Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer zu Gast in Ibbenbüren

Ibbenbüren/Kreis. „Wir sind im Begriff, ein Fünftel der jungen Generation zu verlieren“. Darauf verwies NRW-Familien- und Jugendministerin Ute Schäfer noch Ende Mai 2011 bei der Vorstellung des Entwurfes des neuen Kinder- und Jugendförderplans. Er ist eines der zentralen Instrumente der Jugendpolitik, der die Kriterien zur Förderung zum Beispiel von Jugendzentren, Beratungsstellen oder auch Kultur- und Medienprojekten festlegt.

Die aktuelle Shell-Jugendstudie belegt, dass die soziale Kluft zwischen armen und reichen Kindern und Jugendlichen immer größer wird.  Um jungen Menschen  für ihr Leben eine Perspektive zu geben, ist Bildung das Schlüsselwort. Die Landesregierung hat daher beschlossen, die für diesen Bereich vorgesehenen Mittel in den nächsten fünf Jahren jährlich um 20 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro zu erhöhen.

Aber es gibt nicht nur mehr Geld, sondern auch die Schwerpunkte in der Jugendpolitik werden neu gesetzt in Richtung Bildung und Prävention. Stärker als zuvor soll die Jugendarbeit als Bildungsort, insbesondere für benachteiligte Jugendliche in den Mittelpunkt gestellt werden.

Wie das im Detail aussieht, soll eine von der SPD-Ibbenbüren und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Frank Sundermann vorbereitete Informationsveranstaltung klären.Als Referent wurde Staatssekretär Professor Klaus Schäfer vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gewonnen.

Die Veranstaltung findet am Montag, 10. Oktober 2011 im Dorfgemeinschaftshaus Dickenberg in Ibbenbüren, Heitkampweg 16, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Interessierte werden um Anmeldung im Büro des Landtagsabgeordneten Sundermann unter Tel: 05404/729588 od. per Mail unter ulla.kropf@landtag.nrw.de gebeten.

SPD-Landesregierung sorgt für auskömmliche Refinanzierung des beitragsfreien Kindergartenjahres

Die auskömmliche Refinanzierung des beitragsfreien Kindergartenjahres ist auch in Ibbenbüren gesichert. Die SPD-Landesregierung stellt ausreichende Mittel den Kommunen zur Verfügung, damit das letzte Kindergartenjahr kostenneutral finanziert werden kann.

Marie-Luise Balter-Leistner, stellv. Jugendhilfeausschussvorsitzende freut sich ganz besonders diese Botschaft an die Eltern weitergeben zu können. Die Kindergartenbeiträge müssen in Ibbenbüren nicht erhöht werden. Das letzte Kindergartenjahr ist wie es die Landesregierung beschlossen hat beitragsfrei und auch die Geschwisterregelung bleibt in Ibbenbüren.

Diese positiven Signale konnte Marie-Luise Balter-Leistner vom Landesparteitag mitbringen. Die SPD-Fraktion plädiert daher dafür die Drucksache über die Erhöhung der Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen entsprechend zu ändern und dem Jugendhilfeausschuss vorzulegen, da sich die Sachlage eindeutig anders darstellt.

Letztes Kindergartenjahr gebührenfrei

(c) NRWSPD.de

(c) NRWSPD.de

Im Kindesalter werden die entscheidenden Grundlagen gelegt. Daher sind Investitionen in gute frühkindliche Bildung besonders wichtig. Mit den Änderungen beim Kinderbildungsgesetz (KiBiz) setzen wir das in die Tat um, was wir vor der Wahl gesagt haben: Wir wollen kein Kind zurück lassen!

  • Ab August 2011 ist das letzte Kindergartenjahr in ganz Nordrhein-Westfalen beitragsfrei. Für uns ist klar: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
  • Wir verbessern die Qualität von Betreuung und Bildung in den Kitas. Die Gruppen der unter Dreijährigen werden personell verstärkt. Erzieherinnen und Erzieher werden von bürokratischen Aufgaben entlastet.
  • Die Mitwirkungsrechte der Eltern in den Kindertageseinrichtungen werden gestärkt.
  • Für Kinder mit Behinderungen gibt es deutliche Verbesserungen.
  • Wir bringen 1.000 zusätzliche Berufspraktikantinnen und -praktikanten in die Kitas.

    Für uns bleibt es dabei:  Wir wollen unsere Kinder früh fördern, damit sie später ein selbstbestimmtes Leben führen können. Wir investieren in Bildung, um soziale Folgekosten zu verhindern. Das ist verantwortungsvolle Politik für Nordrhein-Westfalen.

  • Die SPD-Fraktion beantragt die Durchführung eines KidS-Projektes

    Schulen sollten zur Fort- und Weiterbildung von Schülern dienen. Das tun sie auch in vielerlei Hinsicht. Aber kommunalpolitisch?

    Im KidS-Projekt (Kommunalpolitik in die Schulen) sollen Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe für 4-6 Wochen Gelegenheit haben, Einblick in die Kommunalpolitik zu bekommen, indem sie einem Ratsmitglied oder sachkundigem Bürger bei der Ausübung seiner kommunalpolitischen Aufgaben über die Schulter schauen.

    Bereits in zahlreichen Kommunen in NRW und in Niedersachsen wurde dieses Projekt erfolgreich durchgeführt oder läuft noch. Auf Initiative der Jusos Ibbenbüren stellt nun die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ibbenbüren den Antrag, dieses Projekt auch in Ibbenbüren durchzuführen.

    Eine Vorabbefragung einzelner Schulen durch die Ibbenbürener Jusos ergab bereits großes Interesse.

    Die Kommunalpolitiker fungieren im Rahmen des KidS-Projektes als Mentoren. Ihre Aufgabe ist es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Kommunalpolitik zu geben. Mentoren und „Schülerpraktikant“ haben die Zusammenarbeit in eigener Verantwortung zu organisieren. Die Fraktionen und die Verwaltung sollten sie dabei unterstützen. Die Teilnehmerzahl der Jugendlichen ist auf die im Rat und in den Ausschüssen vertretenen Mitglieder beschränkt.

    Die Jusos Ibbenbüren und die SPD-Fraktion sehen in dem Projekt eine sinnvolle Ergänzung des politischen Bildungsauftrages, den die Kommune hat und werden die Durchführung mit Antrag in der heutigen Ratssitzung beantragen.

    SPD-Ibbenbüren im Gespräch mit dem Jugendrat und Verantwortlichen des Jugendkulturzentrums Scheune

    DSC_0734-klein„Wir platzen am jetzigen Standort „Scheune“ aus allen Nähten“, berichteten die Jugendlichen, die sich mit der Ibbenbürener SPD zu einem Gespräch über die Perspektiven der möglichen Umsiedlung der Jugendarbeit auf das ehemalige Nike-Gelände trafen.

    Fraktionsvorsitzender Hermann Hafer erläuterte dem Jugendrat, dass die Stadt die Möglichkeit habe, das Nike-Gelände zu erwerben. Um jedoch frei in der Planung zu sein, hatte man sich seinerzeit bei der Beratung über die Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturpaket seitens der SPD entschlossen, der Kauf nicht aus Mitteln des Konjunkturprogramms zu tätigen.

    Ideen, was man mit dem Gelände alles machen könnte, hatten die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen zu genüge. Alwina Koop, Leiterin der Jugendkunstschule, erklärte, dass man zurzeit aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten längst nicht allen Interessierten Schulungsangebote machen könne. Es gäbe Wartelisten. Theatergruppen könnten mangels geeigneter Räumlichkeiten nicht proben, Workshops nicht stattfinden. Bei Konzerten müsse immer das Cafe ausgeräumt werden.

    Die Jugendlichen hatten sich auch schon ganz konkrete Gedanken gemacht, wie ein Jugendkulturzentrum im Innenstadtbereich auf dem Nike-Gelände aussehen kann, obwohl eine Trennung vom jetzigen Standort der Scheune, die dort immerhin schon 25 Jahre Jugendlichen ein Zuhause biete auf den ersten Blick auch nicht ganz leicht falle.

    „Aber wir wollen gerne mit anfassen und bei der Umsetzung eines innerstädtischen Jugendzentrums tatkräftig mithelfen“, so die Vertreter des Jugendrates. “Die Vernetzungsmöglichkeit mit anderen Jugendlichen, die zentrale Lage und die große Raumvielfalt machen den Standort Nike-Gelände so attraktiv für ein Jugendkulturzentrum“, betonte Marie-Luise Balter-Leistner, stellv. Jugendhilfeausschussvorsitzende. „Die SPD unterstützt ausdrücklich dieses Vorhaben,“ erklärte Fraktionsvorsitzender Hafer. Sollten die Verhandlung mit dem RWE weiterhin positiv verlaufen und es zu einem Kauf kommen, werde sich die SPD intensiv für die Umsetzung dieses Konzeptes einsetzen, so Hafer weiter. Die Vertreter des Jugendrates, Alwina Koop und die SPD-Vertreter vereinbarten, im engen Kontakt zu bleiben.

    800 Euro für Wasserspielplatz

    Marie-Luise Balter-Leistner nimmt Scheck entgegen800 Euro gab es am Donnerstag Abend von den Organisatoren des Boule-Turniers am Aasee für den Bau eines Wasser- und Matschspielplatzes. SPD-Ratsfrau und Vorsitzende des Bündnisses für Familie, Marie-Luise Balter-Leistner nahm für das Bündnis für Familie, dass den Matsch- und Wasserspielplatz bauen wird, den Scheck von Werner Dierkes in Empfang.

    Balter-Leistner bedankte sich bei den Organisatoren und den Boule-Sportlern für die Spende, mit der man der Realisierung des Projektes ein großes Stück näher gekommen sei.
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    Steingröver: Ambitionierte Jugendliche unterstützen

    Im Blickpunkt der Christusgemeinde stellte sich Bürgermeister Heinz Steingröver zusammen mit anderen Politikern den Erstwählern zum Thema Jugendpolitik. Dabei bezog er einmal mehr deutlich Stellung:

    Jugendpolitik ist keine isolierte Politik, sondern sie durchdringt alle Bereiche der Stadt, darum werden wir die Präventionsprojekte in den Kindergärten fördern und auch das Betreuungsangebot für Familien stärken. Junge Menschen brauchen Räume und wenn Jugendliche die Initiative ergreifen, dann muss die Stadt helfen. Eine ärgerliche Sache ist dabei der Vandalismus, der immer wieder auftritt. Es sind zwar nur ganz wenige Jugendliche, aber diese machen es sehr schwierig für uns.

    Jugendpolitisches Forum 2009

    Mehr dazu bei der IVZ: Bürgermeisterkandidaten stellen sich den Erstwählern und auf Ibblog.de.

    Der Bürgermeiser rockt (mit…)!

    Bürgermeister Steingröver eröffnet "Rock am Turm"

    Am Freitag wurde in Bockraden wieder richtig gerockt. Und der Bürgermeister rockte mit! Das Bandfestival Rock am Turm im Schatten der Michaelkirche begeisterte wie in jedem Jahr die zahlreich erschienen Besucher. Mehr lesen Sie in der IVZ vom heutigen Tage.

    Politikveranstaltung der Goethe-SV

    Heute morgen fand eine sehr gut besuchte Politikveranstaltung der Schülervertretung des Goethe Gymnasiums statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit, die ortsansässigen Politiker näher kennenzulernen und Fragen zu stellen und die Politiker ihrerseits konnten sich selbst einmal vorstellen. Eine kleine Bilderschau gibt es, wenn man auf folgende Fotos klickt:

    Politikveranstaltung der Goethe-SV

    Mehr über die Veranstaltung im Artikel der IVZ.

    Neuer Standort für Jugendamt und Frühe Hilfe

    bisheriges Gebäude des JugendamtsWie oft haben wir in den vergangenen Jahren von Kindesmisshandlungen und Vernachlässigungen gelesen. Damit Ibbenbüren bestens aufgestellt ist, hat die SPD viele Maßnahmen gefördert. Hierzu zählen das Hebammenprojekt (also die Begleitung von Familien von Geburt an) und das Präventionsmodell, das vom Bündnispartner Bündnis 90/Die Grünen in Zusammenarbeit mit den Grundschulen ins Leben gerufen wurde.

    Neues Gebäude des JugendamtsDaher wird das Jugendamt endlich in ein neues Gebäude ziehen. Eine dringend überfällige Maßnahme – sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes, als auch für die Hilfesuchenden. So schön das denkmalgeschützte Gebäude auch ist, es kann nicht sein, dass es noch nicht mal barrierefrei ist und Eltern mit Kinderwagen nicht zu ihrem zuständigen Berater gelangen können.

    Doch es gibt nicht nur räumliche Verbesserungen. Ab dem 1. August 2009 wurde eine zusätzliche Vollzeitstelle im Bereich „erzieherische Hilfen“ genehmigt. Das bedeutet, endlich weitere „Manpower" für den Erstkontakt, direkt vor Ort, zur Unterstützung und Betreuung betroffener Familien in Ibbenbüren.

    Und schließlich gibt es auch neue Konzepte. Mit dem Café Känga, das in diesem Sommer eröffnet wird (eine Initiative des Ibbenbürener Bündnis für Familie, das aufgrund seiner Bedeutung vom Jugendamt betreut und unterstützt wird), wird ein zusätzliches Angebot geschaffen, bei dem sich vor allem junge Eltern aus Ibbenbüren Hilfe und Beratung erwarten dürfen.