Scheune veranstaltet Bürgermeister-Battle

DSC_03933, 2, 1 – der Countdown läuft. Der Boxring ist von Seilen umspannt, die verschiedenfarbigen Boxhandschuhe liegen schon bereit. Kaum ertönt die Musik, schon geht es los mit der ersten Runde des „Bürgermeister-Battles“ in der Scheune. Wie echte Boxkämpfer wurden die Kandidaten für das höchste Amt der Stadt von ihren „Ringrichtern“ willkommen geheißen. „Das ist wirklich eine großartige Idee“, lobt SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer die Idee der Initiatoren.

DSC_0381In den letzten vier Monaten hat das Pro Orga-Team des Jugendkulturzentrums Scheune ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Es war ein jugendpolitischer Schlagabtausch der ganz besonderen Klasse. Nach dem Vorbild eines realen Boxkampfes war der Abend in sechs „Boxrunden“ gegliedert. Mehr wollte man den Kandidaten dann doch nicht zumuten. Neben den üblichen Fragerunden gab es Spiele und Aktionen, in denen die Kandidaten auch ihre Spontanität und Kreativität beweisen mussten.

DSC_0417Beispielsweise musste der sozialdemokratische Bürgermeisterkandidat ein Plakat seines Mitbewerbers mithilfe eines Eddings verschönern oder die aktuelle Jugendpolitik in Ibbenbüren bildlich darstellen. Der Schöpfungsgeist erreichte wohl seinen Höhepunkt, als Dr. Schrameyer eine vorgefertigte Powerpoint-Präsentation zu halten hatte. Dabei konnte er sein Improvisationstalent in besonderem Maße unter Beweis stellen.

DSC_0441In Video-Beiträgen wurden auch direkte Fragen von Jugendlichen thematisiert. Es standen die für Dr. Schrameyer bereits bekannten Themen auf der Agenda: Sei es der ÖPNV, sei es die Flüchtlingsthematik, sei es die Schulbildung, seien es diverse Freizeitmöglichkeiten, sei es die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in politischen Prozessen. Die Sorgen und Nöte der jungen Menschen sind für den SPD-Bürgermeisterkandidaten längst kein Neuland mehr. Vor einigen Monaten wohnte er –wie in alten Zeiten- etwa einer ProOrga-Sitzung der Jugendlichen in der Scheuen bei. Denn: Zu Schulzeiten war er selbst noch aktives Teammitglied.

DSC_0512Am Ende der Veranstaltung sprach Schrameyer den Organisatoren aber auch allen in der Scheune tätigen Jugendlichen und Betreuern nochmals seinen ausdrücklichen Dank für die Veranstaltung aber auch für das ganz alltägliche Engagement, dass dazu beiträgt, dass es die Institution „Scheune“ immer noch gibt. Abschließend richtet er einen Appell an die Jugendlichen: „Geht am Sonntag zur Wahl. Macht von eurem Wahlrecht Gebrauch. Ihr habt es in der Hand zu entscheiden, wer die Geschicke unserer Stadt in den nächsten Jahren lenken wird.“

Jusos diskutieren mit Dr. Marc Schrameyer

11954559_742850745826985_6515734861000091440_nLetzten Sonntag trafen sich die Jusos Kreis Steinfurt mit dem Ibbenbürener SPD Bürgermeisterkandidaten Dr. Marc Schrameyer, um über die bevorstehende Wahl und die momentane Situation Ibbenbürens zu sprechen. Zentrales Thema neben dem Wahlkampf, welchen Dr. Schrameyer als sehr gelungen beschrieb, war die wirtschaftliche Struktur Ibbenbürens. Dies ist ein wichtiges Thema in Ibbenbüren, denn der Rückbau des Kohlebergbaus schreitet voran, und stellt die Bürger Ibbenbürens vor die Frage, wie es weiter gehen soll.

Der SPD-Bürgemeisterkandidat beantwortet diese mit Zuversicht: „ Die Kohlekonversion bietet neue Chancen für Ibbenbüren, sie eröffnet uns neue Möglichkeiten.“ Chancen sind sowohl die freiwerdenden Flächen im Bereich des Oeyhausenschachtes, als auch die zukünftig ungenutzten Versorgungskapazitäten des Bergwerks, die bald einen attraktiven Standortfaktor für wasser- und energieintensive Industrien darstellen könnten. Zudem sei durch die vorsorgende Personalpolitik der RAG sichergestellt, dass kein Kumpel ins sog. Bergfreie falle, also ohne Versorgung sei. Auch die Nachnutzung der Bergehalden etwa zu touristischen Zwecken biete neue Chancen, so Schrameyer.

Abgesehen von den Chancen, die Dr. Schrameyer im Ende des Kohleabbau sieht, standen seine neuen Ideen für die Stadt im Vordergrund. Großes Potenzial sieht der Bürgermeisterkandidat in dem Umbau des öffentlichen Energieverbrauchs auf energiesparende Varianten und erneuerbare Energien. Hier lägen noch große Potentiale brach. Saerbeck zeige, wie es gehe. Mit den Stadtwerken sei zudem institutionell der richtige Schritt bereits getan worden. Die Energieversorgung gehöre in Bürgerhand, so Schrameyer. Die Zusammenarbeit der sieben Mitgliedskommunen bei den Stadtwerken und der Kohlekonversionsstelle biete aber auch die Chance zu weiterer interkommunaler Zusammenarbeit an anderen Stellen, die neue finanzielle Ressourcen freisetzen könnten. Auch müsse das Thema Folgekosten von politischen Entscheidungen stärker beleuchtet werden.

Auf das Thema Jugendpolitik angesprochen, stellte Dr. Schrameyer seine Überlegungen zu einem etwaigen Jugendparlament nochmals dar. Es sei ihm wichtig, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen die richtige Form der politischen Beteiligung zu finden.

Die Jusos sind sehr optimistisch, dass Dr. Marc Schrameyer das Bürgermeisteramt übernehmen kann, um Ibbenbüren weiter nach vorne zu bringen.

Zu Gast im Goethe-Gymnasium

DSC_1593Dr. Schrameyer stellt sich vor

Fünf Schüler, zwei Wochen, eine Kommunalwahl. Was passiert, wenn sich eine Hand voll Oberstufenschüler dazu entschließt, ihre letzten zwei Sommerferienwochen in die Bürgermeisterwahl zu investieren? Und das in erster Linie, um ihre Mitschüler dazu zu motivieren, am 13. September zur Wahl zu gehen und sich mehr mit lokalpolitischen Themen auseinandersetzen? Am städtischen Goethe-Gymnasium führt das dazu, dass eine optimal vorbereitete Podiumsdiskussion entsteht.

DSC_1668Durch den Vormittag führte das Moderatoren-Trio die zahlreich anwesenden jungen Zuschauer. Neben den üblichen Vorstellungsrunden fühlten die drei Schüler den Bürgermeisterkandidaten mit einigen speziellen Fragen auf den Zahn. Dabei standen nicht nur jugendpolitische Themen wie Schule und Freizeiteinrichtungen auf der Agenda. Auch allgemeine, die Kommune betreffende Aspekte wie das Magnus-Gelände wurden hierbei en détail besprochen. Schrameyer legte dar, dass ihm gerade auch die Beteiligung Jugendlicher an den politischen Entscheidungsprozessen am Herzen liege und er mit den Jugendlichen gerne auch diese Beteiligungsmöglichkeiten entwickeln will. „Ein Jugendparlament, wie bereits politisch von anderer Seite plakativ gefordert, macht nur dann Sinn, wenn es auch von und mit den Jugendlichen gemeinsam entwickelt wird,“ so Schrameyer.

Für den SPD-Bürgermeisterkandidaten, Dr. Marc Schrameyer, war die Veranstaltung ein Heimspiel. 1994 hat er nämlich hier „am Goethe“ sein Abitur gemacht. Bei dieser Gelegenheit traf er einige alte Lehrer, für die er seinerzeit pauken durfte. Heute, 21 Jahre später, kandidiert er für das höchste Amt der Stadt – und das aus Leidenschaft. Denn er ist mit Leib und Seele Ibbenbürener und setzt sich für die Belange der Menschen vor Ort ein.

Dr. Schrameyer besichtigt Neubaugebiet Permer Straße

DSC_1382Spielplatzleitplanung wichtiges Instrument

In Laggenbeck brummt’s. Bautechnisch. Auch der dritte Abschnitt des Baugebietes Permer Straße ist mittlerweile vollständig vermarktet. Die ersten Sohlplatten sind gegossen. Weitere Bauplätze stehen noch im Bereich des Bahnhofes (ehem. Fa. Kattwinkel) zur Verfügung. Über weitere mögliche Bereiche werden bereits erste Gespräche geführt.

Gemeinsam mit dem Bauausschussvorsitzenden Norbert Kipp, dem stellv. Fraktionsvorsitzenden Roland Scholtes, der Kreistagsabgeordneten Gisela Lang und dem Sachkundigen Bürger Ralf Stieneker besichtigte SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer das Neubaugebiet und machte sich ein Bild von der Situation. „Die Nachfrage nach Bauplätzen ist weiterhin hoch“, zeigte sich Dr. Schrameyer erfreut über die aktuelle Entwicklung. „Das zeigt, dass wir immer noch attraktiv sind, insbesondere für junge Familien mit Kindern.“

DSC_1389Zu solch einem Wohngebiet gehört auch ganz selbstverständlich ein Spielplatz. Ibbenbüren hat fast 100 Spielplätze, die in regelmäßigen Abständen von den Mitarbeitern des Baubetriebshofes kontrolliert und gewartet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten,“ konnte Bauausschussvorsitzender Norbert Kipp berichten. Schrameyer begrüßte insoweit ausdrücklich die von der Verwaltung eingeleitete Erarbeitung einer Spielplatzleitplanung für Ibbenbüren und auch die schrittweise Sanierung der teilweise in die Jahre gekommenen Plätze. Es müsse geschaut werden, so Schrameyer, wo welche Bedarfe sind, um ggf. mit Priorität handeln zu können.

Nach der Ortsbegehung machten die Sozialdemokraten noch einen Abstecher über die Laggenbecker Kirmes.

Sophia Bücker aus Ibbenbüren war beim Jugendlandtag in Düsseldorf

DSC_2303Ibbenbüren/Düsseldorf. „Anstrengend war es, aber ich habe viel gelernt.“ Im Gespräch mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten Frank Sundermann und dem SPD-Bürgermeisterkandidat Marc Schrameyer zeigte sich Sophia Bücker beeindruckt vom strammen Programm des dreitägigen Jugendlandtages in Düsseldorf. Die 18jährige, die gerade ihr Abitur am Johannes-Kepler-Gymnasium bestanden hat, war einem Zeitungsaufruf in der hiesigen Presse gefolgt. Darin hatte der SPD-Abgeordnete aus Westerkappeln junge Leute dazu eingeladen, einmal für drei Tage seinen Platz im Landtag von NRW einzunehmen.

Bereits zum 7ten Mal fand am vergangenen Wochenende dieses bei jungen Leuten beliebte Polit-Ereignis statt. 237 Jugendliche waren nach Düsseldorf gereist, um unter anderem über die Vergabe von Studienplätzen und den Alltagsbezug von schulischen Lerninhalten zu debattieren.

Auch Sophia Bücker, die sich für die Arbeitsgruppe „Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen“ entschied, hat es nicht bereut, der Einladung des Abgeordneten gefolgt zu sein. Beeindruckt zeigte sie sich vor allem von der Redegewandtheit einiger Mitstreiter, mit der diese ihre Argumente vortrugen. Fesselnd fand sie auch die Vielschichtigkeit der politischen Entscheidungsprozesse, die bis zur Verkündung eines Gesetzes notwendig sind. „Ich kann es jedem nur empfehlen, einmal an einer derartigen Veranstaltung teilzunehmen“, war ihr Fazit. Bestärkt sieht sich die junge Frau jetzt in ihren Überlegungen, ein Studium der Wirtschaftswissenschaften aufzunehmen.

SPD unterstützt Spielmobil 2015

IMG_0004Seit vielen Jahren gehört das Spielmobil in den Sommerferien für viele Kinder zum festen Programm. Auch in diesem Jahr organisiert das Ibbenbürener Bündnis für Familien wieder die Spielmobilaktion in den Sommerferien. Drei Wochen lang kommt das Spielmobil  zu verschiedenen Schulhöfen und bietet den Kindern vielfältige Ferienaktionen an. Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer und Fraktionsvorsitzender Hermann Hafer übergaben am vergangenen Montag eine Spende in Höhe von 400 Euro an Marie-Luise Balter-Leistner und Rüdiger Koch vom Ibbenbürener Bündnis für Familie. „Ich freue mich, dass wir als Fraktion mit dieser Spende dieses tolle Projekt unterstützen können,“ so Schrameyer.

Dr. Marc Schrameyer bei Pink Pop e.V.

Back to the roots…

DSC_0007skalDas Knartschen in der Diele kommt dem SPD-Bürgermeisterkandidaten unmittelbar bekannt vor. Denn: In den 1990er Jahren ist Dr. Marc Schrameyer in der „Scheune“ quasi ein- und ausgegangen. Er hat Konzerte mitorganisiert, beim damaligen Vorläufer des heutigen Pro Orga-Teams mitgewirkt und natürlich „eine ganze Menge Spaß“ gehabt. Heute ist er nur noch ab- und an Mal in der „Scheune“ und er informiert sich auch noch als Alumni regelmäßig über die aktuelle Situation.

Gleichwohl hat er schon länger nicht mehr an einer sog. „Pro-Orga-Sitzung“ teilgenommen. Und genau das holte Schrameyer nun nach. Sofort fällt ihm auf, dass sich so einiges seit seiner damaligen Ära verändert hat. „Wir waren total chaotisch organisiert“, erinnert sich Schrameyer grinsend. An Anwesenheitslisten und Arbeitskreise sei damals gar nicht zu denken gewesen. Schrameyer lobt er die heutigen festen Strukturen des Vereins, die sich mittlerweile etabliert haben. Im gleichen Atemzug fügt er mit einem Schmunzeln hinzu: „Zum Glück hat sich das mit dem Faktor Spaß nicht verändert.“

Nach der obligatorischen Session steht noch eine Fragerunde mit dem Sozialdemokraten an. Kaum hatte sich Schrameyer kurz vorgestellt, begannen die jungen Menschen schon, dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Löcher in den Bauch zu fragen. Vieles wollen die Aktiven von Schrameyer wissen. Zweifelsohne durften an dieser Stelle die klassischen Fragen nicht fehlen: Seien sie auf seine Motivation, seien sie auf seine Vita bezogen. Erwartungsgemäß teilte Schrameyer seine damaligen Erfahrungen mit den jungen Leuten. Doch auch persönliche Fragen wurden nicht ausgespart: So erkundigte sich z.B. eine Jugendliche nach Schrameyers Musikgeschmack.

Bei all der heiteren Stimmung bekam der gemütliche Plausch auch eine sehr ernste Wende. Ein junger Mann machte aus seinem Herzen keine Mördergrube und wollte ohne Umschweife wissen, ob sich der Sozialdemokrat mindestens genauso für die „Scheune“ einsetzen würde wie das der derzeitige Amtsinhaber Heinz Steingröver tut. Mit klaren Worten versicherte Schrameyer ihm: „Ich werde mich ebenfalls für euch einsetzen. Das hier ist auch mir eine Herzensangelegenheit.“ Prompt macht sich Erleichterung breit.

Dr. Marc Schrameyer bei der THW-Jugend

Politikseminar: Kommunales auf der Agenda

DSC_0160Wofür brauchen wir Parteien? Und wofür einen Stadtrat? Was sind eigentlich Fraktionen? Und wie kann man politisch aktiv werden? Mit Fragen wie diesen wurde der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, beim Politikseminar der THW-Jugend konfrontiert. Entgegen der landläufigen Meinung beschäftigt sich nämlich die Nachwuchsorganisation des Technischen Hilfswerks zu ca. 70% mit politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen, hob die Ortsbeauftragte Nadine Bitter hervor.

Also ist es wenig verwunderlich, dass die Kinder sich im Vorfeld gut vorbereitet haben. Denn die jungen THW’ler haben zuvor eigene Parteien gegründet. Dabei waren die Anwesenden äußerst kreativ. Besonders freute sich Dr. Schrameyer über die Gründung der Partei „SPD 2.0., der Schülerpartei Deutschlands“. Natürlich durften auch hier die sonst üblichen Wahlprogramme nicht fehlen. Die frisch gewählten Fraktionsvorsitzenden zögerten nicht, dem Kandidaten für das höchste Amt der Stadt Ibbenbüren ihre Wahlziele zu präsentieren.

DSC_0136So wie im „richtigen Leben“ gab es auch hier Schnittmengen zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise haben sich alle gleichermaßen das Thema Schulsanierungen auf die Fahnen geschrieben. Dem konnte Dr. Schrameyer nur zustimmen.

So wie im „richtigen Leben“ gab es allerdings auch Unterschiede zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise setzt sich „Umwelt für Ibbenbüren“ für eine sog. „Fahrradflatrate“ ein. Diese Idee entspricht dem Prinzip von „Carsharing“, nur eben bezogen auf die Drahtesel. Mit ihren ökologischen Themen rannten die Nachwuchspolitiker offene Türen bei Dr. Schrameyer ein. So stellte die SPD-Fraktion bsp. auf seine Initiative hin den Antrag zum Bau der Photovoltaikanlage auf der Kepler-Halle oder jüngst den Antrag zur Umstellung der Beleuchtung auf LED.

DSC_0122Doch nicht nur die „Kids“ stellten dem Lokalpolitiker fragen. Auch Dr. Schrameyer wollte auch einiges von der Jugendlichen wissen, etwa wie oft sie das Aaseebad nutzten. Daraus entstand eine lebhafte Debatte. Die sonst beschworene Politikverdrossenheit war hier nicht im Geringsten vorhanden. „Wir werden die Kinder- und Jugendpartizipationsmöglichkeiten auf die politische Agenda setzen“, so Dr. Schrameyer.

Immerhin steht eins jetzt schon fest: Es war nicht der letzte gemeinsame Termin. Im nächsten Jahr wird Dr. Schrameyer sich wieder mit den jungen Leuten treffen, um im Gespräch zu bleiben.

Beteiligung von Jugendlichen an politischen Entscheidungen

Die SPD und die Jusos Ibbenbüren befürworten die Erprobung eines Kinder- und Jugendparlamentes in der kommenden Legislaturperiode. Kinder und Jugendliche sollen an den politischen Entscheidungen in Ibbenbüren beteiligt werden, so die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner.

Wir haben in Ibbenbüren noch viele Jugendliche, die sich bei Ferienfreizeiten, in Jugendtreffs, bei musikalischen Events oder bei Freizeitaktivitäten engagieren. Wir wollen bei unseren politischen Entscheidungsprozessen die Stimme der Jugendlichen stärker gewichten, da unsere Entscheidungen auch immer Auswirkungen auf die zukünftige Generation haben.

Im Jahr 2012 haben die Jusos bereits in Verbindung mit der SPD den Antrag auf Durchführung des KidS-Projektes ( Kommunalpolitik in die Schulen ) gestellt, so Kai Brandebusemeyer, Vorsitzender der Ibbenbürener Jusos. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 wurden angesprochen, der Politik über die Schulter zu sehen. Einige junge Mensche haben auch davon Gebrauch gemacht und mitbekommen wie lange es von der Antragstellung bis zur Umsetzung eines Projektes dauern kann, und wie viel und gut man in einer Demokratie diskutieren muss, um die nötigen Mehrheiten zu erreichen.

Die SPD würde sich freuen, wenn junge Menschen ihre Interessen in einem solchen Gremium engagiert vertreten.

 

Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer zu Gast in Ibbenbüren

Ibbenbüren/Kreis. „Wir sind im Begriff, ein Fünftel der jungen Generation zu verlieren“. Darauf verwies NRW-Familien- und Jugendministerin Ute Schäfer noch Ende Mai 2011 bei der Vorstellung des Entwurfes des neuen Kinder- und Jugendförderplans. Er ist eines der zentralen Instrumente der Jugendpolitik, der die Kriterien zur Förderung zum Beispiel von Jugendzentren, Beratungsstellen oder auch Kultur- und Medienprojekten festlegt.

Die aktuelle Shell-Jugendstudie belegt, dass die soziale Kluft zwischen armen und reichen Kindern und Jugendlichen immer größer wird.  Um jungen Menschen  für ihr Leben eine Perspektive zu geben, ist Bildung das Schlüsselwort. Die Landesregierung hat daher beschlossen, die für diesen Bereich vorgesehenen Mittel in den nächsten fünf Jahren jährlich um 20 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro zu erhöhen.

Aber es gibt nicht nur mehr Geld, sondern auch die Schwerpunkte in der Jugendpolitik werden neu gesetzt in Richtung Bildung und Prävention. Stärker als zuvor soll die Jugendarbeit als Bildungsort, insbesondere für benachteiligte Jugendliche in den Mittelpunkt gestellt werden.

Wie das im Detail aussieht, soll eine von der SPD-Ibbenbüren und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Frank Sundermann vorbereitete Informationsveranstaltung klären.Als Referent wurde Staatssekretär Professor Klaus Schäfer vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gewonnen.

Die Veranstaltung findet am Montag, 10. Oktober 2011 im Dorfgemeinschaftshaus Dickenberg in Ibbenbüren, Heitkampweg 16, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Interessierte werden um Anmeldung im Büro des Landtagsabgeordneten Sundermann unter Tel: 05404/729588 od. per Mail unter ulla.kropf@landtag.nrw.de gebeten.