Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2020

Unser Bürgermeisterkandidat

Einstimmig haben wir Dr. Marc Schrameyer erneut als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Ibbenbüren nominiert. Mehr zu seiner Person, seinen bisherigen Erfolgen als Bürgermeister und Visionen für die Zukunft erfahrt ihr auf seiner Facebookseite (https://www.facebook.com/buergermeister.fuer.ibbenbueren/).
 

Hier geht es zur Homepage Dr. Marc Schrameyer

Unsere Kandidaten für den Stadtrat

Wahlkreis Wahlkreiskandidat*in Vertreter*in
WK 1 / Püsselbüren 1 Christian Ludewig Alexander Völler
WK 2 / Püsselbüren 2 Guido Oelgemöller Anja Schmidt
WK 3 / Uffeln Angelika Wedderhoff Metin Dibooglu
WK 4 / Dickenberg Andreas Sante Jonas Beesten
WK 5 / Bockraden Martin Westphal Rainer Haaseloop
WK 6 / Bockraden 2 Christoph Siemon Stefan Möllenhoff
WK 7 / Schafberg Jürgen Bosse Markus Lagemann
WK 8 / Fisbecker Forst Peter Dierkes Klaus Lömker
WK 9 / Laggenbeck Hauptschule Roland Scholtes Arne Hesselmann
WK 10 / Laggenbeck Mitte Norbert Kipp Reinhard Steingröver
WK 11 / Laggenbeck Süd Karl-Heinz Völler Wolfgang Elfring
WK 12 / Dörenthe Marcel Röcker Justus Strothmann
WK 13 / Lehen Friedhelm Hundertmark Tobias Paulus
WK 14 / Neustadt Susanne Spilker-Gottwald Doris Lampe
WK 15 / Langewiese Andreas Rolke Monika Wrocklage
WK 16 / Merschwiese Ralf Stieneker Gernold Mudrack
WK 17 / AWO Marie-Luise Balter-Leistner Marlies Stieneker
WK 18 / KIGA Max und Moritz Uwe Wobben Thomas Bohlmann
WK 19 / Nordstraße Michael Vogelwiesche Annemarie Sämel
WK 20 / SPK Neumarkt Renate Veit Yvonne Bode
WK 21 / Kreissporthalle Werner Dresselhaus Gisela Lang
WK 22 / Kepler-Gymnasium Hermann Hafer Sonja von Gostomski
Hier geht es zu unserer interaktiven Wahlkreiskarte

Unsere Kandidaten für den Kreistag

Wahlkreis Kreistagskandidat*in Vertreter*in
Ibbenbüren I - Wahlbezirk 23 Justus Strothmann Marie-Luise Balter-Leistner
Ibbenbüren II - Wahlbezirk 24 Gisela Lang Norbert Kipp
Ibbenbüren III - Wahlbezirk 25 Marlies Stieneker Werner Dresselhaus


Justus Strothmann
Jahrgang: 1997
Beruf: Geschäftsführer


Gisela Lang
Jahrgang: 1958
Beruf: Betriebswirtin


Marlies Stieneker
Jahrgang: 1969
Beruf: Gymnasiallehrerin

PRESSEMITTEILUNGEN

Marc Schrameyer möchte Arbeit fortsetzen

Dr. Marc Schrameyer tritt erneut zur Wahl als Bürgermeister an.„Wir freuen uns, dass Dr. Marc Schrameyer erneut als unser Bürgermeisterkandidat antritt. Wir wollen mit ihm die erfolgreiche Arbeitder letzten Jahre fortsetzen und Ibbenbüren weiter voranbringen,“ so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ralf Stieneker. Schrameyer sei die beste Wahl für Ibbenbüren. Das habe er in beeindruckender Art und Weise bewiesen. Erfolgreich leite der 45jährige Jurist die Stadtverwaltung und habe sich - auch überregional - mit seinen Ideen und seiner Kompetenz großes Ansehen erarbeitet. Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Ibbenbüren habe Schrameyer entsprechend bereits einstimmig nominiert. Formal werde er auf einem Parteitag Mitte März gewählt.Schrameyer selbst fand auf dem politischen Aschermittwoch des SPD-Ortsvereins Ibbenbüren klare Worte. „Ich trete selbstverständlich bei der Kommunalwahl am 13. September wieder an. Es gibt für mich kein spannenderes Amt, als Bürgermeister von Ibbenbüren sein zu dürfen“, sagte er vor den gut 150 Gästen des Abends. „Ibbenbüren entwickelt sich hervorragend. Wir haben in den letzten gut viereinhalb Jahren gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr viele richtungsweisende Projekte begonnen oder bereits umgesetzt und sind im Landesvergleich sehr erfolgreich unterwegs.Diese Arbeit will ich als Ibbenbürener für Ibbenbüren fortsetzen.“ Die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten wie auch die Aufstellung der Wahlkreiskandidaten durch den SPD-Ortsverein findet am 13. März 2020 statt.

SPD KRITISIERT INSTRUMENTALISIERUNG

Die SPD Ibbenbüren warnt anlässlich einer geplanten Mahnwache der Gruppe „WIR: Rentner gegen Altersarmut!“ am 24. Januar vor einer Instrumentalisierung sozialpolitischer Themen durch Rechtspopulisten. Ein Sprecher des SPD-Ortsvereins erklärte diesbezüglich: „Altersarmut ist ein Problem in Deutschland. Dass sich viele Menschen hierüber Gedanken machen, ist vollkommen verständlich. Soziale Gerechtigkeit ist ein Kernanliegen der SPD; Forderungen wie die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro oder die Einführung einer Grundrente für Menschen, welche viele Jahre gearbeitet haben, sollen die Altersarmut eindämmen. Selbstverständlich lässt sich über diese Maßnahmen diskutieren und hierfür stehen die Ibbenbürener Genossinnen und Genossen gerne zur Verfügung. Was wir aber keinesfalls dulden können, ist der Versuch, unter dem Deckmantel sozialer Themen rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten. Die Äußerungen des Initiators der Mahnwache weisen allerdings klare rassistische und demokratiefeindliche Tendenzen auf“. Tatsächlich bestätigt ein Blick in die sozialen Medien diese Vorwürfe. Hier teilt die besagte Person Beiträge, in welchen unter anderem die Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland angezweifelt wird oder afrikanische Flüchtlinge als „Abschaum“ bezeichnet werden. Einige kirchliche Verbände warnten daher bereits vor der Teilnahme an Kundgebungen der Gruppe. Auch der Jugendverband der Sozialdemokraten hatte am Donnerstag mittels Facebook auf die Problematik hingewiesen. „Es ist unerträglich, dass Rechtspopulisten versuchen, die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger für die Verbreitung von Hass und Hetze auszunutzen“, so Juso-Vorsitzender Marcel Röcker. Für ihn sei der Kampf gegen soziale Ungleichheit ebenso eine „Herzensangelegenheit“ wie die klare Haltung gegen Rechtsextremismus.

Nistkästenaktion am Aasee - Meisen gegen den EPS

Wir sagen Eichenprozessionsspinnern den Kampf an! Am Samstag, dem 21. Dezember hängten Mitglieder der Ibbenbürener SPD zwanzig Nistkästen rund um den Aasee auf. Die Genossinnen und Genossen um den Initiator Norbert Kipp wollen auf diese Weise Meisen im Herzen Ibbenbürens ansiedeln. Neben der visuellen und akustischen Bereicherung lässt sich hiermit auch ein Problem bekämpfen, welches insbesondere in den vergangenen zwei Sommern bei vielen Ibbenbürener Bürgerinnen und Bürgern für Ärger sorgte: Der Eichenprozessionsspinner. Die Brennhaare der Raupe verursachen häufig Hautreaktionen; insbesondere für Kinder äußerst unangenehm. Im Bereich um den Aasee trübt dies mitunter den Erholungsfaktor, zumal die Brennhaare primär in den Sommermonaten umherfliegen. Und genau hier kommen die Meisen ins Spiel. Sie vertilgen die Raupen der Eichenprozessionsspinner, bevor diese die giftigen Brennhaare entwickeln. So lässt sich der Bestand an EPS idealerweise soweit eindämmen, dass einem entspannten sommerlichen Spaziergang am Aasee nichts mehr entgegensteht. Die Nistkästen, welche dank ihres massiven Holzes jahrzehntelang überdauern können, wurden übrigens nicht nur von Mitgliedern der SPD-Fraktion finanziert, auch die jährliche Reinigung der Vogelhäuser ist bereits in den Terminkalendern notiert. Wir sind zuversichtlich, dass die Meisen innerhalb der nächsten Jahre hervorragende Arbeit leisten werden und somit eine kostengünstige Alternative im Kampf gegen EPS in Ibbenbüren darstellen. Pestizideinsatz lehnen wir als Ibbenbürener SPD übrigens aus ökologischen Gesichtspunkten ab; deshalb wird bereits aktuell ausschließlich auf nachhaltige Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen zurückgegriffen.

Mobilität, Armutsbekämpfung und Klimaschutz sind drei zentrale SPD Themen
SPD Fraktion nutzte ihre Klausurtagung, um ihr Profil für 2020 feinzuschärfen

Die SPD Fraktion kam im Sportlerheim des SV Dickenberg zusammen und nahm sich Zeit, den Haushaltsentwurf für 2020 intensiv zu analysieren. Darüber hinaus konkretisierte sie ihre politischen Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre.

Am Haushaltsentwurf sei prinzipiell wenig zu meckern.“, so die einhellige SPD-Fraktionsmeinung. Bürgermeister und Verwaltung haben sehr gute Arbeit geleistet und einen durchdachten Haushaltsentwurf vorgelegt. Für die Kinderbetreuung wird auch im nächsten Jahr mit über 16 Millionen Euro sehr viel Geld in die Hände genommen. Damit steht fest, dass in Ibbenbüren auch weiterhin jedes Kind einen Betreuungsplatz erhält, wenn es einen solchen benötigt. Hierfür hat sich die SPD seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt und wird es auch weiterhin tun.

Auch bei den Schulen wurde bereits im laufenden Jahr sehr viel investiert. Dies wird in 2020 fortgesetzt. Förderprogramme werden weiter ausgeschöpft, um energetische und Schallschutzmaßnahmen voranzutreiben. Hinzu kommen Großprojekte wie der Anbau beim Kepler, die Planungen zur Sanierung des Altbestandes am Kepler sowie die Planungen zum Neubau der Hauptschule.

Im Bereich Sport und Infrastruktur steht mit dem Neubau des Aaseebades ein weiteres Großprojekt auf der Agenda. Viel wurde darüber diskutiert, die generelle Notwendigkeit eines Schwimmbades sogar von einigen Parteien komplett in Frage gestellt. Die SPD unterstützt den Neubau, nachdem die Zahlen klar dafür sprachen, dass eine Sanierung des vorhandenen Bades viel teurer werden würde. Ein Schwimmbad gehört zu einer Sport- und Schulstadt in den Augen der SPD unabdinglich dazu. Zum einen garantiert es, dass Kinder in Ibbenbüren schwimmen lernen können. Zum anderen steigert es definitiv die Attraktivität unserer Stadt und stellt ein wichtiges Freizeit- und Naherholungszentrum dar. Armutsgefährdete Familien können sich Urlaub und Freizeitgestaltung nur schwer leisten und profitieren davon, vor Ort ihre Freizeit auf ansprechende Art und Weise erleben zu können.

Aufbauend auf ihren Antrag zum Klimanotstand vereinbarte die SPD, alle zukünftigen Beschlüsse vermehrt auch unter Klimagesichtspunkten bewerten zu wollen. Besonders das Thema Mobilität wird eins der zentralen SPD-Wahlkampfthemen für 2020 werden. Erste Anträge zur Wilhelmstraße, zur besseren Beleuchtung von Fahrradwegen und zur Finanzierung von Klimakompensationsmaßnahmen sind bereits in Vorbereitung.

Um der steigenden Armut, vor allem der Kinderarmut in Ibbenbüren, zu begegnen, fordert die SPD zukünftig weitere dezentrale Lösungen zur Freizeitgestaltung. Die SPD wird dafür sorgen, dass die soziale Teilhabe armutsgefährdeter Familien und Menschen gefördert wird. Es müssen hierfür Orte für Begegnungen geschaffen werden, z. B. auf unseren neu geschaffenen Leuchtturmspielplätzen und/oder am Aasee  als zentralen Naherholungspunkt.

„KiBiz ist und bleibt Mumpitz“

Politik für Kinder und Familien - so lautete der Titel von Dennis Mälzers Präsentation am Dienstag, den 8. Oktober 2019 im Bosco-Pfarrheim in Ibbenbüren. Gekommen waren über 60 Gäste aus Ibbenbüren und dem umliegenden Tecklenburger Land, um zu erfahren, was die SPD Landtagsfraktion zum Thema Kinderbildungsgesetz zu sagen hatte. Der Themenabend wurde veranstaltet im Rahmen eines sogenannten NRW-Gespräches. Geladen hatte der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann, der sich mit seinem Kollegen Dr. Dennis Mälzer aus Lage fachkundige Verstärkung aus Düsseldorf eingeflogen hatte. Mälzer ist Sprecher im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend der SPD-Landtagsfraktion und tief verwurzelt in der Gesetzgebung und der geplanten Gesetzesnovellierung zur Kindertagesbetreuung und frühkindlichen Bildung. Verstärkend dazu waren weitere Expert*innen auf dem Podium anwesend, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen zum KiBiz vorgetragen haben.
Steilvorlage nicht genutztNach einem kleinen Imbiss mit Gelegenheit zum ersten Gedankenaustausch eröffnete der Hauptreferent Mälzer den Abend mit einem kurzen Impulsreferat. Er fasste die komplexen Zusammenhänge zusammen, indem er beleuchtete, was sowohl Bund als auch das Land unternehmen und wie die SPD diese Maßnahmen einschätzt. Ausgangspunkt der Ausführungen war das Gute-Kita-Gesetz der Bundesregierung, das die SPD mit ihrer Ministerin Franziska Giffey auf den Weg gebracht hat. Dieses müsste quasi eine Steilvorlage für die NRW-Landesregierung sein, um den Bereich der Kindertagesbetreuung deutlich zu verbessern. Durch das Gute-Kita-Gesetz fließen Fördergelder in Höhe von 5,5 Mrd. Euro in die Bundesländer. Allein für Nordrhein-Westfalen bedeutet dies zusätzliche Mittel für den Kita-Bereich in Höhe von 1,2 Mrd. Euro.
Doch was hat die Schwarz-Gelbe Landesregierung aus dieser Steilvorlage gemacht? Die SPD, sowie viele weitere enttäuschte Beteiligte/Betroffene, meinen nein und erkennen keine Reform, sondern ein Status-Quo-Gesetz, das nur an wenigen Stellen eine Verbesserung verspricht.Was steht drin im neuen KiBiz?

die Öffnungszeiten sollen flexibler werden
ein weiteres beitragsfreies Kindergartenjahr kommt hinzu
die Tagespflege wird gestärkt
die Ausbildung ( v.a. PIA) wird gefördert
Einführung einer indexbasierten jährlichen Steigerung der Kindpauschalen, die sich an den realen Kostensteigerung orientiert
die Kindpauschalen werden leicht erhöht, orientieren sich aber auch weiterhin am Buchungsverhalten und bleiben damit für die Träger weiter unauskömmlich
der „landesweite Flickenteppich“ der Elternbeiträge bleibt erhalten - 186 Jugendämter in ganz NRW haben 186 verschiedene BeitragsstaffelnDie Beurteilung dieser Gesetzesnovelle durch Dennis Mälzer fiel daher klar aus: „KiBiz ist und bleibt weiter Mumpitz.“ So auch die Meinung der SPD Fraktion im NRW-Landtag. Obwohl die SPD an einigen wenigen Stellen dem neuen KiBiz durchaus zustimmen könnte, da die SPD-Handschrift deutlich würde, ist es alles in allem unzureichend und schlecht gemacht. Hauptkritikpunkt sei die Beibehaltung des Finanzierungssystems, das sich auch weiterhin am Buchungsverhalten der Eltern ausrichte. Die SPD fordert seit Jahren eine feste Sockelfinanzierung, die vollkommen unabhängig von der Anzahl der zu betreuenden Kinder und der gebuchten Betreuungsstunden funktioniere. Das hätte den Vorteil, dass Kindertageseinrichtungen zukünftig endlich Planungssicherheit für ihre personellen Kapazitäten erhielten und in die Qualität ihrer Arbeit investieren könnten.
Deutliche Kritik am KiBiz durch die PraktikerDie geladenen Expert*innen auf dem Podium sahen diese Einschätzung genauso. Frau Ebert, 1. Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren, erwartet keine Entbürokratisierung, so wie von der FDP versprochen, sondern eher das Gegenteil. Ein Beweis hierfür sei allein der erhöhte Seitenumfang des Gesetzes von derzeit 26 auf über 40 Seiten. Die geplante Erhöhung der Kindpauschalen würden auch zukünftig für die Einrichtungen nicht auskömmlich sein, so dass die Kommune auch weiterhin freiwillige Betriebskostenzuschläge gewähren müsse. Der kommunale Zuschuss, der heute für Ibbenbüren bereits über 7 Mio € betrage, werde auch zukünftig nicht sinken.

Gisela Niehues, Referatsleiterin für die Kindertageseinrichtungen im Bistum Münster und an diesem Abend Sprecherin für die katholischen Einrichtungsträger, sah das größte Manko am neuen KiBiz darin, dass Investitionen nicht genügend berücksichtigt würden. Das Bistum Münster sei seit vielen Jahren Träger für mehr als 650 Einrichtungen. Viele Einrichtungen klagen darüber, dass dringend notwendige Investitionen nicht durchgeführt werden könnten. Margret Evers, Leiterin des katholischen Familienzentrums St. Ludwig in Ibbenbüren, untermauerte dies mit konkreten Zahlen aus ihrer Einrichtung: Im Jahr 1996 habe man 4 Kinder in der Übermittagsbetreuung gehabt. Heute seien es fast 100 Kinder. Problem dabei: Die Räumlichkeiten hierfür haben sich seither eigentlich nicht verändert! Gisela Niehues forderte daher, dass das Raumprogramm dringend überarbeitet werden und sich daraus ein Förderprogramm für notwendige Investitionen ableiten müsse.
Flexibilisierung versus PlanungssicherheitDie beiden Sprecher des Ibbenbürener Stadtelternrates, Nina Hollensteiner und Wolfgang Wiggers, sahen ihre Kritik am neuen KiBiz vor allem darin begründet, dass die versprochene Flexibilisierung nicht weit genug fasse. Auch zukünftig müssten Eltern ein Jahr im Voraus ihre benötigtes Stundenkontingent buchen. Unterjährig könnten diese meistens nicht angepasst werden. Das entspräche nicht der Arbeitswirklichkeit der Eltern. Auch die Randzeitenbetreuung hinke hinterher, obwohl die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt in Ibbenbüren wirklich lobenswert sei.

In der anschließenden Diskussion mit den zahlreich anwesenden Erzieher*innen und Einrichtungsleiter*innen kamen weitere Kritikpunkte hoch. Einige Impressionen aus der lebendigen Diskussion zeigen, was bemängelt wird:„Wir arbeiten am Limit. der Personalschlüssel passt einfach nicht.“
„Ich wünsche mir, dass Politiker*innen ein Praktikum im Kindergarten machen. So würden sie endlich selbst erleben, wie es in der Praxis aussieht.“
„Wo bleibt die Qualität, die das neue Gesetz verspricht?“ Wir vermissen die pädagogischen Aspekte im Gesetz. Es heißt doch Kinderbildungsgesetz und nicht Kinderbetreuungsgesetz.“
„Wir stehen mit dem Rücken an der Wand. Der Krankenstand ist hoch, die Arbeitsbedingungen und die Vergütung sind wirklich schlecht.“Die Kritik am geltenden Gesetz machte auch vor Dennis Mälzer und der SPD nicht Halt. Auf die Frage, warum die SPD denn nicht selbst ein besseres Gesetz auf den Weg gebracht habe (sie hatten ja schließlich 7 Jahre Zeit, um dies zu ändern), beantwortete Mälzer ehrlich. Man habe (und hat immer noch) gute Vorschläge in der Schublade gehabt, so z. B. die Sockelfinanzierung. Da aber die Kommunalwahl vor der Tür stand und notwendige Gespräche und Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden nicht mehr konstruktiv möglich waren, hatte die SPD die Situation falsch eingeschätzt. Sie wollte nach der Wahl ihre Vorarbeiten fort- und umsetzen, doch dazu kam es bekanntlich nicht.
Der öffentliche Druck muss steigenObwohl die SPD nun in der Opposition sei, und die Einflussnahme auf das neue KiBiz jetzt leider deutlich beschränkt sei, habe man aber immer noch Möglichkeiten auf Änderungen im Gesetzesentwurf hinzuwirken. Das werde die SPD auch tun. Doch alleine könne sie dies nicht bewerkstelligen, so Dennis Mälzer. Nur der öffentliche Druck, ausgeübt von Eltern, den Erzieher*innen und den Trägern, könne etwas ändern. Die Großdemo im Sommer mit mehr als 10.000 protestierenden Erzieher*innen war ein guter Anfang. Das müsse sich unbedingt wiederholen. „Gehen Sie auf die Straße, kommen Sie nach Düsseldorf und kämpfen Sie dafür, dass sich die Bedingungen in den Kindertageseinrichtungen ändern!“ Was öffentlicher Druck bewirken könne, zeige sich ja an den Freitagsdemos der Fridays for Future-Bewegung bestens.

Sommerfest des Ortsvereins mit Haldenbesichtigung der Hopstener Halde

Am 24.08.19 hat die Fraktion der SPD Ibbenbüren im Rahmen ihres Sommerfestes des Ortsvereins eine außergewöhnliche Besichtigungstour unternommen. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen stand die Kläranlage Gravenhorst auf dem Programm und eine Besichtigungsfahrt auf der Hopstener Halde. Unter sachkundiger Begleitung von Hr. Börgel, Hr. Hillermann und Fr. Dr. Klatt der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH konnten tolle Eindrücke gesammelt werden! Die Erklärungen zur Wasserhaltung und Entsalzung des Grubenwassers und die Rekultivierung der Haldenlandschaft waren einige wichtige Punkte des Nachmittages. Tolle Arbeit, die dort geleistet wird! Folgend einige Schnappschüsse...

SPD Fraktion besichtigt Lernen Fördern

Sichtlich beeindruckt zeigte sich die SPD Fraktion am Montag, den 13. Mai 2019, als sie auf Einladung von Bernhard Jäschke, Geschäftsführer von Lernen Fördern, ihre Fraktionssitzung am neuen Standort von Lernen Fördern an der Breiten Straße abhielt. 

Bevor es in die Tagesordnung überging, führte Elke Klopmeier, Einrichtungsleiterin des Bereiches Bildung und Teilhabe, die Genoss*innen in den neuen Räumlichkeiten um. „Toll sei es gelungen, aus den beiden alten Häusern eine moderne Einheit zu schaffen“, so die einhellige Meinung der SPD Fraktionsmitglieder, und „schön sei es zu sehen, wie alte und neue Elemente miteinander verbunden wurden.“ Ein großer Werkstattbereich, eine nigelnagelneue Lehrküche und eine kleiner Logistikbereich sorgen neben vielen Seminar- und Beratungsräumen unterschiedlicher Größe dafür, dass ca. 400 Menschen mit speziellem Förderbedarf wöchentlich alleine an diesem Standort individuell gefördert werden. 50 Festangestellte und 15 Honorarkräfte unterstützen in ca. 100 verschiedenen Projekten die Teilnehmer berufsvorbereitend oder ausbildungsbegleitend. Darüber hinaus bildet Lernen Fördern im Bereich Logistik sogar selbst aus.

Nach dem Rundgang stellte Bernhard Jäschke in einer kleiner Präsentation den gesamten Unternehmensverbund von Lernen Fördern vor. 1982 aus einer Art Elterninitiative als Verein gegründet, hat sich Lernen Fördern zu einem beachtlichen Sozialunternehmen entwickelt. An allen Standorten im Kreis Steinfurt beschäftigt Lernen Fördern ca. 900 Mitarbeiter. Neben dem Bereich Bildung und Teilhabe nimmt der Bereich der Kindertagesstätten der Kinderland GmbH einen großen Anteil der unternehmerischen Tätigkeit ein. Dazu gibt es in Emsdetten einen Lernen Fördern Logistikdienstleister, in dem über 30 behinderte Menschen arbeiten.  In Greven betreibt Lernen Fördern den Offenen Ganztagesbetrieb für fast alle Grundschulen und die Sonderschule.

Auch in Ibbenbüren ist Lernen Fördern als Träger von Kindertagesstätten seit vielen Jahren erfolgreich aktiv. Die neue Einrichtung, quasi gegenüber im Heldermannpark, nimmt immer mehr Form an und soll Anfang nächsten Jahres seinen Betrieb ebenfalls aufnehmen.

Die SPD wurde bestätigt in ihrem Wissen, mit Lernen Fördern ein Unternehmen vor Ort zu haben, dass in all seinen Bestrebungen dafür sorgt, dass die Integration lernschwacher Menschen auch tatsächlich funktionieren kann. Daher wird die SPD auch weiterhin das Unternehmen bei seiner weiteren Entwicklung positiv begleiten.

Pläne für neue Fußgängerbrücke über die Bahn
Stadtgang führte uns durch die Ibbenbürener Innenstadt

Der Stadtgang der SPD Fraktion führte unsere Genoss*innen und Genossen dieses Mal durch die Innenstadt Ibbenbürens. Erster Halt war am vergangenen Freitag bei den Nordstadt-Arkaden. Hier stellten Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und Fraktionsvorsitzender Hermann Hafer die neuen Pläne zur Ausgestaltung der Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke vor. Diese ist bekanntlich abgängig und wird derzeit neu geplant. Im Gegensatz zum derzeitigen Verlauf ist die neue Brücke als Verlängerung zum jetzigen Treppenaufgang zum Expert-Parkplatz gedacht. Sie würde dann geradeaus weitergeführt und bekäme einen weiteren barrierefreien Zugang für Fahrräder Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle vom jetzigen Parkplatzgelände. Der heutige serpentinenartige Verlauf wäre damit hinfällig.

Weitere Stationen des Stadtganges waren anschließend der Neubau des Kindergartens am Heldermannpark und dem neuen Standort des Preußendenkmals, der Christus-Kirchplatz, das alte Magnus-Gelände und das Rathaus. Überall dort stehen in Kürze zukunftsweisende bauliche Veränderungen an bzw. werden zurzeit noch diskutiert.
Die Sanierung des Rathauses erklärte der Bürgermeister persönlich.
Letzte Station war der Besuch im Kulturhaus. Dort war Tag der Offenen Tür.
 

Ibbenbürener Genoss*innen und Genossen beim Unterbezirksparteitag der SPD Kreis Steinfurt

Delegiertenkonferenz zur Europawahl

Am Samstag, den 16.3.2019, fand der Unterbezirksparteitag der SPD Kreis Steinfurt in Rheine statt. Auch der Ibbenbürener Ortsverein war mit einer Delegation vor Ort. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Wahl eines neuen Vorstandes sowie die Beratung zahlreicher Anträge. Jürgen Coße (Neuenkirchen) wurde mit 84,7% der Stimmen im Amt des Vorsitzenden bestätigt, als seine Stellvertreter*innen wählten die Delegierten Sarah Böhme (Rheine), Stefan Streit (Tecklenburg) und Ulrike Reifig (Altenberge). Die Ibbenbürener Sozialdemokraten werden in den nächsten zwei Jahren durch Justus Strothmann (Bildungsreferent) sowie Christian Ludewig (Schriftführer) im Vorstand der SPD Kreis Steinfurt vertreten sein. Des Weiteren wurde die Ibbenbürener Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner in den Regionalausschuss Westliches Westfalen gewählt, welchem sie zuletzt bereits als stellvertretende Vorsitzende angehört hatte. Auch im Rahmen der Antragsberatung konnte die Ibbenbürener SPD Erfolge verzeichnen: Die Delegierten stimmten mit großer Mehrheit für einen Antrag, welcher den Vorstand mit der Einführung von Mitgliedervollversammlungen auf Kreisebene beauftragt.

Der Wahlkampf 2020 beginnt
Doch zuerst steht die Europawahl am 26. Mai 2019 auf dem Programm der Genossen

In Klausur ging am Samstag, den 9.3.2019, die SPD Fraktion und der SPD Ortsvereinsvorstand gemeinsam. Hierbei wurden Termine abgestimmt, Verantwortlichkeiten zugewiesen und inhaltliche Themenschwerpunkte andiskutiert.

Ab März wird die SPD beginnen, ihre Präsenz zu erhöhen und in den intensiven Dialog mit Ibbenbürener Bürgern einsteigen. Zum ersten Mal tritt dabei der historische VW Bulli am Freitag, den 15.3.19 auf dem Wochenmarkt in Aktion. Danach wird er sicherlich an vielen weiteren Terminen und Orten im gesamten Stadtgebiet auftauchen. Näheres dazu in Kürze...

Aschermittwoch 2019 bei der SPD Ibbenbüren

Traditionell beendet die SPD Ibbenbüren die Karnevalssaison mit ihrem Aschermittwochsgespräch im Hof Bögel-Windmeyer. Und traditionsgemäß ist dies ein gemütlicher Abend im Kreise vieler Verteter*innen und Vertreter von Ibbenbürener Vereinen und Institutionen.

SPD Fraktion informiert sich in der Freien Schule

In dieser Woche hielt die SPD ihre Fraktionssitzung in den Räumen der Freien Schule Tecklenburger Land ab. Einen Rundgang durch das Schulgebäude bekam sie dabei von Susanne Frömel, Geschäftsführerin der Schulträger-GmbH, und Hermann Stube, zurzeit kommissarischer Schulleiter und Vereinsvorsitzender. Viele der von der Kreishandwerkerschaft übernommenen Räume sind sichtbar gut von der Schülerschaft der Freien Schule neu in Besitz genommen worden. Besonders die großen ehemaligen Hallen dienen jetzt vor allem kreativen Zwecken. Während des Rundgang erläuterten Frömel und Stubbe sehr eindrucksvoll und mit vollem Herzblut das schulische Konzept. Angelehnt an die Lehren Montessoris gehört die Freie Schule den reformpädagogischen Schulen an und wurde vor acht Jahren gegründet. 

Das Konzept baut auf der Überzeugung, dass Kinder von Natur aus neugierig sind und lernen wollen. Daher dürfen Kinder auf der Freien Schule so lernen, wie sie selbst wollen. Jedes Kind wählt sein persönliches Tempo und seine Lernthemen, für die es sich gerade interessiert. Genaue Lehrpläne wie auf staatlichen Schulen gibt es nicht. Noten werden erst ab Klasse 9 vergeben. Trotz aller Lernfreiheit muss die Schule sicherstellen, dass am Ende des jeweiligen Werdeganges (also nach Abschluss der Grundschule und nach Ende der Klasse 10) das Wissen für vergleichbare Abschlüsse vorliegt. Dies ist in der Tat ein vollkommen anderer schulischer Ansatz, davon konnten sich die Genossen vor Ort überzeugen und diskutierten teils sehr lebhaft, ob dies so auch wirklich umsetzbar ist und zum gleichen Bildungsstand führt. Das Fazit der SPD war dennoch eindeutig: Die Freie Schule Tecklenburger Land bereichert mit ihrer Reformpädagogik die Schullandschaft in Ibbenbüren und bietet Familien eine Alternative.

Mit zurzeit 23 Schülerinnen und Schüler in der Primaschule und 63 in der Sekundarstufe 1 hat die Schule noch lange nicht ihre Maximalkapazität erreicht. Leider befindet sich die Schule immer noch in einem schwebenden Genehmigungsverfahren mit der Bezirksregierung und hofft Ende Januar endlich das Go für den Weiterbetrieb ab dem Schuljahr 2019/20 zu erhalten. Dies behindert natürlich den momentanen Anmeldebetrieb, aber die Schule ist sicher, dass bald alles wieder im normalen Modus weiterlaufen wird. Notwendige Unterstützung sagte die SPD Fraktion der Schule zu.

Flammendes Plädoyer für ein Europa des Zusammenhalts
Katharina Barley mit eindrucksvollem Auftritt in Emsdetten

Dass Sie durch und durch Europäerin ist und darüber hinaus auch für Frauenrechte kämpft, das hat Katharina Barley sehr eindrucksvoll bei ihrem Besuch in Emsdetten anläßlich des 50jährigen Jubiläums des dortigen Ortsvereines am Sonntag, den 20.01.2019, bewiesen. "Europa muss ein solidarisches Europa bleiben.", so Barley, "Wir brauchen weiterhin ein geeintes Europa. Es bedarf eines anerkennenden, wertschätzenden Umgangs miteinander."

Das fast zeitgleiche 100jährige Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechtes (19.01.1919) ließ Katharina natürlich nicht unerwähnt. Frauen,  dabei viele SPD Frauen, erkämpften sich diese große Errungenschaft auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Frauen aus der Arbeiterschaft gemeinsam mit Frauen aus dem Bildungsbürgertum. Noch heute gibt es viele Baustellen auf dem Weg zur wahren Gleichstellung. Der Anteil an Frauen im Deutschen Bundestag ist nach der letzten Wahl wieder gesunken, gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist noch lange nicht in allen Branchen und Arbeitsbereichen erreicht. Die Einführung der Quote hat einiges verbessert, doch weitere Anstrengungen sind gefragt, auf ein "Goodwill" der Unternehmer vertraut die SPD nicht. 

Katharina Barley, SPD-Spitzenkandidatin für Europa (3. v. l.) inmitten einiger SPD Frauen aus Emsdetten und dem Kreis Steinfurt

Fotoausstellung zum Bergbau im Landtag zu sehen
Eröffnung erfolgte gemeinsam mit einer Delegation aus Ibbenbüren und dem Tecklenburger Land

Eine tolle Fotoausstellung der Ibbenbürener Fotografin Eva Rammes wurde gemeinsam mit einer kleinen Delegation aus dem Tecklenburger Land eröffnet. Mit dabei einige Knappen in Original-Tracht. Initiiert hat dies unser Landtagsabgeordneter Frank Sundermann, der die Gruppe in Düsseldorf auch herzlich begrüßte.

Den Pressebericht vom Büro Frank Sundermann lest ihr hier

INDICE 6 Login
© 2001-2020 – Internetagentur – Wrocklage Werbewerkstatt