Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 09. November um 17 Uhr

Alte Synagoge IbbenbürenIn der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden durch Nationalsozialisten in ganz Deutschland jüdische Geschäfte zerstört und geplündert und Synagogen in Brand gesetzt. Diese Nacht ist als „Reichspogromnacht“ oder auch „Reichskristallnacht“ in die Geschichtsbücher eingegangen und war allgemein wahrnehmbares Fanal für die brutale Radikalisierung der Judenverfolgung, die im Holocaust endete. Sie fand nicht nur in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München statt, sondern auch in Ibbenbüren. Auch in Ibbenbüren wurde die Synagoge in Brand gesetzt und es kam zu Ausschreitungen gegen jüdische Mitbürger.

Zum Gedenken daran laden die Ibbenbürener Jusos auch in diesem Jahr zu einer Gedenkveranstaltung ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr an der Gedenkstele in der Synagogenstraße, die den Standort der alten Synagoge in Ibbenbüren markiert. Nach einer kurzen Begrüßung geht es im Kerzenschein in die Ibbenbürener Innenstadt, um an markanten Punkten die Geschichte des jüdischen Lebens in Ibbenbüren und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu gedenken. Frau Dr. Marlene Klatt, ausgewiesene Expertin zum jüdischen Leben in Ibbenbüren, wird dabei an den einzelnen Punkten zur Geschichte berichten. Der Rundgang wird wieder an der Stele in der Synagogenstraße enden und dort findet dann auch das abschließende Gedenken statt.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Ibbenbürener Jusos wählen neuen Vorstand

Am Sonntag, den 28. Oktober 2012, wählte der Juso-Ortsverband in Ibbenbüren einen neuen Vorstand. Nach der Leitlinie „neue Dialoge führen zu wollen“, wollen nun der neu gewählte Pressesprecher Johannes Nattkämper,  Beisitzerin Lisa Klostermann (v.l.) , Ortsvorsitzender Kai Brandebusemeyer sowie auch die neu gewählte Schriftführerin Nina Bietendüvel die Arbeit vor Ort und in Kooperation mit dem Unterbezirk Kreis Steinfurt und den Ortsverbänden der Umgebung gestalten. „Die Zusammenarbeit mit anderen Ortsverbänden wie etwa Lengerich war immer produktiv und äußerst ergiebig“, erinnerte sich der ebenfalls anwesende, in Ibbenbüren lebende Kreisvorsitzende der Jusos, Thomas Schäfer. So geht es dem neuen Vorstand jetzt darum „Kontakt zu anderen Jugendorganisationen und Vereinen zu finden, damit die Jugendlichen in unserer Umgebung sowohl in der SPD als auch sonst in der politischen Landschaft eine starke Stimme behalten. Man darf nicht vergessen, dass in der jetzt anbrechenden Zeit des sozialen und wirtschaftlichen Wandels in unserer Region auch die jungen Menschen eine wichtige Rolle spielen und eigene Interessen vertreten. Soziale Fairness untereinander, Kontakt auf Augenhöhe und eine intensiver Dialog kann unsere Position in jedem Fall nur positiv beeinflussen“, so Kai Brandebusemeyer. Ebenso wichtig sei dem neuen Vorstand aber auch, dass nicht aktive JungsozialistInnen wieder in die Arbeit des Ortsvereins mit einbezogen werden. „Die Jusos beziehen ihren Erfolg mit politischen Aktionen aus der Gemeinschaft. Eine große Gemeinschaft profitiert dabei von der Individualität des einzelnen Mitglieds und kann politisch mehr bewegen. Und deshalb brauchen wir mehr regelmäßig aktive Mitglieder in Ibbenbüren“, meint Nina Bietendüvel.

Gedenken an die Reichsprogromnacht


Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger gedachten auf Einladung der Ibbenbürener Jusos der Folgen der Reichsprogromnacht. Dirk Purschke erinnerte in seinem Vortrag an die Schicksale der Ibbenbürener Juden, die nach der Reichsprogromnacht am 09. November 1938 unmittelbarer Verfolgung und Vernichtung ausgesetzt waren. Nach dem gemeinsamen Gedenken an der Steele in der Synagogenstraße, die am Standort der alten Ibbenbürener Synagoge errichtet worden war, gingen die Teilnehmer zum alten jüdischen Friedhof an der Nordstraße.

Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage in Gronau

osterdemo nrwAm Ostermontag, den 25. April findet in Gronau einer der zentralen Ostermärsche statt. Führen wird dieser  zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage der Fa. Urenco. Hauptanlass des Ostermarsches war ursprünglich der 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe am 26.04.1986.

Durch die Katastrophen-Ereignisse in Japan hat der Aufruf zur Demonstration in Gronau traurige Aktualität erhalten. Der landesweite Trägerkreis „Gronauer Ostermarsch“ hat jetzt eine eigene Internetseite, auf der wichtige Informationen rund um die Demonstration zur Urananreicherungsanlage abgerufen werden können: www.ostermarsch-gronau.de

Der SPD-Ortsverein und die Ibbenbürener Jusos werden sich an dem Ostermarsch beteiligen. Auftakt ist um 14:00 Uhr am Bahnhof Gronau mit anschließend Demonstration zur UAA. An der UAA soll gemeinsam kreativ an die Tschernobyl-Katastrophe erinnert und ein buntes Bild der Erinnerung etwa mit alten Transparenten o.ä. gestaltet werden. Volksküche und Kultur sind organisiert und Gäste aus Russland haben ihr Kommen zugesagt. Mehr Infos stehen auch auf den Seiten www.tschernobyl25.de und www.urantransport.de bereit.

Mit dem Ostermarsch wird an die Opfer der Atomindustrie erinnert und gegen die militärische und sogenannte zivile Nutzung der Atomenergie demonstriert. Die Uranfabrik der international agierenden Firma Urenco (Besitzer sind u.a. RWE und E.ON) steht am Beginn der Atommüllspirale in Deutschland und weltweit. Hier wird das Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet, ohne Urananreicherung können europäische AKW nicht laufen.

atom2Gleichzeitig steht die Urananreicherung für die untrennbare Verknüpfung von angeblich friedlicher Atomenergie und Atomwaffen. Pakistans Atombombenprogramm wurde durch Urencos Zentrifugen-Anreicherungstechnologie ermöglicht. Bei der Anreicherung entstehendes abgereichertes Uran wird oftmals für panzerbrechende Munition verwendet. Die Zivilbevölkerung der Kriegsgebiete leidet großräumig noch Jahrzehnte an den Folgen der Radioaktivität und Giftigkeit des Urans (z.B. Balkan, Irak…). Und: Grundlage der Urananreicherung ist der lebensfeindliche Uranabbau. Jahrelang wurde das abgereicherte Uran aus Gronau nach Russland verschifft, wo es in Fässern unter freiem Himmel lagert. Was in Russland mit dem munitionsfähigen Material weiter passiert ist unklar.

Da sich im Nahbereich der Gronauer Urananreicherungsanlage weitere Atomanlagen befinden, wird Ostermontag der Gronauer Ostermarsch auch mit dem Widerstand gegen das Castor-Atommüll-Lager in Ahaus und mit dem Ostermarsch gegen die niederländische Urananreicherungsanlage in Almelo verknüpft werden. Außerdem erfolgt ein Schulterschluß mit dem Ostermarsch Rhein-Ruhr.

Insbesondere soll in Gronau auch gegen alle Atomanlagen in Nordrhein-Westfalen und die damit verbundenen Uran- und Atommülltransporte demonstriert werden. Atomanlagen und Atommüll-Lager befinden sich in NRW in folgenden Städten: Ahaus, Duisburg, Gronau, Jülich und Krefeld. Stillgelegte Atomkraftwerke befinden sich in Würgassen und Hamm-Uentrop: Strahlende Relikte einer unbeherrschbaren Technologie.

Jusos wählen neuen Vorstand

VorstandDie Ibbenbürener Jusos haben in ihrer Sitzung am 28.09.2010 eine neue Satzung beschlossen und im Zuge dessen einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wurde Thomas Schäfer einstimmig wiedergewählt. Der 25-jährige Diplom-Verwaltungswirt leitet die Jusos bereits seit Oktober 2009. Neu in den Vorstand wurden zudem Valerie Szymczyk, Alexander Völler und Johannes Struzek gewählt. Schäfer freut sich besonders darüber, dass mit Valerie Szymczyk und Alexander Völler junge Leute nachrücken.

Mit dem neuen Vorstand und der neuen Satzung sind feste Strukturen geschaffen worden, die die Fortsetzung der nunmehr seit vielen Jahren in Ibbenbüren verankerten Jusoarbeit gewährleisten, so Struzek. Die anwesenden Jusos waren sich darüber einig, dass sie den in den letzten Monaten eingeschlagenen Weg in der Ibbenbürener Jugendpolitik fortführen wollen. Sie möchten sich vor allem weiterhin für die Durchführung des „KidS“-Projektes in Ibbenbüren einsetzen. Hierbei erhalten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Kommunalpolitikern über die Schultern zu schauen und einen Einblick in die Politik vor Ort zu gewinnen. Ein entsprechender Antrag wurde von der SPD bereits in den Stadtrat eingebracht.

Darüber hinaus konnte Schäfer mit der freudigen Mitteilung aufwarten, dass die Ibbenbürener Jusos demnächst auch im Internet zu finden sind. Unter www.jusos-ibbenbüren.de können sich voraussichtlich ab Oktober alle Interessierten einen Überblick über die Arbeit der Jusos verschaffen.

Die SPD-Fraktion beantragt die Durchführung eines KidS-Projektes

Schulen sollten zur Fort- und Weiterbildung von Schülern dienen. Das tun sie auch in vielerlei Hinsicht. Aber kommunalpolitisch?

Im KidS-Projekt (Kommunalpolitik in die Schulen) sollen Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe für 4-6 Wochen Gelegenheit haben, Einblick in die Kommunalpolitik zu bekommen, indem sie einem Ratsmitglied oder sachkundigem Bürger bei der Ausübung seiner kommunalpolitischen Aufgaben über die Schulter schauen.

Bereits in zahlreichen Kommunen in NRW und in Niedersachsen wurde dieses Projekt erfolgreich durchgeführt oder läuft noch. Auf Initiative der Jusos Ibbenbüren stellt nun die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ibbenbüren den Antrag, dieses Projekt auch in Ibbenbüren durchzuführen.

Eine Vorabbefragung einzelner Schulen durch die Ibbenbürener Jusos ergab bereits großes Interesse.

Die Kommunalpolitiker fungieren im Rahmen des KidS-Projektes als Mentoren. Ihre Aufgabe ist es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Kommunalpolitik zu geben. Mentoren und „Schülerpraktikant“ haben die Zusammenarbeit in eigener Verantwortung zu organisieren. Die Fraktionen und die Verwaltung sollten sie dabei unterstützen. Die Teilnehmerzahl der Jugendlichen ist auf die im Rat und in den Ausschüssen vertretenen Mitglieder beschränkt.

Die Jusos Ibbenbüren und die SPD-Fraktion sehen in dem Projekt eine sinnvolle Ergänzung des politischen Bildungsauftrages, den die Kommune hat und werden die Durchführung mit Antrag in der heutigen Ratssitzung beantragen.

Jusos setzen sich für einen flächendeckenden Mindestlohn ein

Kopie von CIMG0319Jusos aus Ibbenbüren, Lengerich und Tecklenburg haben das Wochenende rund um den Tag der Arbeit genutzt, um auf ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn aufmerksam zu machen. Sie verglichen hierzu mit Getränkekisten das Einkommen einkommensstarker Haushalte mit dem Einkommen eines Niedriglöhners. Die Aktionen fanden auf der Kundgebung der IGBCE am 01. Mai auf dem Ibbenbürener Neumarkt und während des Trödelmarktes in Westerkappeln am 02. Mai viel Beachtung.

Nach Ansicht der Jusos sind Mindestlöhne ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Wer den ganzen Tag arbeitet, muss vom erarbeiteten Lohn auch leben können. Der Niedriglohnsektor ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Rund 22 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten im Niedriglohnsektor, verdienen als weniger 2/3 des mittleren Lohn in Deutschland. Nach Angaben von ver.di werden im privaten Omnibusgewerbe in Nordrhein-Westfalen beispielsweis Löhne von 3,82 € pro Stunde gezahlt.

Die Jusos unterstützen aus diesem Grund die Verteidigung der Tarifautonomie, fordern gleichzeitig aber auch die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns. Hierzu soll nach britischem Vorbild der gesetzliche Mindestlohn durch eine Mindestlohn-Kommission festgesetzt werden.

Atomkraft – Nein Danke!

Ibbenbürener SPD und Jusos beteiligten sich an den bundesweiten Aktionen gegen Atomkraft und für erneuerbare Energien

Im münsterländischen Ahaus protestieren am 24.04.2010 rund 6.000 Menschen gegen die Energiepolitik der Landes- und Bundesregierung. Unter ihnen waren auch Mitglieder der Ibbenbürener SPD und Jusos zu finden. Nach Angaben der Veranstalter ist das die größte Anti-Atom-Demonstration in Nordrhein-Westfalen seit 1998.

Begleitet von Sprechchören und den Rhythmen einer Samba-Gruppen zogen tausende Menschen – darunter besonders viele junge Leute – durch die Ahauser Innenstadt zum Atommüll-Zwischenlager, das zwei Kilometer außerhalb der Stadt liegt.

Vor und nach dem Protestzug machten Redner das Anliegen der Demonstranten deutlich: „Es gibt weltweit kein sicheres Endlager“, sagte Heiner Möllers von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Er forderte einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft um noch mehr radioaktiven Müll zu vermeiden. Gleichzeitig warnte Möllers, dass schon kurz nach der NRW-Landtagswahl am 9. Mai die ersten Atommülltransporte ins Zwischenlager nach Ahaus rollen würden.

Über die besondere Rolle Nordrhein-Westfalens in der bundesweiten Atompolitik redet Matthias Eickhoff, Sprecher des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen. Obwohl es in dem Bundesland kein laufendes Atomkraftwerk mehr gebe, sei NRW dennoch tief in die deutsche Atompolitik verstrickt: In Gronau unweit von Ahaus stehe die einzige deutsche Urananreicherungsanlage, ohne die kein deutsches Atomkraftwerk funktionieren könne. Zudem beheimate das Bundesland die beiden großen Energiekonzerne RWE und Eon, die zahlreiche Atomkraftwerke betreiben.

Jusos fordern die Wende in der Energiepolitik

P1080657Viele Besucher der Ibbenbürener Innenstadt dürften sich gewundert haben, als ihnen am Samstagmorgen plötzlich ein „Atomfass“ gegenüberstand. Mit dieser Aktion wollten Jusos aus Ibbenbüren und Lengerich auf die noch immer ungelösten Probleme im Zusammenhang mit der Atomenergie aufmerksam machen, etwa dass bis heute keine Lösung für die Endlagerung der abgebrannten Brennstoffelemente gefunden werden konnte. Die Reaktion der Angesprochenen zeigte, dass der Atommüll auch in Ibbenbüren nicht willkommen ist. Jedes Jahr fallen jedoch ca. 450 Tonnen Atommüll an, der über Jahrtausende weiterstrahlt und irgendwo gelagert werden muss.

Die Jusos fordern grundsätzlich einen sparsameren Umgang mit Energie und gleichzeitig die umwelt- und klimafreundliche Erzeugung. Hierzu müssen erneuerbare Energien (Solarenergie, Wind- und Wasserkraft) entscheidend gestärkt werden. Nordrhein-Westfalen benötigt eine Aufstockung der Mittel für Forschung und Entwicklung.

Den Menschen in Nordrhein-Westfalen kommt bei der Landtagswahl am 09. Mai eine entscheidende Rolle zu. Sie entscheiden mit ihrer Stimme über die Zukunft der deutschen Energiepolitik und können eine Energiewende herbeiführen. Eine Regierung aus CDU und FDP wird die verhängnisvolle Atompolitik fortsetzen und die Laufzeit deutscher Atomkraftwerke verlängern Die Jusos fordern hingegen ein Festhalten am Atomausstieg.

Jusos fordern verstärktes Engagement gegen Rechtsextremismus

Jusos-Logo weißIbbenbüren. Die Jusos in Ibbenbüren sind empört über die neue Offensive der NPD zum Stimmenfang an Schulen. Insgesamt soll die NPD nach eigenen Angaben 3000 Schülervertretungen in NRW angeschrieben und hierbei zum Kampf gegen die Islamisierung aufgerufen haben. Mit einer Teilnahme an dem Ideenwettbewerb „Wir oder Scharia“ sollen die Schüler mit Geld gelockt werden. Diese Schreiben sind auch im Kreis Steinfurt im Umlauf.

Das Engagement vieler Ibbenbürener Schulen und ihrer Schüler/innen bei dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ oder das 24-stündige „Rock gegen Rechts“-Konzert des Jugendkulturzentrums Scheune am 02./03.04.2009 belegen, dass in Ibbenbüren weder an Schulen noch in den sonstigen Jugendeinrichtungen Platz für Rassismus ist. Die Schüler/innen sind auch nun gefordert, zusammenzustehen und angemessen auf die Schreiben der NPD zu reagieren.

Neben rechtsextremen Parteien wie der NPD oder neuen Vereinigung ProNRW sind auch zunehmend autonome Nationalisten immer wieder auf Straßen unterwegs und verbreiten gezielt ihre Ideologien an Schulen. Jugendliche werden etwa mit Aktionen wie gemeinsamem Sprayen von Graffitis oder wie nun eben mit Geld gelockt. Vor diesem Hintergrund ist es wünschenswert, dass das Engagement gegen Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft wieder gestärkt wird und dem Aktionismus rechter Kräfte entgegensteht. Neben den Jugendlichen müssen auch Lehrer und Eltern für dieses Thema sensibilisiert werden.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Vereine und Institutionen bieten hierzu Hilfe an, etwa die „Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster – Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie“ (www.mobim.info) oder der „Verein gegen Rechtsextremismus im Kreis Steinfurt“ (gegen-rechts-st@gmx.de).