SPD Ortsverein ehrt seine Jubilare

Noch nie so sicher, in der richtigen Partei zu sein!

v. l. Ralf Stieneker, Andreas Sante, Hermann Hafer, Frank Sundermann, Hans-Jürgen Pump, Franziska Wirtz-Könighausen, Friedhelm Hundertmark, Marie-Luise Balter-Leistner, Adelheid Brune-Richter, Dr. Marc Schrameyer.

v. l. Ralf Stieneker, Andreas Rolke, Hermann Hafer, Frank Sundermann, Hans-Jürgen Pump, Franziska Wirtz-Könighausen, Friedhelm Hundertmark, Marie-Luise Balter-Leistner, Adelheid Brune-Richter, Dr. Marc Schrameyer.

Die Ehrung langjähriger Mitglieder ist immer etwas Besonderes. Geehrt wurden für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft Franziska Wirtz-Könighausen und Friedhelm Hundertmark. 25 Jahre SPD feierten Adelheid Brune-Richter, Hans-Jürgen Pump und Dr. Marc Schrameyer. Neben der Urkunde und der Ehrennadel gab es Blumen und SPD-Geschichte zum Nachlesen.

Emotional ging es daher auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der Ibbenbürener SPD zu. Beim Totengedenken wurde an Heinz Steingröver erinnert, der im November 2015 so plötzlich verstarb. „Die Nachricht hatte uns alle tief getroffen, wir waren wie gelähmt und hielten inne.“, so die Vorsitzende Marie Luise Balter-Leistner. Viel habe Heinz Steingröver für die Stadt und die SPD geleistet, so dass es tröstend sei, dass viele seiner Projekte von der SPD weiterbetreut werden. Man habe eine gute Kultur des Miteinanders in Ibbenbüren, konstatierte die Vorsitzende, und dass dies so bleibe, dafür setze sich die SPD auch weiterhin ein.

Für weitere Emotionen sorgten die Jubilare, die für 40 bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Jeder der fünf anwesenden Jubilare berichtete kurz darüber, wie es dazu kam, dass er/sie der SPD beitrat. Und ganz unterschiedlich waren die Beweggründe: manchmal angeleitet von den großen Vorbildern Willi Brandt und Helmut Schmidt, manchmal als Reaktion auf die damals vorherrschende Weltpolitik oder auch manchmal „zum Glück gezwungen“, da man als Betriebsrat klare politische Kante zeigen sollte. Allen Jubilaren war gemeinsam, dass sie sich heute noch in der richtigen politischen Umgebung aufgehoben fühlen, auch wenn es in der langen Zeit durchaus mal Zweifel an der ein- oder anderen politischen Entscheidung gab.

Neben der Jubilarehrung legte die Vorsitzende Rechenschaft über das vergangene Jahr ab. Es sei seit langem ein Jahr ohne Wahlkampf gewesen, so dass sich die SPD auf ihre Arbeit vor Ort konzentrieren konnte. Viele Dinge wurden/werden begleitet und gestaltet und an Aufgaben fehlte es nicht. Stets wurde der Spagat versucht, neben notwendigen Sparmaßnahmen zur Haushaltskonsolidierung wichtige Inventionen in Schule, Kinderbetreuung, Spielplätze und weiterer Infrastruktur voranzutreiben. Im nächsten Jahr stehen wieder zwei Wahlen an. An Muttertag trete der amtierende Landtagsabgeordnete Frank Sundermann für den Ibbenbürener Wahlkreis an. Die Ibbenbürener SPD garantiere ihm dabei vollste Unterstützung. „Frank, wir wollen dich unbedingt wieder im Landtag wiedersehen“, so die Überleitung der Vorsitzenden an den Gastredner.

img_0839Frank Sundermann griff diese Überleitung gerne auf und berichtete über seine Arbeit im Düsseldorfer Landtag. Drei große Bereiche standen in seiner Betrachtung im Fokus: Wirtschaft, damit verbunden der laufende Strukturwandel hier in Ibbenbüren, Schule und Flüchtlinge. Der Slogan der Kohlekonversion „Gute Aussichten“ beweise, dass man Strukturwandel beherrsche. Er drücke aus, dass man positiv an den Wandel herangehe, was wichtig sei, um neben den Fördermittel des Landes weitere Investoren nach Ibbenbüren zu holen. Das aktuelle Projekt der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft „Gute Schule 2020“ bringe 4,3 Mio Euro nach Ibbenbüren. Mit diesem Geld können dringend notwendige Investitionen in die Ibbenbürener Schullandschaft vorangetrieben werden. Beim Thema Flüchtlinge sei Ibbenbüren Vorzeigekommune. Das letzte, sehr schwierige, Jahr wurde mit geeinten Kräften bestens gemeistert, im kommenden Jahr geht die Zentrale Unterbringungseinheit (ZUE) am Schwarzen Weg unter Führung des Landes an den Start, was den Haupt- und Ehrenamtlichen hier vor Ort Luft zum Durchatmen verspreche.

Beim genauen Blick auf Ibbenbüren durfte natürlich der Bericht des Bürgermeisters nicht fehlen. Mittlerweile „365 Tage im Amt“ bewies Dr. Marc Schrameyer sehr beeindruckend, wie gut er im Amt angekommen sei. Sehr detailliert und mit viel Herzblut berichtete er über die laufende Haushaltskonsolidierung, die Arbeit in und mit der Verwaltung, den Fokus des nächsten Jahres, eine Kinder- und jugendgerechte Kommune zu werden, den Erfolg und die Bedeutung der eigenen Stadtwerke und die Wirtschaftsförderung.

Der dritte geplante Gastredner Jürgen Coße, seit September nachgerückter Bundestagsabgeordneter, konnte leider nicht anwesend sein, da er mit dem Auswärtigen Ausschuss kurzfristig nach Ostafrika reisen musste. Balter-Leistner wies darauf hin, dass sein Bürgerbüro ab sofort täglich am Vormittag an der Breiten Straße geöffnet sei, montags zusätzlich auch am Nachmittag. Eine offizielle Eröffnung würde noch folgen. Seinen Bericht werde man bei nächster Gelegenheit nachholen.

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Sommerfest der SPD

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Traditionell mit dem Fahrrad starten die Genossen und Genossinnen des SPD Ortsvereines zu ihrem alljährlichen Sommerfest. Diesmal ging es bei optimaler Wetterlage vom SPD Büro in der Großen Straße über Püsselbüren zum Dickenberg. Der erste Stopp wurde am Wallheckenweg gemacht, an dem ein neues Baugebiet auch für junge Familien in Planung ist. Nächster Stopp mit komplett anderem Fokus war der Dickenberger Friedhof. Leicht erstaunt zeigten sich die Genossen hier über die Neugestaltung der Urnengräber, die sicherlich noch zu weiteren Gesprächen führen werden.

Abschließend präsentierte Andreas Sante, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des SV Dickenberg, mit Stolz das neue Vereinsheim des SVD. Die ambitionierte Radtour fand ihren gemütlichen Abschluss im Dickenberger Dorfgemeinschaftshaus. Dort begrüßte die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner alle Teilnehmer sowie unseren designierten neuen Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße. Dieser stand den Genossen zu seinem Engagement im Bundestag gerne Rede und Antwort. Trotz brisanter Themen wie die aktuelle Entwicklung in der Türkei, die Flüchtlingsarbeit und der Brexit zeigten die vielen anregenden Gespräche, dass politische Auseinandersetzung und Engagement viel Spaß bereiten können.

Das nächste Event wird die Teilnahme der SPD am Kutterrudern beim Dörenther Hafenfest am 21. August sein.

Aschermittwochsgespräch der SPD Ibbenbüren 2016

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Ganz in der Tradition der Vorjahre fand das Aschermittwochsgepräch der Ibbenbürener SPD im Freizeithof Bögel-Windmeyer statt. Gut 170 Vertreter von Vereinen und Institutionen sowie weitere Freunde der SPD waren der Einladung gefolgt, um nach einem kurzen Blick auf die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik vor allem den netten Austausch zu suchen.

FOTOS: 2016_SPD-Aschermittwoch

Am Rednerpult begrüßte Marie- Luise Balter-Leistner als Ortsvereinsvorsitzende die Gäste. Bei ihrem Blick auf das Erreichte des letzten Jahres ließ sie natürlich den gewonnenen Bürgermeisterwahlkampf nicht unerwähnt. Ein Erfolg auch für die Ibbenbürener SPD! Auch ihr Blick auf die Kreis- und Bundes-SPD fiel durchaus positiv aus. Die Rente mit 63 würde besonders im Münsterland von vielen (vorwiegend) Männern genutzt und das von der Kreis-SPD eingeführte Sozialticket sei hilfreich für alle Bedürftigen, auch für die vielen Flüchtlinge. Es war übrigens nicht überraschend, dass das Thema Flüchtlinge zum vorrangigen Thema aller Redner wurde. Marie-Luise Balter-Leistner zeigte sich trotz der vielen Herausforderungen optimistisch, dass Ibbenbüren dieses Thema meistern wird. Nicht fehlen durften bei ihrer Rede einige Worte zum traurigsten Tag des letzten Jahres, den 30.11.15, an dem Heinz Steingröver völlig überraschend verstarb. „Heute wäre er sicherlich bei uns gewesen. Er fehlt uns.“, so ihre tröstenden Worte auch an die anwesende Witwe Maitrayee Steingröver.

Ein wenig „jeck“ bzw. „keck“ startete der neue Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer seine Rede. „Nein, er würde nicht von seinem Urlaub erzählen.“, so sein Seitenhieb auf die versuchte Kritik aus anderen politischen Reihen, die mit allen Mitteln versuchten, seinen Start im Rathaus schlecht zu reden. Im Gegensatz dazu sein Rückblick auf seine ersten 100 Tage: Alle hätten ihn herzlich aufgenommen, auch wenn man bei den Standards und Abläufen manchmal durchaus andere Meinungen vertrete. Gemeinsam mit seinem Team mache er sich daran, die vor ihm stehende Arbeit bestmöglich zu bewältigen. Zum Schmunzeln brachte sein mitgebrachtes „Relikt“ aus dem älteren IT-Zeitalter, eine kleine Aufnahmekassette für sein neues Diktiergerät, das ihm als „modernes Arbeitsgerät“ zur Verfügung gestellt wurde. Nun denn, der Weg hin zum E-Government und ins digitale Zeitalter dauert bei einer Verwaltung augenscheinlich ein wenig länger. Aber man sei auf bestem Wege..

Zum Thema Flüchtlinge forderte er eine gerechtere Verteilung in den Kommunen. Um den zukünftigen zugewiesenen Flüchtlingen ausreichend Wohnraum bieten zu können, brauche man weiteren sozialen Wohnungsbau, der momentan zu wenig verfügbar sei. An diesem Thema sei man dran. Auch beim Thema Stadtfinanzen konnte der Bürgermeister verkünden, dass der Politikdialog nun begonnen habe. Die beauftragten Wirtschaftsprüfer Rödl & Partner hätten 62 Sparvorschläge gemacht, die nun in den politischen Gremien diskutiert werden müssten.

Beim Thema Bäder unterstrich Schrameyer, dass intelligente Lösungen gesucht würden. Beim Bahnhof sei die Barrierefreiheit in Planung und bei den Stadtwerken nutzte er gekonnt eine kleine Werbepause. So wies er auf den Infostand der Stadtwerke am Eingang hin. „Billig oder günstig“, das sei die Frage, die die Ibbenbürener sich stellen müssten. Billig kann jeder, manche Anbieter zugegebener Weise besser, doch ob ein Wechsel zu den Stadtwerken als Stromanbieter günstig für einen sei, das sei die essentielle Frage. Im Gegensatz zur RWE als Konkurrent vor Ort, verblieben die erwirtschafteten Gewinne der Stadtwerke in der Region. Davon profitiere jeder einzelne Bürger von Ibbenbüren.

MiL NRW Sundermann, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

MiL NRW Frank Sundermann, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Der Landtagsabgeordnete Frau Sundermann fand eindringliche Worte zum steigenden Rechtspopulismus in Deutschland. „Wir Demokraten, egal welcher Politikcouleur, stehen auf der richtigen Koordinatenseite, das müssen wir uns immer wieder klar machen, die rechten stehen auf der falschen!“, so Sundermann. Das ständige mit-dem-Finger-Aufeinander-Zeigen bringe überhaupt nichts, nütze ausschließlich der AfD. „Vergessen wir nicht, dass auch Willi Brandt ein Flüchtling war, die SPD hat das Flüchtlingsthema in ihrer DNA und wird es lösen.“

MdB Ingrid Arndt-Brauer, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

MdB Ingrid Arndt-Brauer, Bgm Dr. Marc Schrameyer. OV-Vorsitzende M-L Balter-Leistner u. Fraktionsvorsitzender H. Hafer

Auch Ingrid Arndt-Brauer fand viele nachdenkliche Worte. Selten waren die Anwesenden bei einem Aschermittwochsgespräch der SPD in Ibbenbüren so leise! „Geben Sie uns ein wenig mehr Zeit!“, bat sie das Publikum. „Wir haben auch in anderen Bereichen bislang gute Politik gemacht. Und geben Sie uns gerne Ratschläge.“ Ganz im Sinne von Franz Müntefering wünschte sie allen Anwesenden Gesundheit und Glück. Die auf der Titanic waren alle gesund, aber hatten kein Glück. Man braucht also immer beides.

Aschermittwochsgespräch der SPD Ibbenbüren

Aschermittwoch_2016_Einladung

Zum Aschermittwochsgespräch in lockerer Runde lädt die SPD Ibbenbüren traditionell Vertreter aller Vereine und Institutionen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, MdL Frank Sundermann und MdB Ingrid Arndt-Brauer werden einen kleinen Einblick in das aktuelle politische Geschehen aus Stadt, Land und Bund geben. Anschließend besteht viel Zeit für anregende Gespräche in gemütlicher Runde, lecker frisch zubereitete „Pannekouken“ und gezapftes Friedensreiter-Bier. Das Aschermittwochsgespräch findet statt am Mittwoch, den 10.02.2016, ab 19 Uhr im Freizeithof

Bögel-Windmeyer in Ibbenbüren. Für die bessere Planung wird um Anmeldung gebeten, wer spontan kommen möchte, ist jederzeit willkommen.

Anmeldung telefonisch an 05451 3460 (SPD-Büro) oder

E-Mail: spd-ibbenbueren@t-online.de

Neuwahl des SPD-Ortsvereins-Vorstands

Neuer OV-Vorstand schaut optimistisch in die Zukunft

Ortsvereins Vorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner

Dass gute (politische) Zeiten hinter der SPD in Ibbenbüren liegen, konnte man der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins deutlich anmerken. Vor gut gefüllten Haus hielt Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner ein kurzes, positives Resümee des vergangenen Jahres, in dem mal wieder der Wahlkampf im Vordergrund stand. Der erfolgreiche Ausgang, durch den der SPD Kandidat Dr. Marc Schrameyer ab Ende Oktober als neuer Bürgermeister ins Rathaus einziehen wird, belohnte allerdings die Mühen und Anstrengungen des gesamten Teams, da waren sich neben der Vorsitzenden alle Beteiligten einig. Natürlich fehlte der neu gewählte Bürgermeister nicht als Redner. Er berichtete noch einmal, wie er den anstrengenden Wahlkampf erlebte und mit welchen Themen er sich auf seinen Amtsantritt vorbereitet.

Auch der noch amtierende Bürgermeister gehörte selbstverständlich zu den Rednern und wurde von der Versammlung mit erneuten Standing Ovations verabschiedet.

Bürgermeister Heinz Steingröver

 

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Der UB-Vorsitzende Jürgen Coße rundete das Rednerteam mit Berichten aus dem Kreis ab.

Neben den Berichten standen die Vorstandswahlen des Ortsvereines auf der Tagesordnung. Mit sehr guten Resultaten wurden folgende Genossinnen und Genossen in ihrem Amt bestätigt bzw. neu gewählt:IMG_0852

Carlo Gribnitz (Seniorenbeauftragter), Ralf Stieneker (Stellvertretende Vorsitzende), Hermann Hafer (Fraktionsvorsitzender), Gernold Mudrack (Stellv. Schriftführer), Michael Vogelwiesche (Beisitzer), Angelika Wedderhoff (Schriftführerin), Karl-Heinz Völler (IT-Beauftragter), Andreas Rolle (Stellvertretende Vorsitzende), Marie-Luise Balter Leistner (Vorsitzende), Friedhelm Hundertmark (Beisitzer), Sonja von Gostomski (Beisitzerin), Susanne Spilker-Gottwald (Pressereferentin), Werner Dresselhaus,(Beisitzer), Martin Westphal (Kassenwart), Roland Scholtes (Bildungsobmann).

Nicht auf dem Bild: Guido Oelgemöller (stellv. IT-Beauftragter), Norbert Kipp (Stellv. Kassenwart),  Christoph Simon (Stellv. Pressereferent), Kurt Linz (Mitgliederbeauftragter), Karin Steingröver (Stellv. Seniorenbeauftragte) und Patrik Leveringhaus (Beisitzer).

Sommerradtour des SPD-Ortsvereins

DSC_1530Über 50 Mitglieder des SPD-Ortsvereins trafen sich am vergangenen Samstag zu einer gemeinsamen Fahrradtour, die in den Ibbenbürener Westen führte. Mit Zwischenstopps am Rodenweg und in Püsselbüren führte der Weg die SPD-Radfahrer zum Kalkofenfest nach Uffeln.

DSC_1547Dort angekommen ließen sie sich zunächst von Bernhard Plagemann und Wilfried Kampmann die Funktionsweise und Geschichte des Kalkofens Wieter erklären, um dann später, gestärkt mit Kaffee und Kuchen, den Rückweg nach Ibbenbüren anzutreten, wo sie am Beach am Aasee schon von weiteren SPD-Mitgliedern und Freunden zum Sommerfest erwartet wurden. Bei bestem Wetter, kühlen Getränken und der ein oder anderen Bratwurst wurde ausgiebig gefeiert.

SPD-Ortsverein ehrt Jubilare

DSC_1422Damals wie heute gibt es viele kontroverse Diskussionen, die die Sozialdemokratie begleiten. Seit über 150 Jahren setzen sich die SPD-Parteimitglieder für die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ein. 1863 wurden der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein und sechs Jahre später die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet. Diese beiden Ereignisse brachten – im übertragenen Sinne- den Stein der Sozialdemokratie ins Rollen.

DSC_1406Vieles ist in eineinhalb Jahrhunderten geschehen. Vieles ist aber auch passiert, seit die beiden Jubilare des SPD-Ortsvereins Ibbenbüren in die SPD eingetreten sind. Die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner ließ zur Einstimmung die traditionsreiche Historie der SPD mit einem Film Revue passieren. Danach kamen dann die beiden Jubilare Friedhelm Schüttemeyer, der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins und SPD-Fraktionsgeschäftsführer Karl-Heinz Völler zur Sprache. Schüttemeyer, der der Partei seit nunmehr 55 Jahren angehört und Völler, der auf 25 Jahre Parteizugehörigkeit zurück blicken kann, erzählten teils sehr humorig, was sie 1960 bzw. 1990 dazu angetrieben hat, ein Teil der sozialdemokratischen Idee zu werden.

DSC_1407Eines verbindet beide trotz ihres Alters direkt: Beide sind sie seit Langem Gewerkschaftsmitglieder. Dadurch seien sie auch seinerzeit zur SPD gekommen. In diesem Zusammenhang bedauert Völler: „Schade, dass das heutzutage nicht mehr so der Fall ist.“ „Wir müssen wieder mehr junge Menschen in die Gewerkschaften und die Politik bringen“, lautet seine deutliche Forderung.

Der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, genauso wie der amtierende SPD-Bürgermeister, Heinz Steingröver, lobten beide Sozialdemokraten für ihre langjährige Treue. Keinen Hehl machen alle daraus, dass sie manchmal auch mit „ihrer Partei“ zu hadern haben, trotzdem aber immer der Grundidee treu geblieben sind – und das bis zum heutigen Tage. „Wenn du etwas ändern willst, dann mach’s doch selbst“ lautet Schüttemeyers pragmatische Devise, nach der das aktive AWO-Mitglied auch noch seinen heutigen Alltag bestreitet. „Dem kann ich nur noch meinen größten Respekt zollen“, resümierte Dr. Schrameyer.

Schulterschluss der SPD Kandidat*innen

dsc-1737-v01Kommunalwahl am 13. September 2015

Was haben Dr. Stefan Giebel, Dr. Marc Schrameyer, Marita Haude, David Ostholthoff, Rainer Lammers, Stefan Streit, Björn Schilling und Winfried Pohlmann gemeinsam? Nun: Alle möchten am 13. September gewählt werden und (weiterhin) kommunalpolitische Verantwortung übernehmen. Dafür ziehen die Sozialdemokraten an einem Strang. Unterstützt wird das Team von Grevens Bürgermeister, Peter Vennemeyer und Dr. Angelika Kordfelder aus Rheine. Damit die Vernetzung auch zum Kreishaus funktioniert, hatte der SPD Kreisvorsitzende Jürgen Coße zum Runden Tisch am Sonntagvormittag nach Ibbenbüren eingeladen.

Gastgeber Dr. Marc Schrameyer freute sich über die rege Teilnahme. Zahlreiche Themen wie z.B. das Kommunale Integrationszentrum, die Infrastruktur, der Öffentliche Personennahverkehr, eine Kita-Flatrate, Naturschutz und Kreisumlage kamen „auf den Tisch“. Natürlich gab es auch eine ausführliche, persönliche Vorstellungsrunde. Und hier waren alle gespannt auf den designierten SPD-Landratskandidaten, Stefan Giebel. Giebel überzeugte durch seine Vorstellung und gewann schnell die Sympathien der Anwesenden.

Nach den konstruktiven inhaltlichen Debatten wurde das derzeitige Verhältnis zwischen den Kommunen und dem Kreis behandelt. Auf Anhieb fanden hier alle einen gemeinsamen Nenner. Stefan Giebel traf den Nagel auf den Kopf: „Die Kommunen und der Kreis müssen endlich wieder vernünftig zusammenarbeiten. Dabei müssen alle Interessen gleichermaßen berücksichtigt werden. Der Kreis muss sich als Dienstleister für die Kommunen verstehen!“ Ad hoc nutzte der Ibbenbürener SPD-Bürgermeisterkandidat, Marc Schrameyer, die Gunst der Stunde und ergänzte: „Dabei darf das Tecklenburger Land nicht stiefmütterlich behandelt werden. Denn zum Kreis Steinfurt gehört nicht nur das Steinfurter Land. Auch wir sind ein Teil davon und das muss in Zukunft mehr Berücksichtigung finden.“ Applaus dafür gab es nicht nur von den Vertretern des „Altkreises Tecklenburg“.

Bevor die Sozialdemokraten weitere Parteifreunde auf dem Kreisfeuerwehrtag trafen, einigten sich alle darauf, diesen Austausch zu intensivieren und die Politik miteinander und aufeinander abzustimmen. Zufrieden und voller Elan verließen die Kandidaten das lokale Parteibüro, um die nächsten Termine gemeinsam wahrzunehmen.

Wahlkampfunterstützung aus Berlin

DSC_0311Die Wirtschaftsschau Blickpunkt findet nun zum vierten Mal in Ibbenbüren statt. Bei der großen lokalen Wirtschaftsmesse ist selbstverständlich auch die SPD mit von der Partie. Der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, nutzt mit eigenem Stand und vielen frischen Ideen die Gelegenheit, mit vielen Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

dsc-198-v1Dabei bekam der Sozialdemokrat bereits am ersten Tag namhafte Unterstützung aus der Bundeshauptstadt: Die Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages, die SPD-Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer reiste eigens an, um die Werbetrommel für Schrameyer zu rühren. „Für diesen Kandidaten lohnt es sich, auch aus Berlin anzureisen“, lobte Arndt-Brauer den Wahlkämpfer, den sie bereits seit 15 Jahren kennt.

572954_1_noconvertgross_880_0854_59619_Neben den üblichen Plaudereien am Wahlkampfstand erweckt ein kleines Geschenk des Kandidaten an die zahlreichen Gäste am Stand besonderes Interesse. Im Nu zaubert der süße, fair gehandelte Honig, den Schrameyer verteilt, ein Lächeln in die Gesichter der Besucher. Auch der geistreiche Slogan auf dem Flyer „Honig um den Mund schmieren? Das machen andere. Bei mir gibt es denen auf das Brot… ;-)“ erfreut sichtlich die Gemüter der Gäste. „Der goldene Saft ging weg wie warme Semmeln“, zog Dr. Schrameyer zufrieden ein positives Fazit. Denn durch diesen „Türöffner“ ergaben sich im Laufe des Tages viele gute Gespräche.

DSC_0376Dr. Schrameyer ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, sich mit den anderen Ausstellern in ausreichendem Maße auszutauschen. Dabei traf er auf allerhand bekannte Gesichter. Während des Rundgangs durfte auch eine kleine Abkühlung nicht fehlen: Bei frischem Mineralwasser unterhielt sich der der Bürgermeisterkandidat mit alten und neuen Bekannten. „Ein gelungener Tag“, zog Schrameyer am Ende des ersten Tages sein Fazit.

Aschermittwoch mit der SPD – die Stafette wird weitergegeben!

DSC_1229Dass das traditionelle Aschermittwochsgepräch der SPD Ibbenbüren dieses Jahr irgendwie anders war, merkten die gut 200 Anwesenden schnell: die Grundstimmung war irgendwie „politischer“. Die Reden waren ein wenig spitzfindiger, der amtierende Bürgermeister zurückhaltender, sein designierter Nachfolger dafür umso redseliger und anstelle der Lokalmatadorin in Sachen Karneval Hertha, war es diesmal ein echtes Urgestein der SPD, das in die Bütt ging. Karneval ist vorbei – der Wahlkampf in Ibbenbüren hat begonnen! Die Zeichen waren eindeutig!

Viele lieb gewonnene Details waren dennoch auch an diesem Aschermittwoch so wie in den Jahren vorher: viele Ehren- wie auch Hauptamtliche der wichtigsten Institutionen waren geladen. Es wurde sich unterhalten, der Austausch gesucht, lecker zubereitete Reibeplätzchen verspeist und das ein und andere Friedensreiterbier miteinander getrunken. Die Ibbenbürener SPD setzte wieder einmal bewusst am Aschermittwoch auf das Gespräch anstatt auf die politische Großveranstaltung und das ist auch gut so, so wird es auch bleiben.

IMG_8266Begrüßt wurden die Anwesenden durch die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner. Sie fasste gekonnt zusammen, was die SPD landes- und bundesweit auf die Beine gestellt hat, wobei der Mindestlohn und die Rente mit 63 natürlich als Leuchtturmergebnisse herausstrahlten. Doch sie versäumte dabei nicht, auch kritische Bemerkungen in Richtung Land und Bund vorzutragen. Die aktuelle Diskussion um die Abschaffung der Handschrift in der Grundschule sei doch in einem Land der Dichter und Denker nun wirklich nicht der richtige Weg. Auch die sozialdemokratische Politik in Ibbenbüren blieb nicht unerwähnt. Die SPD hat in den letzten Jahren einiges vorangebracht und wurde dafür bei der letzten Kommunalwahl mit zwei dazu gewonnenen Sitzen im Rat zu Recht belohnt. „Wir sind daher sehr optimistisch was die Bürgermeisterwahl im September angeht.“, so Balter-Leistner. „In Ibbenbüren hat sich das Modell „SPD-Bürgermeister“ bewährt.“

DSC_1215Als nächster Redner trat Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer ans Pult und überzeugte sein Auditorium gekonnt mit Zahlen, Daten und Fakten, dass er den nötigen Weitblick für das angestrebte Amt innehat. „In Ibbenbüren lässt es sich gut leben“, so seine Worte, „das soll so bleiben, dafür trete ich an.“ Diese Mission wurde ihm abgenommen, seine angedeuteten Zukunftsszenarien waren verständlich, vernünftig und sozial gerecht. Schrameyer prangerte insbesondere die mangelnde Finanzausstattung der Kommune durch Bund und Land an und verlangte eine Neuordnung der kommunalen Finanzen. In den Blick nahm er insoweit auch den Kreis Steinfurt und verlangte von diesem, das Sparen zu lernen. Bezüglich der am gleichen Tag in der IVZ angekündigten Renovierung des großen Sitzungssaales im Steinfurter Kreishaus für bemerkenswerte 900.000 Euro fragte Schrameyer, wie viele Klassenzimmer sich von diesem Geld wohl renovieren ließen.

IMG_8282Dies bestätigte ihm auch Hauptredner des Abends, Guntram Schneider, Urgestein der SPD und amtierender Minister für Arbeit, Soziales und Integration des Landes NRW. „Nach so einer Regierungserklärung gibt es wohl keine Zweifel daran, dass der neue Bürgermeister in Ibbenbüren Marc Schrameyer heißen wird.“, so die eröffnenden Worte des Ministers. Gekonnt wortstark berichtete er zuallererst zum Thema Flüchtlingspolitik. Der Strom an Flüchtlingen werde nicht abreißen, so Schneider, aber er sei sicher, dass wir das in NRW hinbekommen. Die Unterstützung, die aus der Gesellschaft heraus erbracht wird, sei Zeichen einer funktionierenden Demokratie und darauf könne man stolz sein. Deutschland war und ist ein Einwanderungsland, wir helfen diesen Menschen natürlich aus humanitären Gründen. Aber wir brauchen sie sogar rein ökonomisch gesehen, darum sei es egal, ob es sich um politische verfolgte Menschen handelt oder nicht.

Auch zu Themen aus seinem eigenen Ressort, der Arbeitsmarktpolitik, wusste Guntram Schneider seine Zuhörer gekonnt mitzunehmen. Mindestlohn, Digitalisierung der Arbeit, Förderung des Industriestandortes NRW, Ende des Steinkohle-Bergbaues, Equal Pay und Gleichberechtigung der Frau sind nur einige Schlagwörter aus seiner Rede. In seinem Schlusswort kam Guntram Schneider noch einmal zurück zum Bürgermeisterwahlkampf im September: „Wir sind es Heinz Steingröver schuldig, dass Marc neuer Bürgermeister wird. Ibbenbüren sei doch wirklich keine konservative Stadt! Die Stafette muss weitergereicht werden!“ Passendere Worte als Übergang zum gemütlichen Teil konnten wirklich nicht gefunden werden. Danke Guntram. Wir arbeiten dran. Glück auf!

 

Die schönsten Zitate des Abends:

„Männer sollen auch Menschen sein.“ (Marie-Luise Balter-Leistner verweist auf Herbert Grönemeyer)

„Wie viele Klassenräume können für 900.000 € hergerichtet werden?“ (fragt sich Dr. Marc Schrameyer und weist auf die geplante Renovierung des Sitzungssaales des Kreises hin)

„Der Goldesel im Keller funktioniert nicht.“ (Bemerkt Schrameyer auf der Suche nach finanziellen Auswegen aus dem strukturellen Defizit der Stadt)

„Wir müssen mehr klappern!“ (nicht aus Angst, sondern weil es so viele tolle Dinge in Ibbenbüren gibt, über die wir sprechen sollten, so Marc Schrameyer)

„Der Mindestlohn wird nicht erst 2050 eingeführt!“ (stellt der Arbeitsminister zufrieden fest und stellt einen kleinen Versprecher gerade)

„Der Krankenstand bei manchen Unternehmen in NRW ist höher als der Grad des gewerkschaftlichen Zusammenschlusses in der Arbeitnehmerschaft.“ (Das darf so nicht bleiben, sagt Guntram Schneider)

Die Kultur der Solidarität muss bewahrt werden. Es ist ein Lebensgefühl, das von den Bergleuten vorgelebt wurde.“ (Guntram Schneider)

„Die Stafette muss weitergereicht werden!“ (Guntram Schneider)