Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – von wegen!

Auch in diesem Jahr für Equal Pay unterwegs - die AsF Ibbenbüren

Auch in diesem Jahr für Equal Pay unterwegs – die beiden Vorsitzenden der AsF Ibbenbüren (Susanne Spilker-Gottwald (links) und Sonja von Gostomski (rechts)

Es gibt noch immer eine Lohnlücke von 21 %

Anlässlich des sogenannten Equal Pay Days forderten die SPD Frauen und das Frauenforum der IGBCE am Freitag gemeinsam zwischen Oberen Markt und Neumarkt in Ibbenbüren, dass gleiche Arbeit zukünftig auch gleich bezahlt werden muss. Diese eigentliche Selbstverständlichkeit findet sich in der heutigen Arbeitswelt leider immer noch nicht wieder. Durchschnittlich bekommen Frauen für gleiche Arbeit, bei gleicher Qualifikation 21 % weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.

Aufmerksam auf ihre Aktion machten die Frauen unter anderem mit den beliebten roten Taschen, die im Anschluss überall in der Innenstadt sichtbar auftauchten. „Wir hatten viele interessante Gespräche“, so Susanne Spilker-Gottwald, Ratsfrau und stellvertretende AsF-Vorsitzende aus Ibbenbüren. Neben der Lohn-Ungerechtigkeit war das Spektrum der Themen weit gefächert. Von internationaler Politik, über Kanzlerin-Herausforderer Martin Schulz, zur anstehenden Landtagswahl bis hin zu kommunalen Themen war alles dabei. „Es war eine gute Aktion mit gesamtgesellschaftlicher Wichtigkeit.“, so AsF-Vorsitzende Sonja von Gostomski. „Es ist richtig, dass die SPD für dieses Thema kämpft. Wir von der SPD Ibbenbüren werden es auf jeden Fall auch weiterhin tun.“

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