STOLPERSTEINE, SPD auf Spurensuche

IMG_1234Ein bis zweimal im Jahr führt die SPD Fraktion einen sogenannten Stadtgang durch, um sich vor Ort zu aktuellen Ibbenbürener Themen zu informieren. Diesmal stand dieser Stadtgang unter dem Thema „Spurensuche“. Passend zum kurz bevorstehenden Gedenktag zur Reichsprogromnacht am 9. November, entführte Gernold Mudrack, sachkundiger Bürger der SPD Fraktion und Sprecher der Stolperstein-Initiative, die Genossinnen und Genossen auf Spurensuche nach ehemaligen Wohnstätten jüdischer Mitbürger Ibbenbürens. Insgesamt lebten 1938 ca. 80 bis 90 Juden in Ibbenbüren. Ibbenbüren beteiligt sich an der Initiative „Stolpersteine“, die an das Schicksal jüdischer Mitmenschen erinnern soll und bundesweit bereits in über 600 Städten realisiert wurde. Anhand von Stolpersteinen soll an Mitbürger erinnert werden, die von den Nazis tyrannisiert, vertrieben oder ermordet wurden. Initiator der Aktion Stolpersteine ist der Künstler Gunter Demnig, der im Frühjahr 2016 die ersten Stolpersteine in Ibbenbüren verlegen wird.IMG_1243_bearbeitet-1 Kopie

Viele Genossen und Genossinnen beteiligen sich an der Stolperstein-Aktion, indem sie für ein oder mehrere Steine spenden.

Viele Genossen und Genossinnen beteiligen sich an der Stolperstein-Aktion, indem sie für ein oder mehrere Steine spenden.

Die SPD nutzte ihren Stadtgang dazu, die ersten vier Stolperstein-Gedenkstätten zu sichten. In sehr mitreissender und detaillierter Art und Weise berichteten Gernold Mudrack und Werner Suer, ebenfalls Mitglied im Lenkungsteam der Initiative „Stolpersteine für Ibbenbüren“, welches Schicksal der oder die genannte jüdische Mitbürger/in erlitten hat. An diesen vier Verlegestätten werden im nächsten Jahr die ersten Stolperstein verlegt,

bevor dann nach und nach weitere Orte mit weiteren Betroffenen folgen werden, deren Vergangenheit zurzeit intensiv recherchiert wird. In Vorbereitung zur Verlegung der Stolpersteine im nächsten Jahr wird nun eine spezielle Folie verlegt, die den späteren Stolpersteinen schon sehr ähnlich sieht. Jeder Stolperstein wird Namen, Geburtsdatum, Todestag und erfahrenes Schicksal des Verfolgten benennen. An welcher Stelle genau die Folie und später die Original-Stolpersteine verlegt werden sollen, diskutierte und markierte die SPD Fraktion während des Stadtganges.

Gerne wirbt die SPD für diese Aktion und ruft zu weiteren Spenden auf. Ein Stolperstein kostet 120 Euro. Weitere Informationen zur Aktion und zur Spendenmöglichkeit sind zu finden beim Stadtmuseum Ibbenbüren (www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/stadtgeschichte_stolpersteine)

Gerne wirbt die SPD für diese Aktion und ruft zu weiteren Spenden auf. Ein Stolperstein kostet 120 Euro. Weitere Informationen zur Aktion und zur Spendenmöglichkeit sind zu finden beim Stadtmuseum Ibbenbüren (www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/stadtgeschichte_stolpersteine)

Sommerradtour des SPD-Ortsvereins

DSC_1530Über 50 Mitglieder des SPD-Ortsvereins trafen sich am vergangenen Samstag zu einer gemeinsamen Fahrradtour, die in den Ibbenbürener Westen führte. Mit Zwischenstopps am Rodenweg und in Püsselbüren führte der Weg die SPD-Radfahrer zum Kalkofenfest nach Uffeln.

DSC_1547Dort angekommen ließen sie sich zunächst von Bernhard Plagemann und Wilfried Kampmann die Funktionsweise und Geschichte des Kalkofens Wieter erklären, um dann später, gestärkt mit Kaffee und Kuchen, den Rückweg nach Ibbenbüren anzutreten, wo sie am Beach am Aasee schon von weiteren SPD-Mitgliedern und Freunden zum Sommerfest erwartet wurden. Bei bestem Wetter, kühlen Getränken und der ein oder anderen Bratwurst wurde ausgiebig gefeiert.

Roter Grill im Fisbecker Forst

DSC_1448„Ich glaube, wir brauchen noch Würstchen“, vermeldete nach kurzer Zeit Frank Sundermann seines Zeichens SPD-Landtagsabgeordneter am vergangenen Freitag im Fisbecker Forst. Vollständig überrascht worden waren Frank Sundermann, SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer sowie Wahlkreisvertreter Peter Dierkes von dem Zuspruch, den ihre Einladung zum gemeinsamen Grillen am Roten Grill im Fisbecker Forst am vergangenen Freitag hatte. Innerhalb kürzester Zeit füllte sich der Platz, Gummibärchen, rote Luftballons und vor allem auch die Würstchen gingen weg wie warme Semmeln.

DSC_1393Initiiert worden war die Grillaktion im Fisbecker Forst von dem SPD-Landtagsabgeordneten Frank Sundermann und SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, die mit den Anliegern im Fisbeckandreer Forst zum einen natürlich die Probleme vor Ort aber zum anderen auch das aktuelle Thema Kohlekonversion diskutieren wollten. Unterstützt wurden die beiden durch den ehemaligen Vorsitzenden der IG-Bau und ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Wiesehügel, die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages Ingrid Arndt-Brauer und SPD-Landratskandidat Stefan Giebel.

DSC_1468Schnell bildeten sich zahlreiche Gesprächsrunden mit den SPD-Politikern, die Rede und Antwort zu lokalen, regionalen aber auch landes- und bundespolitischen Themen standen. Zum Ende der Veranstaltung war unisono von den Anwohnern zu hören: „Das könnt ihr im nächsten Jahr wieder machen. Das war eine tolle Idee“.

Standort hat sich bewährt

DSC_1382Dr. Schrameyer bei Diakonie 

Sie befindet sich im Herzen der Innenstadt. Von hier aus ist man schnell auf dem Wochenmarkt. Auch der sonst übliche Einkauf lässt sich rasch in den benachbarten Geschäften erledigen. Nicht zuletzt die gute, zentrale Lage zeichnet die Diakonische Tagespflege Ibbenbüren aus. Direkt in der Poststraße konnten sich der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, der SPD-Fraktionsvorsitzende Hermann Hafer und die stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff ein umfassendes Bild von der Einrichtung machen.

Zu Beginn des Besuches gewährte der Geschäftsführer Stefan Zimmermann der SPD-Fraktion zuerst einmal einen Einblick in das Interieur. Gemeinsam mit den Pfarrern Andreas Finke und Jörg Zweihoff blickten die Anwesenden „hinter die Kulissen“. Dabei sorgte die Innenausstattung zum Teil für heitere Diskussionen. Die Kombination aus Klassik und Moderne gefiel nicht nur den Besuchern. Doch nicht nur das Innere des Hauses war interessant. Auf den jüngst errichteten Garten sei die Tagespflege besonders stolz, stellte der Geschäftsführer heraus.

Nach einer rund 30-minütigen Führung kamen dann andere Punkte auf den Tisch. Bei Gebäck und Heißgetränken wies Zimmermann darauf hin, dass die Nachfrage nach seniorengerechtem Wohnen immer weiter steige. Man führe Wartelisten. Die steigende Nachfrage, insbesondere in der Pflege, erfordere auch mehr Personal. Zimmermann betonte, dass die Berufsperspektiven in der Altenpflege zurzeit wirklich gut seien. Die ca. 15 Auszubildenden der Diakonie im Kirchenkreis Tecklenburg hätten eine hervorragende Übernahmemöglichkeit und auch die Gehälter, die in der Folge gezahlt würden, seien im Vergleich sehr attraktiv. Personal werde immer benötigt.

Neben den seniorengerechten Angeboten gibt es noch weitere Schwerpunkte, um die sich das 75-köpfige Team der Tagespflege und der Diakonie in Ibbenbüren stetig kümmert. Im Verlauf des Gespräches wurde auch das wichtige Thema der Hilfe für asylsuchende Flüchtlinge angesprochen. Im Rahmen dessen kam das allseits bekannte Thema rund um das sog. „Kommunale Integrationszentrum“ auf. Dr. Schrameyer machte deutlich: „Wir müssen die Unterstützung von der Landesregierung schleunigst annehmen. Ich bedauere sehr, dass der Kreis Steinfurt noch nicht dieses gute Angebot wahrgenommen hat. Allerdings bin ich guten Mutes, dass der Kreistag alsbald die richtige Entscheidung fällen wird.“

Ein Tag in Ibbenbüren – Dr. Stefan Giebel stellt sich vor

DSC_1721Es war ein langer und interessanter Tag. Am Sonntag, den 31. Mai 2015 stellte ich morgens zunächst unser Landratskandidat Dr. Stefan Giebel in einer Runde der aktuellen Bürgermeister und Bürgermeisterkandidaten vor. Nach einer Vorstellungsrunde nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zu einem ersten intensiven Meinungsaustausch. Stefan Giebel überzeugte die Teilnehmer mit seinen großen Fachkenntnissen und seiner sehr guten Einarbeitung in die Fragen der aktuellen Kreispolitik.

dsc-1737-v01Alle Gesprächsteilnehmer zeigten sich davon überzeugt, dass Stefan Giebel ein guter Landratskandidat und Landrat werden wird.

DSC_1801Im Anschluss ging es gemeinsam zur Eröffnung des Kreisfeuerwehrtages. Vor Ort stieß auch unsere SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer zu uns. Alle waren von der Organisation und dem Angebot des Kreisfeuerwehrtages mehr als positiv überrascht und waren sich hinsichtlich der überragenden Bedeutung der Feuerwehren für das Gemeinwesen einig.

DSC_2125Nach der Eröffnung und einem Rundgang ging es dann zur Landeskirchschicht der Knappen zurück in die Innenstadt.

DSC_2240Den Abschluss fand der Tag beim Marktzauber in Gravenhorst. Über 5.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, das Kloster Gravenhorst auch einmal in anderer Art und Weise zu erleben. Dass dabei die Kunst nicht zur kurz kam, dafür sorgten die aktuellen Stipendiaten, die ihre Ateliers geöffnet hatten und ihre Projekte den interessiertem Publikum vorstellten. Giebel zeigte sich von der Klosteranlage und dem geschaffenen Kulturraum sehr angetan und nutzte den Termin vor Ort zu einer Besichtigung des Hauses. Dr. Marc Schrameyer und Jürgen Coße erläuterten Giebel die Geschichte des Hauses und die aktuellen Zielsetzungen.

Eigeninitiative beim SV Dickenberg

DSC_0737Eigeninitiative wird beim SV Dickenberg groß geschrieben. Davon konnten sich SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer und die stv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff anlässlich eines Besuches auf der Baustelle des neuen Vereinsheimes selbst überzeugen.

DSC_0731Der 1. Vorsitzende des SV Dickenberg, Ludger Dierkes zeigte den Besuchern zunächst die bereits fertig gestellten neuen Umkleidekabinen sowie den Stand der Arbeiten am Versammlungssaal und dem neuen Büro. Während des Rundgangs erläuterte Dierkes aber auch die weiteren Planungen. So sollen die alten Umkleidekabinen ebenfalls saniert und der Eingangsbereich des Vereinsheimes neu gestaltet werden. Zusätzlich wurde bereits auch das Dach und die gesamte Heizungs- und Lüftungstechnik im Vereinsheim erneuert. Damit spare man in den kommenden Jahre viel Energie, freute sich Dierkes.

DSC_0745Die Stadt Ibbenbüren stellt für die Umbauarbeiten in den kommenden Jahren 215.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt liegen allerdings allein die Materialkosten und die Kosten der Fremdfirmen für den Umbau bei mehr als 350.000 Euro. Hinzu kommen noch Eigenleistungen, die der 1. Vorsitzende Ludger Dierkes mit ca. 50.000 Euro bezifferte. „Wir liegen inklusive der Eigenleistungen bei fast 50% Eigenanteil,“ stellte Dierkes fest. Man übererfülle insoweit freiwillig die geplanten neuen Förderrichtlinien der Stadt. Schrameyer lobte die Eigeninitiative und Geduld der Dickenberger ausdrücklich, die bekanntlich lange auf die Förderung warten mussten und freute sich über so viel Engagement der Dickenberger Sportler.

Dr. Marc Schrameyer bei der THW-Jugend

Politikseminar: Kommunales auf der Agenda

DSC_0160Wofür brauchen wir Parteien? Und wofür einen Stadtrat? Was sind eigentlich Fraktionen? Und wie kann man politisch aktiv werden? Mit Fragen wie diesen wurde der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, beim Politikseminar der THW-Jugend konfrontiert. Entgegen der landläufigen Meinung beschäftigt sich nämlich die Nachwuchsorganisation des Technischen Hilfswerks zu ca. 70% mit politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen, hob die Ortsbeauftragte Nadine Bitter hervor.

Also ist es wenig verwunderlich, dass die Kinder sich im Vorfeld gut vorbereitet haben. Denn die jungen THW’ler haben zuvor eigene Parteien gegründet. Dabei waren die Anwesenden äußerst kreativ. Besonders freute sich Dr. Schrameyer über die Gründung der Partei „SPD 2.0., der Schülerpartei Deutschlands“. Natürlich durften auch hier die sonst üblichen Wahlprogramme nicht fehlen. Die frisch gewählten Fraktionsvorsitzenden zögerten nicht, dem Kandidaten für das höchste Amt der Stadt Ibbenbüren ihre Wahlziele zu präsentieren.

DSC_0136So wie im „richtigen Leben“ gab es auch hier Schnittmengen zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise haben sich alle gleichermaßen das Thema Schulsanierungen auf die Fahnen geschrieben. Dem konnte Dr. Schrameyer nur zustimmen.

So wie im „richtigen Leben“ gab es allerdings auch Unterschiede zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise setzt sich „Umwelt für Ibbenbüren“ für eine sog. „Fahrradflatrate“ ein. Diese Idee entspricht dem Prinzip von „Carsharing“, nur eben bezogen auf die Drahtesel. Mit ihren ökologischen Themen rannten die Nachwuchspolitiker offene Türen bei Dr. Schrameyer ein. So stellte die SPD-Fraktion bsp. auf seine Initiative hin den Antrag zum Bau der Photovoltaikanlage auf der Kepler-Halle oder jüngst den Antrag zur Umstellung der Beleuchtung auf LED.

DSC_0122Doch nicht nur die „Kids“ stellten dem Lokalpolitiker fragen. Auch Dr. Schrameyer wollte auch einiges von der Jugendlichen wissen, etwa wie oft sie das Aaseebad nutzten. Daraus entstand eine lebhafte Debatte. Die sonst beschworene Politikverdrossenheit war hier nicht im Geringsten vorhanden. „Wir werden die Kinder- und Jugendpartizipationsmöglichkeiten auf die politische Agenda setzen“, so Dr. Schrameyer.

Immerhin steht eins jetzt schon fest: Es war nicht der letzte gemeinsame Termin. Im nächsten Jahr wird Dr. Schrameyer sich wieder mit den jungen Leuten treffen, um im Gespräch zu bleiben.

Sponsoren dringend gesucht!

Dr. Marc Schrameyer bei der DLRG Ortsgruppe

DSC_0707„Meiner Frau habe ich damals gesagt, dass sie jetzt nicht nur mit mir, sondern auch noch mit der DLRG verheiratet ist“, erzählt Gereon Bentrup schmunzelnd. Dass der 1. Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Ibbenbüren mit Leib und Seele bei der Sache ist, stellten die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion schnell fest. SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, Angelika Wedderhoff und Ronald Scholtes verschafften sich am vergangenen Montag ein Bild vor Ort von der gemeinnützigen Organisation. Bentrup und seine Vorstandskollegin Kathrin Deperschmidt gewährten den Sozialdemokraten Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit.

Getreu dem Motto der DLRG „Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer – jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer“ erteilt der Verein selbstverständlich Schwimmunterricht. Und zwar nicht nur für „Klein“, sondern auch für „Groß“. Der 1. Vorsitzende erinnerte sich an eine ältere Dame, die im Alter von 80 Jahren „ihr Seepferdchen gemacht“ hatte. Denn immer mehr Menschen könnten nicht schwimmen, so Deperschmidt. Deshalb gebe es auch immer mehr Erwachsenengruppen. Allerdings hänge die Abdeckung des Bedarfs nicht nur von den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven ab. Gerade die Hallenzeiten im Holsterkampbad spielten hierbei eine entscheidende Rolle. Dr. Schrameyer nahm diese Sorge auf, die er auch schon beim TVI gehört hatte.

Doch auf den reinen Schwimmunterricht lässt sich die Organisation, die auch in den Katastrophenschutz eingebunden ist, nicht reduzieren. Natürlich gehört der Wasserrettungsdienst zu den Hauptaufgaben der deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Dafür benötigte der Verein auch ein bestimmtes Equipment, um seine Tätigkeiten ausüben zu können. Gereon Bentrup ließ es sich nicht nehmen, dabei auf den alten Vereinsbully, einen VW LT28 aus dem Jahre 1992 hinzuweisen, der auch liebevoll als „Schmuckstück“ bezeichnet wird. Trotz aller Liebe sei man hier dringend auf Ersatz angewiesen. Der Bulli stelle die Einsatzfähigkeit des DLRG in Frage. Man sei derzeit auf der Suche nach Sponsoren, um einen neuen Bulli zu bekommen, so Bentrup. VW habe einen Tausch „neu gegen alt“ leider abgelehnt, so Deperschmidt mit einem Schmunzeln. Aber vielleicht finde man ja noch vor Ort genügend Sponsoren, so die Hoffnung der Ehrenamtlichen. Schrameyer sagte seine Unterstützung zu.

Denn die Finanzierung der Wasserrettungs- und Nothilfesituation basiert in erster Linie auf den Mitglieds- sowie den Kursbeiträgen. Neben der Akquisition von Spendengeldern macht vor allem ein Faktor das Geleistete möglich, nämlich die zahlreichen Stunden der Ehrenamtler. Der Mensch steht also auch hier im Mittelpunkt.

Erzieher sind Mangelware

Dr. Marc Schrameyer zu Besuch bei Lernen fördern

DSC_0720Sie hatten ihn vorausgesagt – die beiden Geschäftsführer des Vereins Lernen fördern e.V. Bernhard Jäschke und Ludger Lünenborg. Den „Aha-Effekt“. Dieser stellte sich denn auch sehr schnell bei SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer und der stv. Bürgermeisterin, Angelika Wedderhoff ein, als Jäschke Zahlen und Fakten zum Verein präsentierte. Ca. 750 Mitarbeiter hat der Verein derzeit, darunter u.a. Erzieher, Sozialpädagogen, Dozenten und Anleiter. Außerdem beherbergt der Verein viele unterschiedliche Arbeitsfelder. Dazu zählen die Bereiche: Offene Ganztagsschule, Kooperation mit Schulen, Übergang Schule-Beruf, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, Vermittlung-Qualifizierung-Beschäftigung und individuelle Integrationsprojekte für Menschen mit Behinderungen.

Auch bei diesem großen Personal arbeitet das Unternehmen stets getreu der Losung „So viel betriebliche Interessen wie nötig und so viel private Interessen wie möglich“. Teilzeitmodelle gehören genauso wie Gesundheitsmanagement zur selbstverständlichen Firmenphilosophie dazu. Ob es um die Bezuschussung von Kindergartenbeiträgen oder um Sommerferienmodelle geht, all das wird hier vor Ort „gelebt“. „Kein Wunder, dass der Betrieb als familienfreundlich zertifiziert wurde,“ lobte Schrameyer die vielfältigen Bemühungen des Vereins. Doch auch diese Leistungen passen optimal ins Bild. Denn der Geschäftsführer bekräftigt: „Unsere wichtigsten personalen Erfolgsfaktoren sind die Stärken und das Engagement unserer Mitarbeiter. Jeder wird an dem Platz eingesetzt, an dem seine individuellen Fähigkeiten optimal zum Tragen kommen.“

Und die Erfolge sprechen für sich. Wünsche hat man aber auch noch: „Wir brauchen mehr männliche Erzieher“, betonte Jäschke im Gespräch mit Dr. Schrameyer. Gerade die Vorbildfunktion von beiden Geschlechtern sei in der Früherziehung unabdingbar. „Wer sich bei uns als Mann bewirbt, hat – wenn alles andere stimmt – insoweit immer gute Karten“, ergänzte Lünenborg. Bewerbungen von Männern seien nach wie vor ausdrücklich erwünscht.

Finanzierung der Schuldnerberatung

IMG_3275Dass Schuldnerberatung nicht nur das Lösen finanzieller Probleme umfasst, sondern häufig auch Beratung in vielen anderen Bereichen benötigt wird, ist eine Erfahrung, die die Mitarbeiter des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) in der Schuldnerberatungsstelle des SKF jeden Tag aufs Neue machen. Dass Beratung immer noch dringend benötigt wird, zeigt die aktuelle Wartezeit von sechs Monaten, um überhaupt einen Termin zur Erstberatung in der Schuldnerberatung zu bekommen. Wenn dann noch nicht einmal die Finanzierung dieser Arbeit geklärt ist, wirft dieses große Probleme auf, auf die SKF-Geschäftsführerin Barbara Kurlemann im Gespräch mit SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer sowie Hermann Hafer und Angelika Wedderhof hinwies.

Kurlemann betonte, dass die Schuldnerberatung originär Aufgabe des Kreises sei und es insoweit nicht richtig sein könne, dass eine hinreichende Finanzierung der Arbeit der Schuldnerberatung nicht sichergestellt sei. Hier sei man nach wie vor in Verhandlungen mit dem Kreis und weise immer wieder auf diesen Missstand hin. Dr. Schrameyer unterstützte sie insoweit, als dass er auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von vor einigen Jahren verwies, in dem gerade aufgrund des Umstandes, dass eine öffentlich finanzierte Schuldnerberatung zur Verfügung gestellt werde, anderweitige Möglichkeiten der Refinanzierung der Kosten der Schuldnerberatung gestrichen worden seien. Es könne insoweit nicht sein, dass für die Finanzierung dieser Aufgabe noch Bistumsmittel eingesetzt werden müssten, die an anderer Stelle sicherlich auch gut verwandt werden könnten, so Schrameyer weiter.

Neben der Schilderung der Probleme bei der Schuldnerberatung nutzte Kurlemann das Gespräch auch, um den SKF in seiner ganzen Bandbreite vorzustellen. Man arbeite in vielen Bereichen sehr intensiv mit der Stadt Ibbenbüren und dem Amtsgericht zusammen und die Zusammenarbeit sei auch gut, betonte Kurlemann. Sicherlich gebe es an der einen oder anderen Stelle Optimierungspotential aber auch dieses habe man bereits benannt und sei in Gesprächen. So sei etwa teilweise aufgrund der Verfahrensdauern bei den Gerichten die Verweildauer von Pflegekindern in Bereitschaftspflegefamilien zu lang. Auch die Koordination der ehrenamtlichen Arbeit in Ibbenbüren sei immer mal wieder ein Thema mit der Verwaltung. Es gebe sehr, sehr viele gute Angebote in Ibbenbüren, nur fehle es manchmal an der nötigen Koordination dieser.

Insgesamt, so Kurlemann, sei man mit dem SKF in Ibbenbüren gut aufgestellt und sehr engagiert tätig. Das Rückgrat des SKF bildeten dabei die vielen ehrenamtlichen Helfer, die etwa auch die Angebote wie die Tafel, das Sozialkaufhaus oder die neue Initiative „Wir für Kinder“ stützen würden. Allein in diesem Bereich seien ca. 150 ehrenamtliche Personen tätig. Probleme neue Helfer zu finden habe man auch nicht. So habe der letzte Aufruf, dass noch ehrenamtliche Helfer für die Tafel und das Sozialkaufhaus benötigt würden, dazu geführt, dass sich insgesamt 27 Freiwillige gemeldet hätten.

Kurlemann freute sich insoweit ausdrücklich über das Interesse der SPD-Fraktion und man verblieb insoweit, als dass man den guten Kontakt auch in der Zukunft weiterhin pflegen wolle.