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SPD Fraktion informiert sich in der Freien Schule

In dieser Woche hielt die SPD ihre Fraktionssitzung in den Räumen der Freien Schule Tecklenburger Land ab. Einen Rundgang durch das Schulgebäude bekam sie dabei von Susanne Frömel, Geschäftsführerin der Schulträger-GmbH, und Hermann Stube, zurzeit kommissarischer Schulleiter und Vereinsvorsitzender. Viele der von der Kreishandwerkerschaft übernommenen Räume sind sichtbar gut von der Schülerschaft der Freien Schule neu in Besitz genommen worden. Besonders die großen ehemaligen Hallen dienen jetzt vor allem kreativen Zwecken. Während des Rundgang erläuterten Frömel und Stubbe sehr eindrucksvoll und mit vollem Herzblut das schulische Konzept. Angelehnt an die Lehren Montessoris gehört die Freie Schule den reformpädagogischen Schulen an und wurde vor acht Jahren gegründet. 

Das Konzept baut auf der Überzeugung, dass Kinder von Natur aus neugierig sind und lernen wollen. Daher dürfen Kinder auf der Freien Schule so lernen, wie sie selbst wollen. Jedes Kind wählt sein persönliches Tempo und seine Lernthemen, für die es sich gerade interessiert. Genaue Lehrpläne wie auf staatlichen Schulen gibt es nicht. Noten werden erst ab Klasse 9 vergeben. Trotz aller Lernfreiheit muss die Schule sicherstellen, dass am Ende des jeweiligen Werdeganges (also nach Abschluss der Grundschule und nach Ende der Klasse 10) das Wissen für vergleichbare Abschlüsse vorliegt. Dies ist in der Tat ein vollkommen anderer schulischer Ansatz, davon konnten sich die Genossen vor Ort überzeugen und diskutierten teils sehr lebhaft, ob dies so auch wirklich umsetzbar ist und zum gleichen Bildungsstand führt. Das Fazit der SPD war dennoch eindeutig: Die Freie Schule Tecklenburger Land bereichert mit ihrer Reformpädagogik die Schullandschaft in Ibbenbüren und bietet Familien eine Alternative.

Mit zurzeit 23 Schülerinnen und Schüler in der Primaschule und 63 in der Sekundarstufe 1 hat die Schule noch lange nicht ihre Maximalkapazität erreicht. Leider befindet sich die Schule immer noch in einem schwebenden Genehmigungsverfahren mit der Bezirksregierung und hofft Ende Januar endlich das Go für den Weiterbetrieb ab dem Schuljahr 2019/20 zu erhalten. Dies behindert natürlich den momentanen Anmeldebetrieb, aber die Schule ist sicher, dass bald alles wieder im normalen Modus weiterlaufen wird. Notwendige Unterstützung sagte die SPD Fraktion der Schule zu.