Sommerfest der SPD

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Traditionell mit dem Fahrrad starten die Genossen und Genossinnen des SPD Ortsvereines zu ihrem alljährlichen Sommerfest. Diesmal ging es bei optimaler Wetterlage vom SPD Büro in der Großen Straße über Püsselbüren zum Dickenberg. Der erste Stopp wurde am Wallheckenweg gemacht, an dem ein neues Baugebiet auch für junge Familien in Planung ist. Nächster Stopp mit komplett anderem Fokus war der Dickenberger Friedhof. Leicht erstaunt zeigten sich die Genossen hier über die Neugestaltung der Urnengräber, die sicherlich noch zu weiteren Gesprächen führen werden.

Abschließend präsentierte Andreas Sante, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des SV Dickenberg, mit Stolz das neue Vereinsheim des SVD. Die ambitionierte Radtour fand ihren gemütlichen Abschluss im Dickenberger Dorfgemeinschaftshaus. Dort begrüßte die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner alle Teilnehmer sowie unseren designierten neuen Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße. Dieser stand den Genossen zu seinem Engagement im Bundestag gerne Rede und Antwort. Trotz brisanter Themen wie die aktuelle Entwicklung in der Türkei, die Flüchtlingsarbeit und der Brexit zeigten die vielen anregenden Gespräche, dass politische Auseinandersetzung und Engagement viel Spaß bereiten können.

Das nächste Event wird die Teilnahme der SPD am Kutterrudern beim Dörenther Hafenfest am 21. August sein.

SPD fordert Beleuchtung der Fahrradstraße

SPD vor Ort: SPD-Radtour, Start an den neuen Räumen der Freien Schule (Gebäude der Kreishandwerkerschaft an der Wilhelm-Sir.)

SPD vor Ort: SPD-Radtour, Start an den neuen Räumen der Freien Schule (Gebäude der Kreishandwerkerschaft an der Wilhelm-Sir.)

Regelmäßig ist die SPD vor Ort unterwegs und „erfährt“ auf ihren Radtouren die Ibbenbürener Stadtteile. Am letzten Freitag stand bei bestem Wetter Laggenbeck auf dem Tourprogramm. Startpunkt war der neue Standort der Freien Schule in den Gebäuden der Kreishandwerkerschaft. Danach führte der Weg über den Wieskebrook, der tagtäglich von einer Vielzahl an Schülern aus Laggenbeck als Schulweg genutzt wird. Die Genossen konnten sich davon überzeugen, dass dieser Weg sich ideal als Fahrrad-Schulweg eignet. Allerdings müsse dieser besser beleuchtet werden, damit er auch in den Wintermonaten ähnlich gut und sicher befahrbar bleibt. Daher fordert die SPD die Verwaltung auf, eine entsprechende Beleuchtung und deren kurzfristige Umsetzung zu prüfen.

Natürlich fehlte auf der Tour Richtung Laggenbeck nicht die Besichtigung der geplanten Trassenführung der K24n.

SPD VorOrt: Fahrradbrücke über die K 24n

SPD VorOrt: Fahrradbrücke über die K 24n

Die Bedeutung des weiteren Ausbaus war allen Anwesenden offensichtlich, denn nur eine optimale Verkehrsinfrastruktur macht zukünftige innovative Wirtschaftsansiedlungen nach 2018 möglich. Ohne den nördlichen Anschluss der K24 braucht man über Konversionsmaßnahmen auf dem Schafberg nicht ernsthaft zu diskutieren.

Der kulinarische Abschluss der SPD-Tour fand passend zur Jahreszeit auf dem Hof Löbke statt. Doch bevor der Spargel verspeist wurde, schauten die Genossen auch hier hinter die Kulissen. Sie bestaunten den Verarbeitungsprozess des Spargels, der dank intelligenter Maschinen hoch automatisiert ist, aber immer noch vieler manueller Handgriffe bedarf. Mit Stolz berichtete Tobias Löbke, dass sein Betrieb mittlerweile so gewachsen sei, dass seine Spargelbeete aneinandergereiht von Ibbenbüren bis Kassel reichen würden.

SPD VorOrt: Laggenbeck, Bahnhofsumfeld, Parkplatzsituation, ...

SPD VorOrt: Laggenbeck, Bahnhofsumfeld, Parkplatzsituation, …

Gutachten von Rödl & Partner stand im Mittelpunkt der SPD-Klausurtagung

SPD lehnt Streichung einer Dezernentenstelle zum jetzigen Zeitpunkt ab!

SPD-Ratsfraktion

SPD-Ratsfraktion

Zur Klausurtagung kam am Samstag die SPD-Fraktion in den Seminarräumen der Feuerwache zusammen. Im Mittelpunkt der Klausur stand das Gutachten zur Haushaltskonsolidierung, das von den Wirtschaftsprüfern Rödl & Partner erstellt wurde und 62 Handlungsfelder für potenzielle Einsparmaßnahmen enthält. Bürgermeister Dr. Schrameyer und Kämmerer Martin Burlage stellten das Gutachten in komprimierter Form vor. Trotz intensiver Diskussion einzelner Ansatzpunkte wurde sich die SPD Fraktion darüber einig, dass das Maßnahmenpaket auch als Paketlösung in die nächste Entscheidungsrunde übergehen soll, um dann von der Verwaltung in konkrete Handlungsempfehlungen überführt werden zu können. Danach könne an einzelnen Stellschrauben gedreht werden. Ebenso einig wurde sich die SPD, dass die Leitplanungen in den drei Themenfeldern Sportplätze/Sportstätten, Bäder und Spielplätze vorerst abgewartet werden müssen, um in diesen Bereichen die richtigen Entscheidungen für Ibbenbüren treffen zu können.

Beim letzten Punkt der Gutachtenliste, der vorgeschlagenen Verringerung der Dezernenten um eine Stelle, vertritt die SPD Fraktion eine klare Position. Zum jetzigen Zeitpunkt wird die Stellenstreichung entschieden abgelehnt. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: zu massiv sind die organisatorischen und prozessrelevanten Änderungen innerhalb der Verwaltung, die im Gutachten herausgearbeitet wurden und zu erheblichen Einsparungen in der Zukunft führen sollen. Dazu wird auch Manpower dringend benötigt, vor allem in den Fachdiensten, die von der jetzigen ersten Beigeordneten verantwortet würden. Jetzt hier den Kopf wegzunehmen, sei grob fahrlässig, so die Meinung der SPD. Außerdem würden sich die gewünschten monetären Einsparungen gar nicht einstellen. Zu hoch seien die nötigen Pensionsrückstellungen, die Aufgabenverlagerung würde weitere Beförderungen in den Fachdienstleitungen nach sich ziehen, auch die Position des 1. Beigeordneten müsse innerhalb der verbleibenden Dezernenten nachbesetzt werden und hätte eine Gehaltssteigerung zur Folge.

Wieso sollte man überhaupt jemand frühzeitig in den Ruhestand schicken, wenn er gute, hoch qualifizierte und vor allem wichtige Beiträge zum Gelingen beiträgt? Die jetzige erste Beigeordnete verantwortet immerhin 50 % des gesamten Stadthaushaltes, darunter die Bereiche Schule, Jugendhilfe, Recht und Ordnung inklusive Flüchtlinge, Sport und Soziales! Alles Bereiche, die in naher Zukunft weitreichende Herausforderungen stemmen müssen und bei denen die Haushaltskonsolidierung am meisten greifen wird. Nicht zu vergessen, dass weitere langjährige Fachdienstleiter altersbedingt in den kommenden Jahren ausscheiden werden und ein riesiges Kompetenzloch hinterlassen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Dezernentenreduzierung daher aus Sicht der SPD unsinnig. Erst, wenn der erste Dezernent regulär in den Ruhestand geht, ist laut SPD diese Stellenstreichung ernsthaft diskutierwürdig.

 

Aschermittwochsgespräch der SPD Ibbenbüren 2016

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Ganz in der Tradition der Vorjahre fand das Aschermittwochsgepräch der Ibbenbürener SPD im Freizeithof Bögel-Windmeyer statt. Gut 170 Vertreter von Vereinen und Institutionen sowie weitere Freunde der SPD waren der Einladung gefolgt, um nach einem kurzen Blick auf die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik vor allem den netten Austausch zu suchen.

FOTOS: 2016_SPD-Aschermittwoch

Am Rednerpult begrüßte Marie- Luise Balter-Leistner als Ortsvereinsvorsitzende die Gäste. Bei ihrem Blick auf das Erreichte des letzten Jahres ließ sie natürlich den gewonnenen Bürgermeisterwahlkampf nicht unerwähnt. Ein Erfolg auch für die Ibbenbürener SPD! Auch ihr Blick auf die Kreis- und Bundes-SPD fiel durchaus positiv aus. Die Rente mit 63 würde besonders im Münsterland von vielen (vorwiegend) Männern genutzt und das von der Kreis-SPD eingeführte Sozialticket sei hilfreich für alle Bedürftigen, auch für die vielen Flüchtlinge. Es war übrigens nicht überraschend, dass das Thema Flüchtlinge zum vorrangigen Thema aller Redner wurde. Marie-Luise Balter-Leistner zeigte sich trotz der vielen Herausforderungen optimistisch, dass Ibbenbüren dieses Thema meistern wird. Nicht fehlen durften bei ihrer Rede einige Worte zum traurigsten Tag des letzten Jahres, den 30.11.15, an dem Heinz Steingröver völlig überraschend verstarb. „Heute wäre er sicherlich bei uns gewesen. Er fehlt uns.“, so ihre tröstenden Worte auch an die anwesende Witwe Maitrayee Steingröver.

Ein wenig „jeck“ bzw. „keck“ startete der neue Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer seine Rede. „Nein, er würde nicht von seinem Urlaub erzählen.“, so sein Seitenhieb auf die versuchte Kritik aus anderen politischen Reihen, die mit allen Mitteln versuchten, seinen Start im Rathaus schlecht zu reden. Im Gegensatz dazu sein Rückblick auf seine ersten 100 Tage: Alle hätten ihn herzlich aufgenommen, auch wenn man bei den Standards und Abläufen manchmal durchaus andere Meinungen vertrete. Gemeinsam mit seinem Team mache er sich daran, die vor ihm stehende Arbeit bestmöglich zu bewältigen. Zum Schmunzeln brachte sein mitgebrachtes „Relikt“ aus dem älteren IT-Zeitalter, eine kleine Aufnahmekassette für sein neues Diktiergerät, das ihm als „modernes Arbeitsgerät“ zur Verfügung gestellt wurde. Nun denn, der Weg hin zum E-Government und ins digitale Zeitalter dauert bei einer Verwaltung augenscheinlich ein wenig länger. Aber man sei auf bestem Wege..

Zum Thema Flüchtlinge forderte er eine gerechtere Verteilung in den Kommunen. Um den zukünftigen zugewiesenen Flüchtlingen ausreichend Wohnraum bieten zu können, brauche man weiteren sozialen Wohnungsbau, der momentan zu wenig verfügbar sei. An diesem Thema sei man dran. Auch beim Thema Stadtfinanzen konnte der Bürgermeister verkünden, dass der Politikdialog nun begonnen habe. Die beauftragten Wirtschaftsprüfer Rödl & Partner hätten 62 Sparvorschläge gemacht, die nun in den politischen Gremien diskutiert werden müssten.

Beim Thema Bäder unterstrich Schrameyer, dass intelligente Lösungen gesucht würden. Beim Bahnhof sei die Barrierefreiheit in Planung und bei den Stadtwerken nutzte er gekonnt eine kleine Werbepause. So wies er auf den Infostand der Stadtwerke am Eingang hin. „Billig oder günstig“, das sei die Frage, die die Ibbenbürener sich stellen müssten. Billig kann jeder, manche Anbieter zugegebener Weise besser, doch ob ein Wechsel zu den Stadtwerken als Stromanbieter günstig für einen sei, das sei die essentielle Frage. Im Gegensatz zur RWE als Konkurrent vor Ort, verblieben die erwirtschafteten Gewinne der Stadtwerke in der Region. Davon profitiere jeder einzelne Bürger von Ibbenbüren.

MiL NRW Sundermann, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

MiL NRW Frank Sundermann, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Der Landtagsabgeordnete Frau Sundermann fand eindringliche Worte zum steigenden Rechtspopulismus in Deutschland. „Wir Demokraten, egal welcher Politikcouleur, stehen auf der richtigen Koordinatenseite, das müssen wir uns immer wieder klar machen, die rechten stehen auf der falschen!“, so Sundermann. Das ständige mit-dem-Finger-Aufeinander-Zeigen bringe überhaupt nichts, nütze ausschließlich der AfD. „Vergessen wir nicht, dass auch Willi Brandt ein Flüchtling war, die SPD hat das Flüchtlingsthema in ihrer DNA und wird es lösen.“

MdB Ingrid Arndt-Brauer, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

MdB Ingrid Arndt-Brauer, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Auch Ingrid Arndt-Brauer fand viele nachdenkliche Worte. Selten waren die Anwesenden bei einem Aschermittwochsgespräch der SPD in Ibbenbüren so leise! „Geben Sie uns ein wenig mehr Zeit!“, bat sie das Publikum. „Wir haben auch in anderen Bereichen bislang gute Politik gemacht. Und geben Sie uns gerne Ratschläge.“ Ganz im Sinne von Franz Müntefering wünschte sie allen Anwesenden Gesundheit und Glück. Die auf der Titanic waren alle gesund, aber hatten kein Glück. Man braucht also immer beides.

Aschermittwochsgespräch der SPD Ibbenbüren

Aschermittwoch_2016_Einladung

Zum Aschermittwochsgespräch in lockerer Runde lädt die SPD Ibbenbüren traditionell Vertreter aller Vereine und Institutionen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, MdL Frank Sundermann und MdB Ingrid Arndt-Brauer werden einen kleinen Einblick in das aktuelle politische Geschehen aus Stadt, Land und Bund geben. Anschließend besteht viel Zeit für anregende Gespräche in gemütlicher Runde, lecker frisch zubereitete „Pannekouken“ und gezapftes Friedensreiter-Bier. Das Aschermittwochsgespräch findet statt am Mittwoch, den 10.02.2016, ab 19 Uhr im Freizeithof

Bögel-Windmeyer in Ibbenbüren. Für die bessere Planung wird um Anmeldung gebeten, wer spontan kommen möchte, ist jederzeit willkommen.

Anmeldung telefonisch an 05451 3460 (SPD-Büro) oder

E-Mail: spd-ibbenbueren@t-online.de

STOLPERSTEINE, SPD auf Spurensuche

IMG_1234Ein bis zweimal im Jahr führt die SPD Fraktion einen sogenannten Stadtgang durch, um sich vor Ort zu aktuellen Ibbenbürener Themen zu informieren. Diesmal stand dieser Stadtgang unter dem Thema „Spurensuche“. Passend zum kurz bevorstehenden Gedenktag zur Reichsprogromnacht am 9. November, entführte Gernold Mudrack, sachkundiger Bürger der SPD Fraktion und Sprecher der Stolperstein-Initiative, die Genossinnen und Genossen auf Spurensuche nach ehemaligen Wohnstätten jüdischer Mitbürger Ibbenbürens. Insgesamt lebten 1938 ca. 80 bis 90 Juden in Ibbenbüren. Ibbenbüren beteiligt sich an der Initiative „Stolpersteine“, die an das Schicksal jüdischer Mitmenschen erinnern soll und bundesweit bereits in über 600 Städten realisiert wurde. Anhand von Stolpersteinen soll an Mitbürger erinnert werden, die von den Nazis tyrannisiert, vertrieben oder ermordet wurden. Initiator der Aktion Stolpersteine ist der Künstler Gunter Demnig, der im Frühjahr 2016 die ersten Stolpersteine in Ibbenbüren verlegen wird.IMG_1243_bearbeitet-1 Kopie

Viele Genossen und Genossinnen beteiligen sich an der Stolperstein-Aktion, indem sie für ein oder mehrere Steine spenden.

Viele Genossen und Genossinnen beteiligen sich an der Stolperstein-Aktion, indem sie für ein oder mehrere Steine spenden.

Die SPD nutzte ihren Stadtgang dazu, die ersten vier Stolperstein-Gedenkstätten zu sichten. In sehr mitreissender und detaillierter Art und Weise berichteten Gernold Mudrack und Werner Suer, ebenfalls Mitglied im Lenkungsteam der Initiative „Stolpersteine für Ibbenbüren“, welches Schicksal der oder die genannte jüdische Mitbürger/in erlitten hat. An diesen vier Verlegestätten werden im nächsten Jahr die ersten Stolperstein verlegt,

bevor dann nach und nach weitere Orte mit weiteren Betroffenen folgen werden, deren Vergangenheit zurzeit intensiv recherchiert wird. In Vorbereitung zur Verlegung der Stolpersteine im nächsten Jahr wird nun eine spezielle Folie verlegt, die den späteren Stolpersteinen schon sehr ähnlich sieht. Jeder Stolperstein wird Namen, Geburtsdatum, Todestag und erfahrenes Schicksal des Verfolgten benennen. An welcher Stelle genau die Folie und später die Original-Stolpersteine verlegt werden sollen, diskutierte und markierte die SPD Fraktion während des Stadtganges.

Gerne wirbt die SPD für diese Aktion und ruft zu weiteren Spenden auf. Ein Stolperstein kostet 120 Euro. Weitere Informationen zur Aktion und zur Spendenmöglichkeit sind zu finden beim Stadtmuseum Ibbenbüren (www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/stadtgeschichte_stolpersteine)

Gerne wirbt die SPD für diese Aktion und ruft zu weiteren Spenden auf. Ein Stolperstein kostet 120 Euro. Weitere Informationen zur Aktion und zur Spendenmöglichkeit sind zu finden beim Stadtmuseum Ibbenbüren (www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/stadtgeschichte_stolpersteine)

Weil es um Ibbenbüren geht

DSC_1390Dr. Schrameyer bei der IVZ

Es war ein Schlagabtausch der besonderen Art. Einen Tag vor dem traditionellen Kirmes-Fassanstich wurde es noch einmal kommunalpolitisch in Ibbenbüren auf dem Festzelt. Die IVZ hatte eingeladen und rund 400 Gäste wollte den Bürgermeisterkandidaten so kurz vor der Wahl auf den Zahn fühlen.

DSC_1422Die Kandidaten hatten Gelegenheit, ihre Positionen vorzustellen, die der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer auch redlich nutzte. Auf die Frage, was die vordringlichsten Aufgaben seien, nannte Schrameyer die Kohlekonversion und die Finanzen der Stadt. Gerade das Thema Finanzen wirke auch in alle anderen wichtigen Themen wie Schule, Sport, Musik, Kultur oder Ehrenamt, da ohne solide Finanzen die vielfältige Förderung der Stadt in diesen Bereichen nicht aufrecht erhalten werden könne.

Mit einigen Fragen rechneten die Bewerber an dem Abend allerdings ganz und gar nicht. Dass Themen wie die Flüchtlingsunterbringung oder das Magnus-Gelände auch angesprochen werden, war wie selbstverständlich zu erwarten. Dass allerdings die drei auf einmal jeweils zwei positive Eigenschaften des jeweils anderen nennen sollte, sorgte zuerst einmal für große Verwunderung. Nichtsdestotrotz wurde auch diese Aufgabe souverän gemeistert.

Abgesehen von den üblichen Fragestellungen wollte ein interessierter Bürger wissen, wieso der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, „sich trotz seiner sehr guten juristischen Ausbildung und seines Top-Jobs“ für das Bürgermeisteramt bewürbe. Prompt beantwortete der Sozialdemokrat diese Frage: „Bevor man für solch ein Amt kandidiert, stellt man sich natürlich Fragen wie diese. Meine Antwort ist klar und deutlich: Weil es um Ibbenbüren geht und Ibbenbüren meine Heimat ist. Meine erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen möchte ich dafür einsetzen, um meine Heimatstadt voranzubringen.“ Diese Ehrlichkeit und Offenheit überzeugt.

Fraktionsgang der SPD am Aasee

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Sommer, Sonne, Strand und Wasser. Und das in Ibbenbüren? Gewiss: Wenn man einen Spaziergang bei bestem Wetter rund um den Aasee macht, trifft diese Beschreibung optimal zu.

DSC_1302In den letzten Jahren hat sich dieses Naherholungsgebiet wunderbar entwickelt. Es fühlt sich wirklich fast wie Urlaub an, wenn man z.B. einen kühles Bier oder auch einen Cocktail am „Beach“ schlürft. Auch die SPD-Fraktion lässt die Seele dann und wann einmal baumeln. Ein Fraktionsgang am vergangenen Freitag bot dafür die besten Möglichkeiten. Nach fachkompetenten Erläuterungen von Norbert Steggemann, der die Planungen und erfolgten Grundstücksvergaben auf dem Bereich des alten Bauhofes den Fraktionsmitgliedern vorstellte, ging es zum frisch erweiterten Wasserspielplatz.

DSC_0087Marie-Luise Balter-Leistner stellte den Fraktionsmitgliedern die neue Wasserschnecke vor, die vom Bündnis für Familie jüngst angeschafft worden ist. Die Fraktionsmitglieder nutzten die Gelegenheit und probierten diese sogleich aus. Mit einem Zwischenstopp am Beach ging es dann für die Fraktion zum Abendessen ins Ventana.

Dr. Marc Schrameyer resümiert: „Das war ein gelungener Abend. Es ist wichtig, dass wir uns auch außerhalb der üblichen Sitzungen zusammensetzen, um auch über andere Themen zu sprechen.“

Dr. Marc Schrameyer bei Ditib-Gemeinde

Expansion steht auf der Agenda

DSC_1253SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, der SPD-Fraktionschef Hermann Hafer und die 1. stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff wurden am vergangenen Freitag von den Vertretern der Ditib-Gemeinde in den neuen Räumlichkeiten an der Wilhelmstraße von Adem Obuz, Sevgi Atabax, Ahmet Atabax, Mehmet Erdogan, Hamza Dal und Selcuz Özdemir begrüßt.
Stolz zeigten die Vertreter der Gemeinde nach einem gemeinsamen Frühstück die neuen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße. Man sei froh, nun so viel Platz zu haben. Dies sei allerdings nicht immer so gewesen, erinnert sich der 1. Vorsitzende Adem Obuz. Am früheren Standort an der Ledder Str. habe es etwa nicht ausreichend Parkplätze gegeben, erzählt die 2. Vorsitzende Sevgi Atabax. Der Vorstand zeigte das gesamte neu erworbene Areal und erläuterte die Neubauplanungen. Das Gelände eigne sich optimal dafür, zeigen sich die Vertreter erfreut.
DSC_1262Auch wenn Sevgi Atabax mit ihren Damen die Leckereien für das Frühstück zubereitet haben, lässt sie sich nicht auf die alleinige Rolle als Hausfrau und Mutter reduzieren. „Wir können viel mehr als das“, bemerkt die gläubige Muslima mit einem Augenzwinkern, „denn auch wir streben natürlich die vollständige Gleichberechtigung beider Geschlechter an.“ Zwar gebe es noch einige Baustellen, an denen noch „gewerkelt“ werden müsse. Gleichwohl ist die 2. Vorsitzende guten Mutes, dass auch weiterhin „der richtige Weg“ eingeschlagen werde.
Doch in den Gesprächen geht es nicht nur um die Selbstbestimmung der Frau. Bei Tee und Brot wird Selcuz Özdemir ganz emotional und berichtet von seiner eigenen Migrationsgeschichte. Dabei geht er auch auf die Historie der ehemaligen Gastarbeiter aus Südosteuropa ein. Als Özdemir derartig in seinen familiären Erinnerungen schwelgt, regt Dr. Schrameyer an, vielleicht gemeinsam mit dem Stadtmuseum die in Zukunft auch einmal die Geschichte der „Gastarbeiter“ in Ibbenbüren aufzuarbeiten. Dieser Vorschlag findet direkt Anklang, denn auch Ibbenbüren kann auf eine entsprechende traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken.
An die „fruchtbare Kooperation“ mit dem amtierenden Bürgermeister Heinz Steingröver möchte Dr. Schrameyer ab diesem Herbst gerne anknüpfen: „Es muss genug Raum geboten werden, um den örtlichen Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit zu geben, ihre Religionen ausüben zu können.“

Dr. Marc Schrameyer bei der THW-Jugend

Politikseminar: Kommunales auf der Agenda

DSC_0160Wofür brauchen wir Parteien? Und wofür einen Stadtrat? Was sind eigentlich Fraktionen? Und wie kann man politisch aktiv werden? Mit Fragen wie diesen wurde der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, beim Politikseminar der THW-Jugend konfrontiert. Entgegen der landläufigen Meinung beschäftigt sich nämlich die Nachwuchsorganisation des Technischen Hilfswerks zu ca. 70% mit politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen, hob die Ortsbeauftragte Nadine Bitter hervor.

Also ist es wenig verwunderlich, dass die Kinder sich im Vorfeld gut vorbereitet haben. Denn die jungen THW’ler haben zuvor eigene Parteien gegründet. Dabei waren die Anwesenden äußerst kreativ. Besonders freute sich Dr. Schrameyer über die Gründung der Partei „SPD 2.0., der Schülerpartei Deutschlands“. Natürlich durften auch hier die sonst üblichen Wahlprogramme nicht fehlen. Die frisch gewählten Fraktionsvorsitzenden zögerten nicht, dem Kandidaten für das höchste Amt der Stadt Ibbenbüren ihre Wahlziele zu präsentieren.

DSC_0136So wie im „richtigen Leben“ gab es auch hier Schnittmengen zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise haben sich alle gleichermaßen das Thema Schulsanierungen auf die Fahnen geschrieben. Dem konnte Dr. Schrameyer nur zustimmen.

So wie im „richtigen Leben“ gab es allerdings auch Unterschiede zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise setzt sich „Umwelt für Ibbenbüren“ für eine sog. „Fahrradflatrate“ ein. Diese Idee entspricht dem Prinzip von „Carsharing“, nur eben bezogen auf die Drahtesel. Mit ihren ökologischen Themen rannten die Nachwuchspolitiker offene Türen bei Dr. Schrameyer ein. So stellte die SPD-Fraktion bsp. auf seine Initiative hin den Antrag zum Bau der Photovoltaikanlage auf der Kepler-Halle oder jüngst den Antrag zur Umstellung der Beleuchtung auf LED.

DSC_0122Doch nicht nur die „Kids“ stellten dem Lokalpolitiker fragen. Auch Dr. Schrameyer wollte auch einiges von der Jugendlichen wissen, etwa wie oft sie das Aaseebad nutzten. Daraus entstand eine lebhafte Debatte. Die sonst beschworene Politikverdrossenheit war hier nicht im Geringsten vorhanden. „Wir werden die Kinder- und Jugendpartizipationsmöglichkeiten auf die politische Agenda setzen“, so Dr. Schrameyer.

Immerhin steht eins jetzt schon fest: Es war nicht der letzte gemeinsame Termin. Im nächsten Jahr wird Dr. Schrameyer sich wieder mit den jungen Leuten treffen, um im Gespräch zu bleiben.