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Mitgliederversammlung am 7. Juni 2018


Neben der Wahl der Delegierten für die Europawahl stand die Situation der Flüchtlinge in Ibbenbüren auf der Tagesordnung. Als kompetente Experten aus der Praxis waren Andrea Seidel (Leiterin des Ordnungsamtes) und Ralph Jenders (Geschäftsführer des Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche e. V. ) geladen.

Aufbauend auf ihre Berichte entstand der folgende Fakten-Check sowie die Erläuterung einiger wichtiger Begrifflichkeiten, die in der Diskussion um die Flüchtlingspolitik gerne verwechselt werden.

Faktencheck

2013/14: 100 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften Ibbenbürens
2014/15: Anstieg auf 200 Flüchtlinge
2015/16: dramatischer Anstieg um das Vierfache auf 800 anerkannte FlüchtlingeWo sind städtische Unterkünfte:

Werthmühle
ehemaliges Gesundheitsamt (wird jetzt aufgegeben)
=> Betreuung durch 3 Sozialarbeiter, 1 Sozialarbeiter spricht Türkisch, 2 Verwaltungsmitarbeiter (1 x Arabisch sprechend), 1 Hausmeister für Instandsetzungen
Wo gibt es dennoch Probleme?

Die Organisation insgesamt läuft gut. Natürlich gibt es zwischenmenschliche Probleme, wenn viele Menschen auf engsten Raum zusammenkommen. Familien sind teilweise immer noch getrennt, was das Frustrationsniveau bestimmt. Viele Flüchtlinge sind alleinstehende Männer.


ZUE am Schwarzen Weg
Zitat Ralph Jenders: „Es ist kein Traum dort oben zu wohnen, allerdings herrschen dort bei weitem keine ungarischen Verhältnisse!“

Wo hakt das gesamte System bundesweit aus Sicht Seidel/Jenders?

Und was halten wir den Stammtischparolen entgegen?

Delegierte für die UB-Delegiertenkonferenz am 15.09.2018

Als Delegierte wurden gewählt:

Marie-Luise Balter-Leistner
Werner Dresselhaus
Hermann Hafer
Christian Ludewig
Susanne Spilker-Gottwald
Marlies Stienecker
Ralf Stienecker
Justus Strothmann

Vertreter sind:

Gernold Mudrack, Marcel Röcker, Andreas Rolke, Roland Scholtes, Christoph Siemon, Michael Vogelwiesche, Karl-Heinz Völler