Es ist viel einfacher…

tillmeine sehr vereehrten Leserinnen und Leser, als ich gedacht hatte. Der Herr Jasper erklärt einfach, dass er naiv ist und nicht wegen seines Titels gewählt wurde. Was schwerer wiegt, dürfen Sie selbst beurteilen. 

Aus diesen Tatsachen folgt für Herrn Jasper dann der messerscharfe Schluss, dass er natürlich auch nicht zurück treten muss. Und ich hatte noch mit Ihnen gewettet, dass man das Seitens der CDU die Sache im Sande verlaufen lassen würde. Nein, Herr Jasper muss nur erklären, dass er nicht zurück tritt und Basta.

Also, lieber Herr Jasper – dann von dieser Seite aus nochmals ein kleiner Hinweis zur Frage der political correctness. Zu dieser gehört es auch, dass man nicht mehr aus sich macht, als man ist und das man vor allem den Wähler nicht täuscht. Gerade dieses haben Sie aber im Wahlkampf hinreichend getan.

Spekulationen darüber anzustellen, wieviele Wähler Sie aufgrund Ihres Titels gewählt haben, ist sicherlich müßig und vor allem nicht numerisch fassbar. Sie betonen, dass Sie wegen Ihrer Wirtschaftskompetenz gewählt wurden. Wesentlicher Ausdruck Ihrer vermeintlichen Wirtschaftskompetenz war für Sie offenbar auch immer der von Ihnen geführte Doktortitel. Anders lässt es sich nicht erklären, dass Sie sich zunächst mit irgendwelchen obskuren Bildungseinrichtungen eingelassen haben und nach Erlangung des Titels Wert darauf gelegt haben, diesen zu führen und mit diesem Titel auch zu werben.  

Nun soll dieser Titel offenbar keine Bedeutung mehr haben. Bemerkenswert, bemerkenswert, Herr Jasper. Wenn Sie ehrlich mit sich und Ihren Wählerinnen und Wählern wären, würden Sie die nötigen Konsequenzen aus Ihrem Handeln ziehen und das Mandat niederlegen. Alles andere wäre nur eine konsequente Fortsetzung der mit dem Wahlkampf begonnenen unehrlichen Politik.

Aber diese Art und Weise des Handelns scheint in der schwarz-gelben Koalition wieder hoffähig zu werden. Hoteliers spenden Millionen und plötzlich sinkt die Mehrwertsteuer für diese, Krankenkassen können Lobbyisten direkt an verantwortlicher Stelle im Gesundheitsministerium platzieren und in der Spendenaffäre der FDP setzt CDU-Bundestagspräsident Lammert so geringe Strafen fest, dass selbst das von der FDP angerufene Gericht dieses rügt.

Bananenrepublik, wir kommen!

Ach und natürlich: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Ihr Till!

Etwas schmallippig…

till…reagierte der CDU Kreisverband Steinfurt auf die Offenbarungen des ehemaligen Dr. Dieter, dass sein Titel weder in Deutschland noch anderswo auf der Welt geführt werden darf und dass er etwas „naiv“ gewesen sei.

Festgestellt wird in der Pressemitteilung vom heutigen Tage, dass es nicht in Ordnung sei, unberechtigt Titel zu führen und dass man auf vollständige Aufklärung „hofft“.

Bemerkenswert ist allerdings die Formulierung, dass man den Dr. Dieter nicht wegen seines Doktortitels aufgestellt habe. Liebe CDU, davon waren wir auch eigentlich nicht ausgegangen, aber wenn Ihr so viel Wert darauf legt, dieses zu betonen – wer weiß, wer weiß…!

Man darf gespannt sein, was passieren wird, wenn Herr Jasper es nicht schafft, den Sachverhalt vollständig aufzuklären. Wird dann auch die CDU den Rückzug von Herrn Jasper verlangen oder wird man – wie so oft – das Thema einfach aussitzen?

Ach nein, es ist ja viel einfacher, liebe Leserinnen und Leser: Alles Auslegungssache! Es wird noch eine (Ehren-)Erklärung des Herrn Jasper geben, in der er etwas Asche auf sein Haupt streuen wird. Dann wird man seitens der CDU milde erklären, er habe damit alles aufgeklärt und könne natürlich sein Mandat behalten. Sollen wir mal wetten, dass es so abläuft?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Ihr Till

Denkanstöße zu Cebulon….!

3Liebe Leserinnen und Leser,

am 20.01.2010 um 00:38 erreichte uns der nachfolgende Kommentar von Herrn Reinhard Mau zu meinem Artikel „Cebulon und die Welt…“

Hallo Till.

Bezüglich der Wahrheit der Angaben zur Auflösung „wer steckt hinter Cebulons-Welt“ kann ich mitteilen, dass alles in Schriftform (Mail) vorliegt. In den USA war es allerdings die „alte“ Tante des Notar und Rechtanwalts aus Ibbenbüren. Die Recker Firma (Impressum für China …wenn das nicht reicht auch noch Russland) könnte mit ABC der Klinker liegt im Schnee umschrieben werden. Die Unterlagen können nach Terminabsprache bei mir persönlich in Augenschein genommen werden und auf ihre Echtheit überprüft werden.

Gruß, Reinhard Mau

http://cebulons-welt.de

Man liest und staunt nur noch, wer sich so alles direkt und indirekt in die Ibbenbürener Lokalpolitik einmischt. Amerikaner, Russen, Chinesen, Recker…  Die weitere Deutung des kleinen Reims von Herrn Mau kann ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser sicherlich getrost überlassen.

Man könnte sich schon fragen, was diese Leute an treibt, so viel Arbeit in die offenbar ursprünglich gewollte Unkenntlichkeit der Urheberschaft zu investieren und was Dritte motiviert, diesem möglichen Vorhaben auch noch Vorschub zu leisten? Was hätte man alles mit dieser Energie für Ibbenbüren erreichen können? Aber gerade darum ging es den Intitiatoren der Seite „Cebulons-Welt“ offenbar nicht. Es ging wohl um Pöstchen, es ging um Personen, es ging um Macht. Und da war offenbar jeder Weg und jedes Mittel recht.

Nimmt man nun all die Fakten, die Herr Mau auf seiner Seite nun publiziert zusammen und betrachtet insbesondere noch die Äußerung von Herrn Mau

„Die anderen 2 waren Fraktion.“

auf der Internetseite, so stellt sich die Frage, ob Herr Ludger Bitter, als er auf dem Wahlforum der IVZ am 16.08.2009 auf die Frage von Johannes Overmeier, ob er wisse, wer hinter Cebulons-Welt stecke, antwortete: „Bin ich Jesus?“, weiterhin aber keine Äußerungen machte und damit den Eindruck erweckte, er wisse nicht, wer hinter Cebulons-Welt stecke, gelogen haben könnte. Herr Bitter war seines Zeichens bereits damals Fraktionsvorsitzender der IFI. Sollte Herr Bitter tatsächlich keine Kenntnisse von den Vorgängen in seiner Fraktion gehabt haben? Meines Erachtens wenig glaubhaft, aber man weiss ja nie. Vielleicht ist es ja auch nur Führungsschwäche gewesen, dass Herrn Bitter diese Vorgänge verborgen geblieben sind.

Aber, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser, sie wissen ja:

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Ihr Till

Cebulon und die Welt…

3Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal trifft man an ganz unerwarteter Stelle alte Bekannte und Freunde wieder und es entfährt einem dann der Ausruf: „Wie klein ist doch die Welt!“ So ähnlich ging es mir in den letzten Tagen, als ich seit langer Zeit mal wieder einen Blick auf die Internetseite „Cebulons Welt“ geworfen habe.

Im Kommunalwahlkampf trat man dort mit dem Ethos der reinen Wahrheit und Aufklärung über die ach so perfiden Machenschaften im Ibbenbürener Rathaus und der Mehrheitsfraktion an und diskreditierte nach Kräften die Lokalpolitik. Unausgesprochene und ausgesprochene Vermutungen kursierten schon lange, dass hinter der Seite Ibbenbürener Lokalpolitiker oder solche, die es werden wollen, stehen müssten. Beweise waren dafür aber während des Wahlkampfes nicht zu finden. Nach neuesten Informationen des Herrn Mau auf der Internetseite „Cebulons Welt„scheint sich dieser Verdacht nun zu bewahrheiten.

Erst war eine Dame in Süddeutschland verantwortlich für die Inhalte der Seite, zum Schluss fand sich nur noch eine Adresse in China. Tatsächlich wissen wir heute durch das ehemalige IFI-Mitglied Reinhard Mau, der heute für die Seite verantwortlich zeichnet, dass es sich bei der Dame in Süddeutschland um seine Schwester handelte und er selbst offenbar während der ganzen Zeit für die Technik der Seite verantwortlich war. Die Adresse in China und offenbar auch weitere Ausweichadressen sollen nach neustem Eintrag auf der Seite Cebulons-Welt von einem Ibbenbürener Anwalt und einem Recker Unternehmer zur Verfügung gestellt worden sein, so Mau auf der Internetseite mit Eintrag vom 30.12.2009.

Ibbenbürener Anwalt – Recker Unternehmer? Namen nennt Herr Mau nicht, offenbar in der Erwartung, dass der informierte Leser das Rätsel auch für sich selbst lösen kann. Es sollte zumindest bei der Frage nach dem Anwalt möglich sein, ohne dass ich hier konkrete Vermutungen anstellen möchte. So viele Anwälte gibt es ja in Ibbenbüren nicht. Bei der Frage nach dem Namen des Unternehmers dürfte die Lösung des Rätsels ohne weitere Hinweise des Herrn Mau etwas schwieriger werden. Als Frage angebracht wäre hier sicherlich diejenige nach den Geschäftsbeziehungen Recker Unternehmer ins Ausland. Welcher von diesen unterhält solche in die USA und nach China?

Noch spannender als die Frage des Impressums finde ich allerdings die nun von Herrn Mau ins Netz gestellte offenbare Auflösung zur Frage der Autorenschaft. Gerade die heftigsten Artikel wurden nur unter dem Pseudonym „Franziskus Cebulon“ veröffentlicht. Es wurde von vielen gerätselt, wer dieser Franziskus Cebulon sein könnte. Herr Mau bietet nun durch einen Link auf seiner Seite eine Auflösung an. Der Link verweist auf die XING-Seite von Herrn Christoph Boll, heutigem Ratsmitglied der IFI und seines Zeichens freier Journalist. Besonders bemerkenswert ist diese Auflösung, sollte sie denn stimmen, auch deshalb, da unter dem Pseudonym Franziskus Cebulon mehrfach Rathausinterna veröffentlicht wurden, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Sollte tatsächlich Herr Boll Autor dieser Artikel gewesen sein, so stellt sich die Frage, wie er an die teils vertraulichen Interna kam.

Als Fazit kann man heute nach von Herrn Mau ins Netz gestellten Informationen – natürlich immer unter dem Vorbehalt, dass diese Informationen des Herrn Mau auch zutreffen – festhalten: Es waren offenbar keine Bayern oder Chinesen, die plötzlich ihr Herz für die Ibbenbürener Lokalpolitik fanden. Es waren offenbar alles alte Bekannte aus der politischen Szene dieser kleinen Stadt, die auf diesem Wege offenbar den Versuch unternehmen wollten, unerkannt in den Wahlkampf eingreifen zu können.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…!

Ihr Till

Tills Woche

3Liebe Leserinnen und Leser,

es wird ja schon rege spekuliert, mit welchem Thema die SPD in den Landtagswahlkampf 2010 ziehen wird. Bei der CDU scheinen diese Spekulationen seit vergangenem Dienstag ein Ende zu haben. Die „innere Sicherheit“ soll offenbar zum Hauptwahlkampfthema aufgebauscht werden. Nachdem im Bundestagswahlkampf noch die Rumänen in Rumänien und die Chinesen in China von Rüttgers als Schreckgespenst für den braven deutschen Arbeitnehmer an sich herhalten mussten, will man sich jetzt seitens der CDU-Landtagsfraktion wieder mehr den „inneren Werten“ widmen.

Die CDU Landtagsfraktion arbeitet nach einem Bericht der taz vom 17.11.2009 an einem Positionspapier zur inneren Sicherheit. Danach will man der Polizei zukünftig Online-Razzien, das Belauschen von Telefonaten sowie das Mitlesen von SMS im Verdachtsfall gestatten. Autokennzeichen sollen in NRW automatisch erfasst und auf öffentlichen Plätzen sollen mehr Überwachungskameras installiert werden. Vor Schulen sollen zudem regelmäßig verdachtsunabhängige Drogenkontrollen durchgeführt werden. Zur „Entlastung“ der regulären Polizeibeamten sollen zudem zukünftig „Hilfssheriffs“ beim Staat angestellt und etwa im Objektschutz eingesetzt werden.

Mir fällt dazu nur noch eines ein: Big Rüttgers is watching you! Offenbar fällt dem selbsternannten Arbeiterführer und Landesvater nichts mehr ein, um seine Wählerinnen und Wähler an die Urne zu locken. Billiger Populismus muss mal wieder herhalten. Die Law-and-Order Fraktion der CDU-Wählerschaft soll bedient werden. Mit welchem Ergebnis? Dass die bereits arg gebeutelten Bürgerrechte, die einst die Grundfesten unseres Miteinanders gebildet haben, weiter geschleift werden. Mehr aber auch nicht! Denn eines haben die Diskussionen über Online-Durchsuchungen und Video-Überwachung gezeigt: Es gibt weder eine größere Aufklärungsquote noch sinkt die Kriminalität. Man erreicht lediglich eine Verlagerung. Die Ergebnisse der allgegenwärtigen Videoüberwachung in Großbritannien, die bereits in den 90iger Jahren begonnen wurde, sind mehr als dürftig. Nach einer Einführung der 24-Stunden-Videoüberwachung in den Berliner S-Bahnen nahm die Kriminalität sogar noch zu, wie eine Studie der BVG belegte.

Dieses Land braucht nicht mehr Polizei, dieses Land braucht mehr Geld für Bildung und Qualifizierung, für Betreuung und für Beschäftigung. Statt in der Krise gerade diese Bereiche zu fördern, setzt die CDU mangels etwaiger Konzepte auf mehr Polizei und mehr Überwachung.

Bildung hilft, lieber Herr Rüttgers – im doppelten Sinne: bei der Kriminalprävention und bei der Vermeidung derart abwegiger Ideen! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Ihr Till!

Tills Woche

3Liebe Leserinnen und Leser,

gesprungen wie ein Tiger, gelandet maximal als Bettvorleger. So oder so ähnlich könnte man den Start der schwarz-gelben Koalition bezeichnen. Was sollte nicht alles phänomenales in Deutschland nach dem Wahlsieg passieren. Versprochen wurde uns Wählern das Blaue vom Himmel, herausgekommen ist wohl eher ein nieseliger, grauer Novembertag.

Einigen der Koalitionäre, insbesondere denjenigen der FDP, wird offenbar gerade mehr als bewusst, dass man die vollmundigen Versprechungen aus dem Wahlkampf nicht wird einhalten können. Gesundheitsminister Rösler wurde bereits vom CSU-Granden Seehofer auf Taschenformat zusammengestutzt, als er vollmundig verkündete, dass gesamte Gesundheitswesen umbauen und die Kopfpauschale einführen zu wollen. Von Seehofer kam nur ein klares Nein. Und schon war die Diskussion beendet. Man versteht sich offenbar jetzt schon blendend in der Koalition…

Auch die Steuersenkungsversprechen rücken immer mehr in den Hintergrund. Die – allen auch vor der Wahl bereits bekannte – finanzielle Lage des Staatshaushaltes ließe die versprochenen Steuergeschenke erst in den Folgejahren zu, wenn sich die Wirtschaft erholt hätte, hört man es plötzlich aus aller Munde schallen. Man darf mal unken: da dürfen wir lange warten.

Und jetzt auch noch Peter Ramsauers PR-Gau: die Einführung einer PKW-Maut durch eine schwarz-gelbe Koalition. Befürchtet hatten es alle schon lange, gewagt es auszusprechen bislang noch keiner. Dass nun CSU-Mann Ramsauer der erste in der Koalition ist, der dieses „Unwort“ aus Lobbyistensicht in den Mund nimmt, ist schon bemerkenswert und auch ein deutliches Zeichen, wie zusätzliche Einnahmen generiert werden sollen, um vielleicht doch noch die kostspieligen Steuergeschenke zu finanzieren.   

Die Frage der Gegenfinanzierung der Steuer- und Lobbyistengeschenke wird sowieso angesichts leerer Kassen zur spannendsten Frage überhaupt. Gar nichts machen kann man nach Wahl auch nicht, also werden einzelne Wohltaten umgesetzt werden, die vermutlich dann auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und -nehmer ausgetragen werden. Erste Hinweise auf Einsparungen bei den Sozialversicherungen und Änderung der Mehrwertsteuersätze gab es in den vergangenen Wochen ja schon zur Genüge.

Wie lautete noch das wichtigste Wahlversprechen von schwarz-gelb? Ach richtig, die Bürgerinnen und Bürger steuerlich entlasten. Von Sozialversicherungsbeiträgen, PKW-Maut o.ä. hat ja auch keiner gesprochen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ihr Till!

Wo sind all die TRIFIs hin?

3Liebe Leserinnen und Leser!

Auch andernorts kommt es zu erheblichen Verwerfungen in den politischen Strukturen. Offenbar hat nicht nur die IFI Probleme mit einer gewissen Mitgliederschwindsucht, nein, auch die TRIFI, die Interessengemeinschaft der Trinkfesten Ibbenbürener hat erhebliche Probleme, ihre treuen Weggefährten bei der Stange zu halten, wie wir seit gestern im Internet lesen dürfen.

Francesco Cebulon fühlte sich in seinem Schmerz zu jenem hinreißend schönen kleinen, nachfolgenden Verslein veranlasst, welches ich Ihnen nicht vorenthalten wollte:

Wo sind all’ die TRIFIs hin?
Wo sind sieee gebliehiebenn?
Wo sind all’ die TRIFIs hin?
Was ist nur gescheh’n?

Wo sind all’ die TRIFIs hin?
(…)

Den gesamten Text des Liedes finden Sie hier. Franceso Cebulon vertonte dieses auch noch gleichzeitig auf seiner Internetseite Huckeducks Universum.

Und es bleibt dabei: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Ihr Till

Tills Woche

3Liebe Leserinnen und Leser,

im Kommunalwahlkampf war sie noch die vermeintliche Wunderwaffe all derjenigen, die glaubten, Hüter der reinen Wahrheit zu sein und unabhängig zu informieren – Cebulons Welt. Eine ominöse Internetseite, die so plötzlich aus dem Nichts auftauchte und erstaunliches Insiderwissen aus Ibbenbürens Politik und Verwaltung zum Besten gab. Mal zwitscherten es die Vögel, mal fanden die findigen Autoren neben dem Kopierer in der Stadtverwaltung vermeintlich brisante Unterlagen.

Die Sache mit der Unabhängigkeit konnte nie so ganz  überprüft werden, da das Impressum auf einen angeblich verantwortlichen Chinesen verwies. Fragen an lokale Vertreter einer neuen Wählergemeinschaft, ob man die Urheber dieser Seite kenne oder gar selbst Urheber sei, wurden von den Verantwortlichen immer brüsk zurück gewiesen und nie beantwortet.

Seit einigen Tagen weht offenbar in dieser nebulösen Welt der Cebulons ein neuer Wind. So überraschte die Seite zunächst damit, dass alle Artikel gelöscht waren, dann mit einem Artikel mit der Überschrift „…wo sind all die IFI’s hin!“ und einem Foto der IFI-Jugend mit der Bildunterschrift „Zehn kleine und große, sind schon nicht mehr dabei?“. Es munkelte schon Tage vorher in Ibbenbüren, dass die IFI offenbar zahlreich Mitglieder wieder verloren hat.

Heute überraschte dann die Seite mit der Ankündigung, dass in Kürze aufgeklärt werde, wer denn nun hinter der Seite stecken würde. Ein neues Impressum hat die Seite auf jeden Fall schon mal. Als nach § 5 TMG Verantwortlicher wird Herr Reinhard Mau benannt. Zu Wahlkampfzeiten war Herr Mau noch Mitglied der IFI und im Impressum fand sich ein kleiner Chinese…

Sollte sich etwa doch noch die Vermutung vieler bewahrheiten und sich herausstellen, dass die IFI verantwortlich für die Seite und deren Inhalte zeichnete? Sollte sich doch noch herausstellen, wer letztendlich für die Schmierenkampagnen, die Indiskretionen – teils mit justiziablem Inhalt – und die laufende Hetze gegen Einzelne verantwortlich war? Man darf gespannt sein, was in den nächsten Tagen passieren wird.

Und, meine sehr vereehrten Leserinnen und Leser, es bleibt dabei: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Ihr Till

Tills Woche

Und da ist es ihm doch wieder rausgerutsch…! Unserem guten Jürgen Rüttgers. Manchmal müsste man ihm ja wirklich dankbar sein. Beglückte er uns noch vor wenigen Jahren im Wahlkampf mit dem flotten Sprüchlein „Kinder statt Inder“, so sind es heute die Rumänen, die keine Arbeitsmoral haben.

Wie schön! Wie schön, dass Herr Rütgers mal wieder offenbart, welche Gedanken ihn offenbar eigentlich umtreiben, wenn er mal die Maske des netten Landesvaters ablegt. Dass er dass aber auch immer wieder im Wahlkampf macht? Na ja, nobody’s perfect, oder Herr Rütgers? Angela Merkel wird sich jedenfalls höflichst für die Wahlkampfhilfe bedankt haben, so viel ist sicher.

Der Bundestagswahlkampf kommt auch so langsam in Fahrt. Reinhold Hemker kämpft mit vollem Einsatz während Dr. Dieter (Jasper) ähnlich unserer Kanzlerin offenbar jegliche direkte Konfrontation oder klare Wahlaussage scheut. So hat er nicht nur die Teilnahme bei diversen Diskussionsveranstaltungen abgesagt, sondern nun auch angeblich der WN mitgeteilt, dass er am für den 21.09.2009 in Greven geplanten Wahlforum nicht teilnehmen werde…

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Ihr Till!