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Nistkästenaktion am Aasee - Meisen gegen den EPS

Wir sagen Eichenprozessionsspinnern den Kampf an! Am Samstag, dem 21. Dezember hängten Mitglieder der Ibbenbürener SPD zwanzig Nistkästen rund um den Aasee auf. Die Genossinnen und Genossen um den Initiator Norbert Kipp wollen auf diese Weise Meisen im Herzen Ibbenbürens ansiedeln. Neben der visuellen und akustischen Bereicherung lässt sich hiermit auch ein Problem bekämpfen, welches insbesondere in den vergangenen zwei Sommern bei vielen Ibbenbürener Bürgerinnen und Bürgern für Ärger sorgte: Der Eichenprozessionsspinner. Die Brennhaare der Raupe verursachen häufig Hautreaktionen; insbesondere für Kinder äußerst unangenehm. Im Bereich um den Aasee trübt dies mitunter den Erholungsfaktor, zumal die Brennhaare primär in den Sommermonaten umherfliegen. Und genau hier kommen die Meisen ins Spiel. Sie vertilgen die Raupen der Eichenprozessionsspinner, bevor diese die giftigen Brennhaare entwickeln. So lässt sich der Bestand an EPS idealerweise soweit eindämmen, dass einem entspannten sommerlichen Spaziergang am Aasee nichts mehr entgegensteht. Die Nistkästen, welche dank ihres massiven Holzes jahrzehntelang überdauern können, wurden übrigens nicht nur von Mitgliedern der SPD-Fraktion finanziert, auch die jährliche Reinigung der Vogelhäuser ist bereits in den Terminkalendern notiert. Wir sind zuversichtlich, dass die Meisen innerhalb der nächsten Jahre hervorragende Arbeit leisten werden und somit eine kostengünstige Alternative im Kampf gegen EPS in Ibbenbüren darstellen. Pestizideinsatz lehnen wir als Ibbenbürener SPD übrigens aus ökologischen Gesichtspunkten ab; deshalb wird bereits aktuell ausschließlich auf nachhaltige Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen zurückgegriffen.