Hier sitzt es sich prima! SPD sponsort eine der zwölf Bänke des Heimatvereins

Unsere Baumelbank im Aaseebad

Beine baumeln lassen – das ist auf der Baumelbank wunderbar angesagt, die von der Ibbenbürener SPD für das Aaseebad gesponsert wurde. (v. l. Hermann Hafer (SPD Ibbenbüren), Michael Blumberg (Leiter Aaseebad), Fritz Rassmann, Georg Schröer (beide Heimatverein))

Zwölf Bänke insgesamt, dazu einige Sessel und fünf Tische – dies ist das handwerkliche Ergebnis eines 5-Mann starken Teams des Heimatvereines. Und das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, es lässt sich auch wunderbar daran und darauf sitzen! Aus Europaletten bauten die Männer des Heimatvereines unter Leitung des Ideengebers Georg Schröers eine sehr funktionale, dabei bequeme und vor allem sehr ansehnliche Sitzgruppe, die an das Aaseebad gespendet wurde.

Gesehen hatte Georg Schröer solche ähnlichen Möbel aus Europaletten während seines Urlaubs in Spanien. Die Idee brachte er mit und perfektionierte sie, wie er sagte „nach guter deutscher Handwerkskunst“. Die Pläne für die erste Bank waren schnell skizziert und es konnte losgehen. Bretter wurden aus den Paletten zugeschnitten, alles mehrmals geschliffen und geölt. „Jetzt kann sich auch jeder leicht bekleidete Bikini-Hintern bequem niederlassen.“, da ist sich Georg Schröer sicher.

Mit der handwerklichen Leistung des Heimatvereins ist es nicht genug. Sponsoren wurden und werden für die Bänke gesucht. Ein kleines Schild zeigt, wer die Bank gespendet hat. Der Erlös hieraus kommt ebenfalls dem Förderverein des Aasendes zu Gute. Wir haben nicht lange gezögert und erwarben eine ganz besondere Bank. Die Genossen entschieden sich für die einzige „Baumelbank“, eine leicht erhöhte Zweipersonenbank, auf der man wunderbar die Beine baumeln lassen kann. „Die Zeit hierfür werden wir aber sicherlich erst nach der Bundestagswahl haben.“, wendete Hermann Hafer, unser SPD-Fraktionsvorsitzender, bei der „Erstbesitzung“ schmunzelnd ein. „Das Ganze ist wieder einmal eine gelungene Kooperation von Ibbenbürener Institutionen, die wir sehr gerne unterstützen.“, so Hafer weiter. Bei Georg Schröer sind übrigens schon weitere potentielle Nachbestellungen eingetroffen, die er dankend ablehnte. „Es war eine gute Aktion, die viel Spaß gemacht habe, uns aber auch einige Stunden in Anspruch nahm.“, so das Urteil des handwerklich begabten Initiators. Daher bleibe es – vorerst – bei der fertiggestellten Sitzgruppe fürs Aaseebad. Einige weitere Bänke haben schon Sponsoren gefunden, einige warten noch, das auch sie ein schönes Sponsorenschild erhalten werden. Wer Interesse hat, hier als Sponsor tätig zu werden, wendet sich bitte an Georg Schröer vom Heimatverein oder an Michael Blumberg vom Aaseebad. Eine Bankpatenschaft ist bereits für 100 € zu haben.

Kosten und nicht Defizit

So langsam nimmt der Wahlkampf etwas merkwürdige Formen an. Da wird doch allen Ernstes von Mitbewerberseite kritisiert, dass ich mit den Zahlen des Haushaltes arbeite. Man möchte den Kritikern zurufen: „Ja! Womit denn sonst?“ Wohl dem, der die Zahlen des Haushaltes kennt, den er demnächst zu verantworten hat. Wenn dann auch noch versucht wird, Tatsachen zu verdrehen, gleitet das Ganze ins Abtruse ab. So wurde mir jüngst allen Ernstes vorgeworfen, dass die Zahlen, die ich genannt habe, falsch seien. So hätte ich bei der Diskussion im Goethe-Gymnasium die Kosten des Holsterkampbades fälschlicher Weise mit ca. 200.000 Euro im Jahr beziffert. Diese lägen 2015 im Haushaltsplan bei nur 64.165 Euro.

Das kann leider so nicht stehen bleiben, da eben jene Behauptung schlicht und einfach falsch ist. Das Defizit des Bades liegt bei 64.165 Euro. Die Kosten des Bades liegen jedes Jahr bei ca. 200.000 Euro, wie von mir erwähnt. Der so bemühte Mitbewerber wusste insoweit offenbar nicht zwischen Kosten und Defizit zu differenzieren.

Die Kosten des Bades lassen sich ohne Schwierigkeiten aus den Benutzungsentgelten, also den Geldern, die die Stadt von den Nutzern des Bades erhält zzgl. des ausgewiesenen Defizites errechnen. Die Benutzungsentgelte der Schulen und Sportvereine belaufen sich auf 142.957 Euro im Haushaltsjahr 2015. Addiert man hierzu das Defizit, erhält man die tatsächlichen Kosten von 207.122 Euro im Jahr 2015. Weiss man nun noch, dass die Benutzungsentgelte der Schulen nur zu einer Umverteilung von der linken in die rechte Tasche führen, ist das eigentliche Defizit des Bades noch größer.

Wer dieses selbst nachvollziehen möchte, ist herzlich hierzu eingeladen. Der Haushalt der Stadt Ibbenbüren für das Jahr 2015 steht im Internet. Nachzusehen ist unter der Haushaltsposition „Regiebetrieb Bäder“, Produkt 08.424.02.

Dr. Schrameyer und Dr. Giebel im Laggenbecker Freibad

DSC_1424Seit einem dreiviertel Jahrhundert existiert es. Und dies auch nur Dank des großen ehrenamtlichen Engagements der Laggenbeckerinnen und Laggenbecker. Es geht um die „herrliche Sommeroase“ direkt im Laggenbecker Ortskern – das Freibad.

Um für das Freibad aber auch die ehrenamtliche Arbeit an sich zu werben, lud der Vorsitzende des Freibadvereins, Reinhard Glasmeyer am vergangenen Samstag die Bürgermeister- und Landratskandidaten zum „politisches Frühshoppen“ direkt ins Bad ein.

DSC_1455Von Anfang an betonten sowohl der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, als auch der SPD-Landratskandidat, Dr. Stefan Giebel, unisono: „Die hier geleisteten freiwilligen Stunden sind bewundernswert. Hut ab vor dieser großen Leistung. Wir möchten euch auch weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften unterstützen.“ Dieses betonte Schrameyer insbesondere auch vor dem Hintergrund der im kommenden gemeinsamen Sport- und Haupt- und Finanzausschuss auf der Tagesordnung stehenden Beratung des noch abzuschließenden Vertrages.

Neben dem Freibad und der ehrenamtlichen Arbeit standen aber auch die Kommunalfinanzen und das kommunale Integrationszentrum auf der Agenda der Politiker.

Dr. Schrameyer im Therapie- und Präventionszentrum

DSC_0051Was verbirgt sich eigentlich hinter dem TPZ, dem Therapie- und Präventionszentrum im ehemaligen Hotel Leihschulte? Auf den ersten Blick mag es unscheinbar wirken. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Davon konnten sich der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, die 1 stellv. Bürgermeisterin, Angelika Wedderhoff, der SPD-Direktwahlkreisvertreter Jürgen Bosse sowie die SPD-Fraktionsmitglieder Christoph Siemon und Stefan Möllenhoff im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Ortstermins selbst überzeugen. Der Geschäftsführer Nicolas Caris führte die Sozialdemokraten in seine Welt des Gesundheitssports ein.

DSC_0020Einen ersten Einblick gewährte der gelehrte Physiotherapeut Caris den Kommunalpolitikern in den Aqua-Bereich. In dem Schwimmbad des Betriebes wird Aquafitness, Rehasport und auch betriebliche Gesundheitsförderung betrieben, berichtet Caris. Neben den Großen haben aber auch die Kleinen die Möglichkeit, hier z.B. ihr Seepferdchen zu machen. Am Samstagmorgen steht immer das Babyschwimmen auf der Agenda, damit auch die Väter Gelegenheit haben, mitzuschwimmen. Das besondere am Schwimmbad ist die geringe Chlorung des Wassers, das im Wesentlichen mittels Salzen gereinigt wird.

DSC_0030Weiter geht es zur Trainingsfläche im ersten Stock. Doch hier sieht es nicht wie in einer konventionellen „Muckibude“ aus. Caris zeigt den Sozialdemokraten hochmoderne Sportgeräte und neueste Trainingstechnik. Auf der Trainingsfläche begleiten immer Physiotherapeuten das Training. Im gleichen Geschoss befinden sich auch Extraräumlichkeiten für die Gesundheitsfachkräfte. Hier hat man die Möglichkeit, sich z.B. den einen oder anderen Wirbel wieder einrenken zu lassen.

Caris zeigte sich mit der Entwicklung des TPZ hoch zu frieden. Seit Mitte letzten Jahres sei man am Markt und die Entwicklung sei besser als erwartet. 25 Mitarbeiter würden sich mittlerweile um das Wohl der Kunden. Für eine letzte Überraschung sorgte der Inhaber am Ende: Alle Sozialdemokraten bekamen einen Gutschein für ein kostenloses Probetraining. „Nach dem Wahlkampf komme ich gerne einmal vorbei. Das Ambiente ist beeindruckend und die Qualität offenbar ausgezeichnet. Bis dahin halte ich mich mit Wahlkampf fit“, resümiert Dr. Schrameyer den Besuch schmunzelnd.

Gewinner des SPD Luftballonwettbewerbs im Ibbenbürener Kletterwald

DSC_1436Die glücklichen Gewinner des SPD Luftballonwettbewerbs trafen sich zu einer spannenden und waghalsigen Tour durch den Ibbenbürener Kletterwald.

Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer und Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner begrüßten die gut gerüsteten Kinder mit einer Erinnerungsbox. Die Sonne blinkte durch die Bäume und erwartungsfrohe Kinder begaben sich nach der Einweisung in Begleitung des SPD-Teams in die Kletterseile. Jeder Schritt musste gesichert werden und nach etwas Übung lief es wie am Schnürchen. Die erfahrenen Kletterer machten sich auf zum Crack-Parcours. Die jüngeren Teilnehmer erklommen den Bobby-Car-Parcours. Nach 2,5 Stunden konnten die Eltern ihre wagemutigen Kletterkünstler wohl behalten in die Arme schließen. Ein schönes Ferienerlebnis mit der SPD.

Bogenschützen erfreuen sich regen Zulaufs

DSC_1473Unter Nachwuchsproblemen leidet der BSC Ibbenbüren gewiss nicht. Denn ein Drittel der rund 90 Mitglieder ist jugendlich. Darauf ist der Vorsitzende Michael Vorsthove besonders stolz. Dass unter den aktiven Sportlern auch Menschen mit Handicap sind, freute den SPD-Bürgermeisterkandidaten, Dr. Marc Schrameyer und die 1. stv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff anlässlich ihres Besuches besonders. Die Politiker waren eingeladen, sich die Bogensportanlage am Sportzentrum Ost und auch das Training anzusehen.

DSC_1538Wer meint, das Schießen mit Pfeil und Bogen sei einfach, der irrt. Vorsthove erläuterte den Gästen, wie intensiv gerade in der Jugend zunächst Technik trainiert werde, um später den sicheren Schuss auf die Scheibe zu ermöglichen. Eigenschaften wie Ausdauer, Koordination und Kraft sollte ein guter Bogenschütze haben. Doch das könne man auch erlernen, betonte eine Sportlerin.

DSC_1613Doch wie heißt es so schön? Probieren geht über Studieren. Natürlich gab es auch die Möglichkeit, selbst einmal den Bogen zu halten und auch den Schuss auf die Scheibe zu wagen. Nach einer kurzen Einführung in die Methodik, stand Dr. Schrameyer bereit an der weißen Linie. Die Füße parallel zueinander stehend, den Rücken angespannt schoss der SPD-Bürgermeisterkandidat einen Pfeil nach dem anderen ab. Dass er dabei auch noch die Scheibe traf, war sicherlich der guten Anleitung zuzuschreiben.

Nach dem praktischen Teil gesellten sich alle ins lokale Vereinsheim. Der 1. Vorsitzende sprach bei dieser Gelegenheit auch einige Punkte an, die seinem Verein unter den Nägeln brennen. Dazu zählen insbesondere die Hallenzeiten, die man bislang in der alten Kepler-Halle hatte. Weitere Kooperationsmöglichkeiten wie z.B. mit Ibbenbürener Ganztagsschulen wurden genauso wie Ferienangebote thematisiert. Abschließend betonte Dr. Schrameyer: „Auch die kleinen Vereine sind wichtig für Ibbenbüren. Gut, dass es euch gibt.“

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt

DSC_1383Am vergangenen Mittwoch stattete der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer gemeinsam mit der 1. stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff und dem stellv. Fraktionsvorsitzenden Roland Scholtes der ISV einen Besuch ab. Das Vereinsheim war gut gefüllt. Der Vorsitzende der Ibbenbürener Spielvereinigung 08, Volker Schwabe freute sich, dass so viele Mitglieder zu diesem Termin gekommen seien. Und das trotz der hochsommerlichen Temperaturen.

Am Anfang stand eine kurze Vorstellungsrunde an. Direkt danach begannen auch schon die ersten Diskussionen: Es ging um den Haushalt der Stadt Ibbenbüren, die Sportstätten, das Aaseebad – und damit natürlich auch um die Sportpauschale und deren Verwendung. Neben den großen Themen ging es aber auch um die ganz alltägliche Herausforderungen, die von den Ehrenamtlichen zu bewältigen sind. Neben den gewöhnlichen Schwierigkeiten kam auch die Thematik rund um die Sporthalle Ost und die neue Kepler-Halle auf den Tisch. Gerade bei der Belegung gebe es noch „Optimierungsbedarf“, so Vorsitzender Volker Schwabe.

Die Fraktionsmitglieder hörten aufmerksam zu und machten sich an vielen Stellen Notizen zu weiteren Gesprächen mit der Verwaltung, die kurzfristig zu führen sein werden. „Wir haben uns die Anliegen notiert und werden uns auch darum kümmern“, war die einmütige Stellungnahme der drei Fraktionsmitglieder. Schrameyer, Wedderhoff und Scholtes betonten, dass Gespräche wie diese gerade für die Kommunalpolitik von großer Bedeutung seien, da viele Detailfragen häufig nicht bis zu ihnen durchdringen würden, sich an der einen oder anderen Stelle aber durchaus Gesprächs- oder auch Optimierungsbedarf ergeben könne. „ Wir wissen nicht immer alles, wir haben aber immer ein offenes Ohr“, brachte Schrameyer es auf den Punkt.

Trotz einiger Punkte, die noch verbessert werden können, lobt der Vorstand der ISV im Grunde genommen die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Ibbenbüren, die auch so fortgeführt werden soll. Abschließend bedankte sich Dr. Schrameyer für den interessanten Abend und die engagierte Arbeit der ISVler. Man vereinbarte, weiter in Kontakt zu bleiben.

Eigeninitiative beim SV Dickenberg

DSC_0737Eigeninitiative wird beim SV Dickenberg groß geschrieben. Davon konnten sich SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer und die stv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff anlässlich eines Besuches auf der Baustelle des neuen Vereinsheimes selbst überzeugen.

DSC_0731Der 1. Vorsitzende des SV Dickenberg, Ludger Dierkes zeigte den Besuchern zunächst die bereits fertig gestellten neuen Umkleidekabinen sowie den Stand der Arbeiten am Versammlungssaal und dem neuen Büro. Während des Rundgangs erläuterte Dierkes aber auch die weiteren Planungen. So sollen die alten Umkleidekabinen ebenfalls saniert und der Eingangsbereich des Vereinsheimes neu gestaltet werden. Zusätzlich wurde bereits auch das Dach und die gesamte Heizungs- und Lüftungstechnik im Vereinsheim erneuert. Damit spare man in den kommenden Jahre viel Energie, freute sich Dierkes.

DSC_0745Die Stadt Ibbenbüren stellt für die Umbauarbeiten in den kommenden Jahren 215.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt liegen allerdings allein die Materialkosten und die Kosten der Fremdfirmen für den Umbau bei mehr als 350.000 Euro. Hinzu kommen noch Eigenleistungen, die der 1. Vorsitzende Ludger Dierkes mit ca. 50.000 Euro bezifferte. „Wir liegen inklusive der Eigenleistungen bei fast 50% Eigenanteil,“ stellte Dierkes fest. Man übererfülle insoweit freiwillig die geplanten neuen Förderrichtlinien der Stadt. Schrameyer lobte die Eigeninitiative und Geduld der Dickenberger ausdrücklich, die bekanntlich lange auf die Förderung warten mussten und freute sich über so viel Engagement der Dickenberger Sportler.

Sponsoren dringend gesucht!

Dr. Marc Schrameyer bei der DLRG Ortsgruppe

DSC_0707„Meiner Frau habe ich damals gesagt, dass sie jetzt nicht nur mit mir, sondern auch noch mit der DLRG verheiratet ist“, erzählt Gereon Bentrup schmunzelnd. Dass der 1. Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Ibbenbüren mit Leib und Seele bei der Sache ist, stellten die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion schnell fest. SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, Angelika Wedderhoff und Ronald Scholtes verschafften sich am vergangenen Montag ein Bild vor Ort von der gemeinnützigen Organisation. Bentrup und seine Vorstandskollegin Kathrin Deperschmidt gewährten den Sozialdemokraten Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit.

Getreu dem Motto der DLRG „Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer – jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer“ erteilt der Verein selbstverständlich Schwimmunterricht. Und zwar nicht nur für „Klein“, sondern auch für „Groß“. Der 1. Vorsitzende erinnerte sich an eine ältere Dame, die im Alter von 80 Jahren „ihr Seepferdchen gemacht“ hatte. Denn immer mehr Menschen könnten nicht schwimmen, so Deperschmidt. Deshalb gebe es auch immer mehr Erwachsenengruppen. Allerdings hänge die Abdeckung des Bedarfs nicht nur von den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven ab. Gerade die Hallenzeiten im Holsterkampbad spielten hierbei eine entscheidende Rolle. Dr. Schrameyer nahm diese Sorge auf, die er auch schon beim TVI gehört hatte.

Doch auf den reinen Schwimmunterricht lässt sich die Organisation, die auch in den Katastrophenschutz eingebunden ist, nicht reduzieren. Natürlich gehört der Wasserrettungsdienst zu den Hauptaufgaben der deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Dafür benötigte der Verein auch ein bestimmtes Equipment, um seine Tätigkeiten ausüben zu können. Gereon Bentrup ließ es sich nicht nehmen, dabei auf den alten Vereinsbully, einen VW LT28 aus dem Jahre 1992 hinzuweisen, der auch liebevoll als „Schmuckstück“ bezeichnet wird. Trotz aller Liebe sei man hier dringend auf Ersatz angewiesen. Der Bulli stelle die Einsatzfähigkeit des DLRG in Frage. Man sei derzeit auf der Suche nach Sponsoren, um einen neuen Bulli zu bekommen, so Bentrup. VW habe einen Tausch „neu gegen alt“ leider abgelehnt, so Deperschmidt mit einem Schmunzeln. Aber vielleicht finde man ja noch vor Ort genügend Sponsoren, so die Hoffnung der Ehrenamtlichen. Schrameyer sagte seine Unterstützung zu.

Denn die Finanzierung der Wasserrettungs- und Nothilfesituation basiert in erster Linie auf den Mitglieds- sowie den Kursbeiträgen. Neben der Akquisition von Spendengeldern macht vor allem ein Faktor das Geleistete möglich, nämlich die zahlreichen Stunden der Ehrenamtler. Der Mensch steht also auch hier im Mittelpunkt.

Dr. Marc Schrameyer beim TVI

Basketball, Turnen, Schwimmen, Tischtennis, Volleyball – all das und noch viel mehr gehört zum Spektrum des Turnvereins Ibbenbüren (TVI). Das waren mehr als genug Gründe für die örtliche sozialdemokratische Fraktion, um dem traditionsreichen Sportverein einen Besuch abzustatten. Der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, die 1. stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff und die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzennde Marie-Luise Balter-Leistner kamen im Vereinsheim am Bahnhof mit dem geschäftsführenden Vorstand des TVIs zusammen. Dort hatten sie die Gelegenheit, ein Gespräch mit Norbert Witzke, Petra Wallmeier, Volker Riebandt, Heiner Rikeit, Andreas Loose und Ulrike Haskamp zu führen.

Gleich zu Beginn thematisierte der 1. Vorsitzende Norbert Witzke das aktuelle „Zuhause“ des Vereins. Denn der gut 2.200 Mitglieder-zählende Verein sei zurzeit auf der Suche nach einer „neuen Heimat“. Man habe unterschiedliche Optionen im Blick, so Heiner Rikeit. Nun müsse man abwarten, wie sich die weiteren Gespräche entwickeln würden und was vor allem die Mitgliederversammlung dazu sagen werde.

Beeindruckt zeigte sich Dr. Schrameyer von dem vielfältigen Angebot des Vereins. Über 1.000 Menschen nehmen die Kursangebote regelmäßig wahr. Davon sind lediglich 400 Vereinsmitglieder. Witzke stellte insoweit fest, dass die Vereine immer stärker zu Dienstleistern in Sachen Sport würden und man sich diesem Wandel als Verein letztlich auch stellen müsse. Besonders begrüßte Schrameyer auch die sehr intensive Zusammenarbeit des Vereins mit den Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen in Ibbenbüren.

Schrameyer wünschte dem Verein im Namen der SPD-Fraktion alles Gute und machte deutlich, dass er auch weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen des Vereins haben werde.