 12.000-13.000 Unterrichtsstunden pro Jahr mit ca. 200 Referenten und Mitarbeitern gegeben würden. Dabei sei man nicht mehr nur im klassischen Bildungsbereich Kind und Familie tätig, sondern leiste etwa für den SKF auch die gesamte Ausbildung der Tagesmütter. Dr. Schrameyer zollte seine Anerkennung für diese bemerkenswerten Leistungen. Der Leiter ging noch auf die Finanzierung ein und stellte fest, dass diese drei geteilt sei. Der Staat, das Bistum und die Kursbeiträge kämen für die Kosten der Schulungen auf. Aber auch die Kommune unterstütze die Einrichtung.

Flohre erwähnte auch lobend das „Café Klatsch“, einen offenen, unverbindlichen Treff für alle Altersgruppen sowie das „Café Känga“, das sich als Treff für junge Mütter mit Kindern etabliert habe. Beide Einrichtungen würden sehr gut angenommen und seien zu einem „Herzstück des Mehrgenerationenhauses“ geworden. „Jeder Cent, der in diese Einrichtung investiert wird, ist gut angelegtes Geld“, so Dr. Schrameyer im Gespräch. Gerade das über die offenen Treffs in sehr wirkungsvoller Art und Weise „Hilfe zur Selbsthilfe“ geboten würde, begrüßte er ausdrücklich.

„Teamteaching“ an der Anne-Frank-Realschule

2015 03 23_5526_bearbeitet-1Seit kurzem bietet die Anne-Frank-Realschule ihren Schülerinnen und Schülern eine besondere Lernform an. „Unser neues Erfolgsmodell heißt Teamteaching,“ berichtete Schulleiter Stefan Krems der SPD-Fraktion im Rahmen ihrer letzten Fraktionssitzung vor Ort in der Anne-Frank-Realschule. Im Rahmen der Teamteaching-Stunden betreuen jeweils zwei LehrerInnen der Fachrichtungen Englisch und Mathe die SchülerInnen der Klassen 5 sehr intensiv und ermöglichen so insbesondere die Binnendifferenzierung.

2015 03 23_5533Auf Nachfrage des SPD-Bürgermeisterkandidaten Dr. Marc Schrameyer berichtet Stefan Krems auch über andere Maßnahmen, mit denen derzeit das Schulprofil gestärkt werde. Die Reaktionen der SchülerInnen und Eltern seien sehr gut. Auch die Anmeldezahlen gäben Anlass zur Hoffnung, so Krems. Krems betonte gegenüber den Fraktionsmitgliedern, dass es für die weitere Entwicklung der Schule von besonderer Bedeutung sei, dass jetzt erstmal Ruhe einkehre.

Unklar sei noch, ob im nächsten Jahr drei oder vier Klassen gebildet werden. Sicher sei allerdings, dass das DFB-Minispielfeld im Sommer gebaut werde. Der Förderverein habe das mit großem Engagement ermöglicht. Spender und Sponsoren seien allerdings immer noch gerne gesehen.